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Alpenmurmeltier

Marmota marmota

 

Merkmale: massiger, rundlicher Körper, Kopf breit, Ohren klein und behaart, Fell in der Regel hell, ausgeprägte Grabpfoten

Verhalten: Besiedelt in Familienverbänden die waldfreien Flächen in 800 - 3200 m Höhe, Reviergröße: 2,5 ha, legen große Baue an, leben in Einehe mit ihren Jungtieren aus den verschiedenen Jahrgängen, gemeinsamer Winterschlaf von Oktober bis März

Nahrung: Blätter und Blüten vieler Kräuter und Gräser, können auch Giftpflanzen verwerten, fressen gelegentlich auch Insekten

Fortpflanzung: Paarung im April, Tragzeit: 33 - 34 Tage, 1 - 7 nackte und blinde Junge, Geburtsgewicht: 29 g, verlassen am 39. - 40. Lebenstag erstmals die Höhle, nehmen ab dann feste Nahrung zu sich

Gefährdung/Schutz: Feinde: Mensch, Steinadler, Fuchs; Warnung vor Feinden durch schrille Pfiffe (Schreie), Bestand potentiell gefährdet

Verbreitung: Alpen, Pyrenäen, Schwarzwald

 

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Alpensteinbock

Capra ibex ibex

 

Merkmale: Böcke massige Körper, stämmige Beine, kurzer Bart ,säbelförmig nach hinten gekrümmte Hörner, bis zu 1 m lang, Geißen sind zierlicher, Hörner 35 cm lang,

Verhalten: Leben in steilen, felsigen Hängen in 1600 - 3200 m Höhe, außerhalb der Paarungszeit getrennt in Bock- und Geiß-Jungtier-Gruppen; sehr gute Kletterer

Nahrung: Gräser, Kräuter, wenig Holzgewächse

Fortpflanzung: Paarungszeit von Dezember bis Januar, Tragzeit 165 - 170 Tage, Geburt von 1, selten 2 Jungen im Juni

Gefährdung/Schutz: Hauptfeind Mensch, zwischen 1800 und 1850 fast ausgerottet, Restbestand von 50 bis 100 Tieren im Grand-Paradiso-Massiv in Oberitalien, ab 1911 erfolgreiche Wiedereinbürgerung in den Alpen durch Zucht in Zoos,
Bestand heute: 22 000 Tiere in etwa 120 Kolonien

Verbreitung: Alpen

 

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Gänsegeier

Gyps fulvus

 

Merkmale: Schlanker, verhältnismäßig schwacher Hakenschnabel; langer gänseartiger Hals; Schwanz gerundet, mit 14 Steuerfedern; Halskrause nur am Hinterhals

Verhalten: Brüten hoch im Gebirge, wo es steile Felsen und tiefe Schluchten gibt, Nahrung suchen sie nur auf freiem Gelände, entfernen sich bei den Nahrungsflügen 60 bis 100 km vom Brutplatz,

Nahrung: Gefallene große Säugetiere, von denen er nur Fleisch und Eingeweide frißt

Fortpflanzung: Legen 1 weißes Ei, Brutzeit: Januar bis März, Brutdauer: 54 Tage, wechseln sich erst nach zweitägiger Brütezeit ab, nach etwa zweieinhalb Monaten flügge

Gefährdung/Schutz: Einziger Feind ist der Mensch, rottete ihn um die Jahrhundertwende in den Alpen aus, in den achtziger Jahren durch Auswilderungsprogramme der Zoos in den Alpen wieder eingebürgert

Verbreitung: von Afghanistan über Spanien, die Alpen, den Bosporus bis Nordindien

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 26.03.2007