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Beo

Gracula religiosa

 

Merkmale: 25 - 30 cm langer, glänzender schwarzer Vogel, Vertreter der Stare mit orangefarbenem Schnabel und gelben Füßen, nackte gelbe Hautstellen unter Augen und gelbe Hautlappen am Hinterkopf.

Verhalten: Leben gesellig in Gruppen.

Besonderheiten: Außerordentlich stimmbegabt, d. h. pfeift, kreischt, gurgelt, ahmt Tier- und Menschenstimmen, Melodien und andere Geräusche, wie Türknarren, Gläserklirren etc. nach.

Nahrung: Vorwiegend Früchte, seltener Insekten und andere tierische Nahrung.

Fortpflanzung: Nisten in Baumhöhlen, legen 2 - 3 blaugrüne Eier, Brutdauer 12 - 14 Tage, nach 4 Wochen Ausflug der Jungen.

Schutz/Häufigkeit: Sind in Freiheit selten geworden, werden heute zur Zucht gehalten.

Verbreitung: Indien, Sri Lanka, Indonesien, Südchina, Inseln im Ind. Ozean

 

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Blaustirnamazone

Amazona aestiva

(Amazonan modrocely)

 

MERKMALE: Grüne Federn auf der Oberseite dunkel gesäumt, Stirn hellblau, ebenso vordere Zügel, Scheitel, Wange, Kinn, Kehle gelb, Flügelbug rot, manchmal mit wenigen gelben Federn, Flügelspiegel rot, Spitzen der Armschwingen blau, Schwanzfedern grün, am Grunde rot, Schnabel schwärzlich, Augen orangerot, Augenring nackt, graublau, Füße blaugrau, Weibchen fast wie Männchen, nur der Schnabel manchmal etwas kleiner, Jungvögel Kopf mit wenig blau und gelb, Gefieder meist erst mit 2 - 3 Jahren.

LEBENSWEISE: Sehr häufig an Flußläufen und auf Feldern, Einzelvögel bald zahm, manche aber zeitlebens unberechenbar, werden sehr alt, hohe Lern- und Merkfähigkeit, Sprechtalent unterschiedlich.

NAHRUNG: Kernsamen, Nüsse, Früchte, Insektenlarven:

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Bruthöhle tief, Gelege 2 - 4 Eier, Junge schlüpfen nach 26 - 30 Tagen, fliegen nach 60 - 70 Tagen aus.

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Als Bewohner des Regenwaldes durch Abholzung stark gefährdet.

HEIMAT: O-Brasilien, N-Argentinien, Paraguay und O-Bolivien.

 

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Chukar-Steinhühner

(Alectoris chukar)

 

Merkmale: Scheitelfedern rot bis braun, grauweißes Band über der Augenregion, gelbliche Zügel-, Wangen-, Kinn- und Kehlregion, Rücken u. Schulter weinrot, Rücken, Bürzel u. Schwanz blaugrau mit braungrauer Säumung, Brust grau, Bauch, Steiß u. Schenkel rostfarben, Flanken grau mit 2 schwarzen Bändern, unterbrochen durch ein gelbes Band, Schnabel, Beine u. Augenlider rot.

Verhalten: Leben in Höhenlagen bis 3000 m, auf Geröllhalden, Berghängen und Halbwüstensteppen, Wasser muß stets vorhanden sein.

Besonderheiten: "Chukar" entspricht dem Sammelruf.

Nahrung: Grasspitzen, Gras und Unkrautsämereien, Küken ausschließlich Insekten.

Fortpflanzung: Balz ab Februar, "Nachlaufen" und Umtanzen des Weibchens, Brutzeit ca. 24-26 Tage, ca. 13 Eier, mit 50 Tagen ausgewachsen, manchmal bis zu 2 Gelege von ca. 30 Eiern (je 15),  Männchen bebrütet manchmal 2. Gelege mit.

Schutz/Häufigkeit: Keine Gefährdung.

Verbreitung: Balkanhalbinsel, Kleinasien, Kaukasien, West-Himalaja, Zentralasien, Nordchina.

 

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Diamantfasan

Lady-Amherst-Fasan

Chrysolopus amherstiae

(Bazant, Bazant)

 

MERKMALE: Hahn farbenprächtig, Kopf bronzegrün-rot, Halskragen weiß mit blauschwarzen Endsäumen, Vorderrücken, Schultern, Kropf bronzegrün und schwarz gesäumt, Hinterrücken gelb, Schwanzdecken scharlachrot, Brust, Bauch weiß, Flügeldecken blauschwarz, Henne unscheinbar graubraun.

LEBENSWEISE: Schließen sich im Herbst zu Gruppen von 20 - 30 Tieren zusammen, gegen Kälte unempfindlich, Hähne oft aggressiv, töten ihre Hennen, Hennen zur Balzzeit unverträglich.

FORTPFLANZUNG: April bis Mai 15 - 20 Eier, Brutzeit 23 Tage, Junge mit 3 Monaten selbständig, mit 2 Jahren fortpflanzungsfähig.

NAHRUNG: Sämereien, zarte Schosse, Keimlinge, junge Blätter, sehr viel Insekten, Larven.

LEBENSRAUM: Felsige Berghänge mit genügend Buschwerk und Bambusdickicht in höheren Gebirgslagen, meiden dichte Wälder.

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Sehr häufig.

VERBREITUNG: Gebirge Südost-Tibets, SüdwestChinas.

 

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Grünflügelara

Ara chloroptera

(Ara zelenokridly, Zielonoskrzydta ara)

 

MERKMALE: Dunkelroter Ara, Zügel, Augenumgebung und unteres Gesicht nackt und weiß, Zügel- und Wangenpartie mit wenigen streifenförmig angeordneten kleinen roten Federn, kleine Flügeldecken rot, mittlere grün, Schwingen blau, beide mittlere Schwanzfedern rot, Spitzen blau, übrige Federn blau mit rotem Außenfahnen spitzenwärts, Steiß bläulich, Oberschnabel hell hornfarben, Unterschnabel schwärzlich, Jungvögel Augen braun und Unterschnabel hellgrau.

LEBENSWEISE: Lebt in Urwäldern längs der Küstenzone wie längs der Ströme.

NAHRUNG: Je nach Jahreszeit Körner, Obst, halbreife Samen, Blüten, Rinde und Laub.

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Welterstzucht (2 Jungvögel) 1962 in England, BRD-Erstaufzucht 1970 im Zoo Hannover, Gelege 2 - 3 Eier, Schlupf nach 27 - 28 Tagen.

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Gesamtpopulation rückläufig.

HEIMAT: von Panama bis Bolivien und Paraquay.

 

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Halsbandsittich

(Psittacula krameri)

wird zur Zeit bearbeitet

MERKMALE:

FORTPFLANZUNG:

NAHRUNG:

LEBENSRAUM:

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT:

VERBREITUNG:

 

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Chinasittich

(Psittacula derbiana)

 

MERKMALE: Weibchen und Männchen ähnlich gefärbt, Weibchen blasser; Oberseite grün, Kopf grau mit blauem Anflug, schwarzer Streifen von einem Auge über die Oberkante der Wachshaut zum anderen Auge, breites schwarzes Kehlband unterhalb der Wangen, bis zum Grün des Nackens, Brust und Bauch fliederfarben; Oberschnabel bei männlichen Tieren korallrot, Unterschnabel schwarz, wie beide Schnabelhälften der weiblichen Tiere.

FORTPFLANZUNG: Brut Mitte Juni, Bruthöhlen in den Bäumen, Gelege 2-4 Eier, nur das Weibchen brütet, Schlupf nach 23 – 28 Tagen, Jungvögel fliegen nach 6 – 8 Wochen aus, ab dem 15. Monat geschlechtlich unterscheidbar, sind fortpflanzungsfähig im 3. Lebensjahr, auch dann erst ausgefärbt.

NAHRUNG: Samen von Koniferen, Früchte, Beeren, Feldfrüchte, wie Reis.

LEBENSRAUM: Bewohner von Bergnadelwäldern bis zu 4.000 m Höhe.

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: selten, regelmäßige Zucht in England, in Europa selten gezüchtet.

VERBREITUNG: Südost- Tibet, Südwest- China

 

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Rotschnabelkitta.jpg (26362 Byte)

Rotschnabelkitta

Urocissa erythrorhyncha

 

MERKMALE: Männchen und Weibchen Kopf und Hals mit bläulichweißen Nackenfleck, Scheitelfedern ebenfalls mit bläulichweißen Spitzen, Schultern bräunlichblau, Flügel kornblumenblau mit weißem Endsaum, sehr langer Schwanz, kräftig blau mit schwarzer Binde vor weißer Spitze, mittlere Deckfedern aber graugestreift mit hellgrauer Querbinde vor schwarzer Spitze, Unterseite grauweiß, Füße und Schnabel rot, Männchen etwas größer als Weibchen.

LEBENSWEISE: Bewohnt Wälder, auch in Siedlungsnähe, Nest auf Bäumen oder Bambus aus Zweigen und Halmen, in der Heimat beliebter Käfigvogel, Haltung in größeren Volieren problemlos, Zucht in relativ gut bepflanzten Volieren relativ regelmäßig.

NAHRUNG: Sucht am Boden Insekten, Früchte, Samen und kleine Tiere, in Gefangenschaft auch rohes Fleisch, Lebertran, Mineralsalze, Knochenmehl, Honig und Ei sowie Mäuse und Küken.

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Gelege mit 3 - 4 grünliche Eier mit dunkelbraunen Flecken.

HEIMAT: Himalaja-Gebiet, Burma, Hinterindien und China.

 

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Satyr-Tragopan.jpg (44856 Byte)

Satyr - Tragopan

Tragopan satyra

(Satyr obecny, Tragopanz)

 

Merkmale: Hahn Kopfoberseite schwarz, Hauthörner, Augenring blau, blauer Kehllatz, Hinterkopf und Hals feuerrot, Vorderrücken, Kropf und Unterseite rot mit weißen, schwarz umrandeten Perlflecken; Weibchen mit sattbraunen Flügeln und rotem Anflug.

Verhalten: Scheuer Fasan, Hahn entfaltet bei der imposanten Balz blauen Kehllatz und Hörner.

Nahrung: vorwiegend Pflanzenfresser, Blätter, Gras, Triebe, Beeren, zum geringen Teil Insekten.

Lebensraum: Kühle regenreiche Montanwälder in Lagen zwischen 1800 und 3900 m über dem Meeresspiegel.

Fortpflanzung: Nest am Boden oder auf Bäumen, 4 - 8 gelbbraune, dunkel gefleckte Eier, die die Henne allein 28 Tage bebrütet, Küken schlüpfen mit gut entwickelten Flügeln, Lebensdauer ca. 15 – 20 Jahre, die Haltung ist nur erfahrenen Pflegern zu empfehlen.

Schutz/Häufigkeit: Nicht überall zahlreich, 1982 weltweit 800 Tiere in Tiergärten.

Verbreitung: Himalaja (Nepal, Sikkim, Bhutan, Tibet).

 

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Silberfasan.jpg (33253 Byte)

Silberfasan

(Lophura nycthemera)

 

Merkmale: Hahn: dichte Kopfhaube, Kinn, Kehle, Vorderhals und Unterseite blauschwarz, Oberseite weiß, auf Rücken und Flügel mit dünnen schwarzen v-förmig zusammenlaufenden Linien, lange weiße Schwanzfedern, Gesichtslappen rot, Schnabel grünlichweiß, Füße rot; Henne: einfarbig olivbraun mit dunkler Sprenkelung, Bauch und Unterleib braun, Schwanzfedern braun mit schwarz oder weißer Bänderung.

Verhalten: Bewohnt Gebirgswaldungen, Bambushaine, Busch und Farndickungen, bis zu einer Höhe von 1800 m, treten truppweise auf, leben polygam (mehrere Hennen auf einen Hahn)

Nahrung: Grasspitzen, Gras und Unkrautsämereien

Fortpflanzung: Legezeit Anfang Mai, Gelege ca. 6 - 8 Eier, Brutzeit 25 Tage,

Schutz/Häufigkeit: Keine Gefährdung

Verbreitung: Süd-China, Vietnam

 

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Steinkauz.jpg (26852 Byte)

Steinkauz

Athene noctua

(Syc obecny, Podzka)

 

MERKMALE: Drittkleinste Eule, Männchen und Weibchen mit schwefelgelber Iris, das Großgefieder erdbraun mit weißen Flecken und Tropfen, Unterseite gelblichweiß mit breiten, sich zur Brust hin verdichtenden braunen Längsfedern, Beine befiedert, Füße nur spärlich beborstet, nur Männchen Reviergesang und Paar Duettgesang, Weibchen größer als Männchen, Jungvögel ähneln im Zwischenkleid Alttieren, jedoch fahler und nicht so kontrastreich.

LEBENSWEISE: In Ortschaften, Parklandschaften, Obstgärten und Äcker mit Feldgehölzen, Ödländer und Steppen, Tag- und nachtaktiv, Höhlenbrüter, Weibchen ist dem Männchen überlegen und schlägt diesen auch noch nach langen Zusammenleben.

NAHRUNG: Insekten, Kleinsäuger, Amphibien und Vögel.

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Gelege 3 - 7 Eier, Jungvögel schlüpfen nach 27 Tage.

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Werden sehr oft in Volieren gehalten, aber nur paarweise.

HEIMAT: Europa, außer im Norden, Vorder- und Mittelasien, W-China, N-Afrika.

 

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Wellensittich

Melopsittacus undulatus

(Papuzka fausta, Papousek vinkovany)

 

MERKMALE: Wildvögel an der Oberseite gelb-schwarz gestreift; Unterseite grün, Schwanz blaugrün, Farbvariationen nur in Gefangenschaft, Wachshaut (um die Nasenlöcher) bei Männchen blau, bei Weibchen braun, Weibchen Nasenlöcher weiß gerandet, bei Männchen nicht, Augen gelb, Jungvögel matter als Elterntiere, Kehlflecken kleiner, Wachshaut rosafarben bis hellbläulichweiß.

LEBENSWEISE: Leben gesellig, bilden riesige Schwärme, überleben auch unter ungünstigen Bedingungen wie Trockenheit, sehr vermehrungsfreudig.

HALTUNG: Erste domestizierte Papageienart. Einfache Haltung, beliebtes Heimtier.

FORTPFLANZUNG: Gelege 4 - 8 Eier, selten 10, Brutdauer 18 Tage, Bebrütung ab 2. Ei, Jungtiere nach 30 - 25 Tagen flügge.

NAHRUNG: Samen von Gräsern, junge Triebe, Knospen.

LEBENSRAUM: Gras- und Buschland.

VERBREITUNG: Australien außer Küstengebiete

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 17.01.2007