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Axel Gebauer

Die Entwicklung des Görlitzer Tierparks von 1957 bis 1987

"Durch reiche Geschenke eines südafrikanischen Negerstammes, den der Görlitzer Zoodirektor aufsuchte und mit mehreren Zentnern sauren Bonbons aus dem hiesigen VEB Süßwarenfabrik beglückte, kommt der kurz vor seiner Eröffnung stehende Kleintiergarten im ‚Park der Werktätigen‘ in den Besitz einer großen Anzahl exotischer Tiere." So stand es geschrieben im Görlitzer Kulturspiegel der Stadt und des Landkreises im April 1957."1

Natürlich handelte es sich dabei um einen Aprilscherz. Auch die beiden daneben abgebildeten Zebras waren nicht im Görlitzer Zoo fotografiert worden.

Doch bereits im folgenden Heft des Kulturspiegels beschäftigte man sich sehr ernsthaft mit einem "Heimattierpark oder Kinder-Zoo?". Henry Kraft, der damalige Gartenbaudirektor, schrieb: "Im Nationalen Aufbauwerk 1957 hat sich der Rat der Stadt Görlitz eine bedeutende Aufgabe gestellt. Nach vielfachen Anregungen interessierter Kreise und besonders der Jugend soll ein Heimattierpark oder Kinder-Zoo eingerichtet werden."2

Zu dieser Zeit war bereits mit der Planung und den Vorarbeiten für einen Heimattierpark begonnen worden. Außer Henry Kraft beteiligten sich daran maßgebend der Oberbürgermeister Bruno Gleißberg, der Abteilungsleiter für Kultur des Rates der Stadt Alfred Kogel und die Zoologin des "Museums für Naturkunde" Gisela Vater.

Man war sich einig, daß als Tierpark-Gelände nur der "Park der Werktätigen" an der Zittauer Straße, der nach dem zweiten Weltkrieg aus dem Raupach‘schen Privatpark entstanden war, in Frage kam. Wertvolle Anregungen erhielten die Initiatoren vom damaligen Direktor des Zoologischen Gartens Dresden, Wolfgang Ullrich, der während einer Aussprache und Geländebesichtigung Hinweise zur Anlage eines Heimattierparkes gab.

Mit einem Doppelklick auf das Bild können Sie es vergrößernDer Aufruf Henry Krafts blieb nicht ungehört. Noch im selben Jahr begannen die ersten freiwilligen Helfer im Nationalen Aufbauwerk mit der Errichtung des Bärenzwingers, dem Bau eines Ponystalls und der ersten Gehege für Wildschwein und Reh.

Doppelklicken Sie zum Vergrößern! Braunbär.jpg (37178 Byte)Im Frühjahr 1958 vollendeten dann Kollegen des VEB Waggonbau, des VEB Bau und der Wasserwirtschaft den Bärenzwinger, in dem am 31. Mai die ersten beiden Braunbären ihr Ouartier bezogen.

Es ist nicht leicht, die vielfältigen Initiativen der Werktätigen in den folgenden Jahren aufzulisten, doch eines steht fest: Erreicht wurde Beachtliches.

So begann man noch 1958 mit dem Bau eines Freilandterrariums und eines Planschbeckens. Außerdem wurden Fasanenvolieren mit einem Schutzhaus errichtet und eine Wasserleitung verlegt. Die Spendenbüchsen erbrachten in diesem Jahr einen Erlös von 2.683,49 Mark.

Anfang 1959 rief Gartenbaudirektor Henry Kraft die Görlitzer Bevölkerung erneut auf, beim weiteren Ausbau des Tierparks zu helfen. So entstanden u. a. durch die Unterstützung des VEB(K) Bau, der Kaninchenzüchter und der Sparte Terrarien- und Aquarienfreunde eine Voliere für Heimatvögel (übrigens schon damals mit dem Ziel der Nutzung für den Biologieunterricht!), Anlagen für Wellensittiche und Eichhörnchen, eine Kaninchenanlage sowie Häuser und Gehege für Zwergziegen und Damhirsche. Abgeschlossen wurde der Bau des Freilandterrariums und des Planschbeckens. Mit berechtigtem Stolz eröffnete man dies als erstes in Görlitz.

Für ein Affenhaus, eine Futterküche mit Lagerräumen und ein Schutzhaus für Besucher wurden die ersten Handgriffe getan.

Das Interesse der Görlitzer Bevölkerung wuchs weiter: Im Jahre 1959 spendete man schon über 8.000,00 Mark für den Tierpark, und in einem Bericht an den Abteilungsleiter für Kultur schrieb Henry Kraft: "Nach vorsichtiger Schätzung waren (1959, Anm. des Verf.) etwa 275.000 - 300.000 Besucher zu verzeichnen, eingerechnet der Besuch Dutzender Schulklassen.4

In Zusammenarbeit mit dem Rat der Stadt verstand es Henry Kraft in ganz besonderem Maße, Begeisterung zu wecken, sei es durch die bereits genannten vielfältigen Baumaßnahmen, die die Anziehungskraft des Tierparks ungemein erhöhten, oder die Schaffung von Höhepunkten auf anderer Ebene. Erwähnt wurde bereits das Planschbecken; hinzu kam zum Beispiel aber auch das Aufstellen von Plastiken: 1959 "Junger Kragenbär" und 1960 "Junge mit Taube" des Bildhauers R. Enderlein.5

Großes Interesse beim Rat der Stadt war der Entwicklung des Tierparks natürlich sehr förderlich.

Anfangs plante man, die Errichtung von Gebäuden und Anlagen bis 1960 abzuschließen. Da der Tierpark aber wie erwähnt einen derart großen Anklang fand, entschloß man sich, ihn noch weiter auszubauen und nicht auf halbem Wege stehenzubleiben.

Doppelklicken Sie zum Vergrößern! Müller.jpg (27784 Byte)Der Tierbestand war inzwischen auf etwa 200 Exemplare angewachsen, unter ihnen als größte Attraktion sieben Rhesusaffen aus Indien. Die große Zahl von Tieren verschiedenster Arten erforderte eine sachkundige Pflege und Betreuung. Aus diesem Grunde holte man Arnold Müller, der sich im Magdeburger Zoo und als Leiter des Stendaler Heimattiergartens bereits tiergärtnerische Sporen verdient hatte, im Oktober 1960 nach Görlitz. Unter seiner Leitung setzte sich die stürmische Entwicklung des Tierparkes fort.

Schon 1962 wurden dort 203 Vögel, 100 Säugetiere und 25 Kriechtiere betreut, die etwa 250.000 Besucher anlockten. Inzwischen waren eine Anlage und ein Überwinterungshaus für Stelzvögel sowie ein neuer Ponystall geschaffen worden.

Durch eine flächenmäßige Erweiterung des Tierparkgeländes um zwei Hektar (damit insgesamt 7 Hektar) schuf man 1963 die Möglichkeit für einen weiteren Ausbau. Auf diesem Terrain entstanden in den Folgejahren Gehege für Wölfe, andere hundeartige Raubtiere, für Luchse, Stachelschweine, Schweine und Kuhreiher.

Selbst im Ausland fand die Entwicklung des Görlitzer Tierparks Beachtung, wovon die immer reger werdenden Tiertauschgeschäfte beredtes Zeugnis ablegten. Sogar größte Seltenheiten, wie zum Beispiel ein Schweinsdachs oder Gürteltiere, gelangten nach Görlitz. Der Zoo Wroclaw schenkte dem 9jährigen Tierpark Pumas und ein begeisterter Besucher aus der BRD einen Grünen Leguan.

Doppelklicken Sie zum Vergrößern! Warmhaus.jpg (17705 Byte)Der Rahmen eines Heimattierparks war zu diesem Zeitpunkt längst gesprengt, und durch die fortschreitende Erweiterung des Tierbestandes, die mit einer baulichen Aufwärtsentwicklung einherging, sollte er auch weiterhin seine Daseinsberechtigung erfolgreich behaupten. Dies bestätigte unter anderem der anläßlich des 10jährigen Gründungsjubiläums in Görlitz weilende damalige Magdeburger Zoodirektor Dr. Manfred Bürger. Bis dahin waren einige neue Tierunterkünfte, genannt seien die für Luchs, Dam- und Rothirsch, Wisent und das Warmhaus für Raubtiere, entstanden.

Bei einem Rundgang durch den Tierpark konnte man sich davon überzeugen, daß es innerhalb von etwa 10 Jahren gelungen war, eine tiergärtnerische Einrichtung mit Niveau zu schaffen, in der sich die Tiergehege und Anlagen in die herrliche Parklandschaft einfügten. Bis hierhin war die bauliche Entwicklung weitgehend abgeschlossen, so daß man sich nun intensiver den eigentlichen tiergartenspezifischen Aufgaben zuwenden konnte.

Daher stellten sich auch bald zum Teil beachtliche Zuchterfolge ein, so bei Europäischen Luchsen, Leoparden, Guanakos, Mantelpavianen, Wisenten und vielen anderen. Direktor Arnold Müller konnte sich in vielen Fällen bei der künstlichen Aufzucht von Zootieren erfolgreich betätigen, wobei die Spanne vom Uhu über Feldhase bis hin zu Mantelpavian, Leopard oder gar Asiatischen Goldkatzen reichte.

Selbstverständlich wurde auch nach Abschluß der wesentlichen Bauvorhaben Augenmerk auf eine Ergänzung bzw. Erneuerung der baulichen Substanz gelegt. Für die Unterbringung von Stroh und Heu errichtete man 1971 eine Scheune, im gleichen Jahr wurde die Fasanerie rekonstruiert, und bis 1979 entstanden weitere Gehege für Papageien, Kamele, Emus und Schnee-Eulen. Einen Höhepunkt bildete die Errichtung der Zooschule, die am 20. September 1974 im Beisein des damaligen Dresdner Zoodirektors Gotthart Berger eröffnet wurde. Damit verfügte der Görlitzer Tierpark als einziger Heimattiergarten über eine sehr großzügige und niveauvoll ausgestattete Einrichtung, in der sich Pädagogen intensiv der naturkundlichen Bildung der Jugend widmen konnten.

Allein für den Aufbau und die Einrichtung der Zooschule stellte der Rat der Stadt 140.000 Mark zur Verfügung, und auch ohne Berücksichtigung der vielen tausend Stunden freiwilliger Helfer sind es einige Millionen, die bis jetzt für den Aufbau des gesamten Tierparks investiert wurden. Nicht zuletzt haben aber auch die ungenannten Tierpfleger, Handwerker, Gärtner und anderen Tierparkmitarbeiter mit ihrem hohen persönlichen Einsatz dazu beigetragen, daß der Görlitzer Tierpark nach wie vor zu den meistbesuchten Kultureinrichtungen des Territoriums zählt.

Wohl kaum jemand hätte es für möglich gehalten, daß das, was vor 30 Jahren mit einem Aprilscherz begann, einmal Wirklichkeit werden würde. Mehr noch, der Tierpark Görlitz hat sich auf nationaler und internationaler Ebene Ansehen verschafft und ist einer der größten Heimattiergärten der DDR geworden.

 

Quellen

Kraft, H.: Zebrapärchen für den Görlitzer Kinderzoo. Görlitzer Kulturspiegel April l957

Kraft, H.: Heimat-Tierpark oder Kinder-Zoo? Görlitzer Kulturspiegel Mai 1957

Kraft, H.: Noch mehr Freude und Erholung im Heimattierpark. Görlitzer Kulturspiegel Februar 1959

Kraft, H.: Entwicklung des Tierparkes Görlitz 1959. Bericht an den Abteilungsleiter für Kultur beim Rat der Stadt

Görlitz vom 6. 2. 1960 (Archiv Tierpark Görlitz)

Herzog, P.: Tierpark Görlitz, Blicke hinter die Kulissen. Görlitz 1983

Herzog, P. : 30 Jahre Tierpark Görlitz 1957-1987. Görlitz 1986

Gebauer, A.: Tierpark Görlitz. Görlitz 1982

 

Die Besucherzahlen von 200.000 bis 300.000 im Jahr bewiesen, das Interesse der Görlitzer blieb ungebrochen.

Das lag sicher auch an den unzähligen Geschichten, die Tier und Mensch miteinander erlebten:

Eine der ersten unvergeßlichen Erlebnisse hatten die Görlitzer mit "Mäcki Rhesus".
1963 war die Freude über die Geburt dieses 1. Rhesusaffen" sehr groß. Leider mußte er von der damaligen Wirtschaftsleiterin Ruth Streisel künstlich aufgezogen werden. Genau das wurde zum Problem, als Frau Streisel ins Krankenhaus mußte. "Mäcki Rhesus" verweigerte die Nahrung von jedem anderen. Der Tierparkdirektor Arnold Müller erwirkte beim leitenden Arzt für den Rhesusaffen eine Sonderbesuchserlaubnis und brachte "Mäcki Rhesus" nun jeden Morgen ins Krankenhaus zu Frau Streisel und holte ihn abends wieder ab. "Mäcki Rhesus" wurde stadtbekannt und ging so unvergeßlich in die Geschichte des Tierparks ein.

Die Rhesusaffen machten den Tierpark Görlitz über die Ländergrenzen hinaus bekannt. So stand folgende wahre Geschichte am 10. Oktober 1966 in der "Neuen - Ruhr - Zeitung":
"Mit Hilfe geistiger Getränke konnte der Görlitzer Tierpark den letzten von drei kürzlich ausgebrochenen Rhesusaffen einfangen. Den Ausreißer hatte ein in eine Banane injiziertes Schlafmittel zunächst kalt gelassen. Dann gab man ihm Alkohol mit Zucker sowie einen Kirschlikör, so daß der Affe schließlich mit einem ‘Affen’ in den Fangkorb ging. Das ganze spielte sich wirklich und wahrhaftig im "Schellergrund", nahe der Landskronbrauerei ab."

Rhesusaffen sorgten auch dafür, daß es den Görlitzern im Tierpark nie langweilig wurde. An ihrem Gehege war ein Schild angebracht: "Vorsicht! Affen entwenden Brillen!". Das ist doch unglaublich, so unglaublich, daß gerade das Schild dazu animierte, die Brille einmal hinzuhalten. Mit der eigenen Bestürzung und dem Gelächter der zuschauenden Besucher mußte man feststellen, daß der Affe entschieden reaktionsschneller war und die Brille im Gehege genüßlich in alle Einzelteile zerlegte.

Doch auch andere Tiere sorgten für Erlebnisse:

Da gab es einmal einen Schimpansen, der knallte seine Wasserflasche so gegen die Gehegescheibe, daß diese zerbrach.

Ein Stachelschwein schoß bei der Auseinandersetzung seinem Mitbewohner einen 13 cm langen Stachel in den Leib.

Einige per Hand aufgezogene Weißstörche sorgten des öfteren für Trubel: Da gab es mal einen, der dem all zu aufdringlichen Fotografen auf die Linse hackte. Ein anderer stahl einem Besucher die Bockwurst vom Teller.

Eine sehr interessante Verbindung gingen vor Jahren auch Pony und Damhirsch ein. Beide neckten sich trotz trennenden Gitters, und plötzlich hatte der Damhirsch den Pferdeschwanz um das Geweih gewickelt. Da konnten nur noch die Tierpfleger mit der Schere helfen......

Tierisch was erleben konnte beispielsweise eine Schulklasse während ihres Biologieunterrichtes, als plötzlich die Wildschweine ausbrachen und den Tierpark unsicher machten. Schon begann die wilde Jagd. Die Tierpfleger hatten nicht nur Mühe, die Wildschweine möglichst ohne viel Aufregung ins Gehege zu bringen, sondern noch viel mehr Streß, die Kinder vom Mitmachen abzuhalten.

Das gibt’s doch gar nicht, dachte die Zoopädagogin, als sie mit dem Direktor des Naturschutz-Tierparks Görlitz, Dr. Axel Gebauer vor der Zuchtvoliere der Gänsegeier stehen blieb. Einer der Geier fing mächtig an zu würgen und brachte das eben verspeiste wieder zum Vorschein. Damit brachte er zum Ausdruck, daß er den Tierparkdirektor nicht besonders innig ins Herz geschlossen hatte. Dieser mußte ihn wegen verschiedener ärztlicher Behandlungen mehrmals einfangen und das hat der empfindliche Vogel bis heute übel genommen.

Und heute?

Bis Anfang der 90er Jahre unterschied sich der Tierpark in Görlitz nicht von vielen anderen Parks gleicher Kategorie in der ehemaligen DDR: In den 50er und 60er Jahren meist in Eigenbau unter Mithilfe der Bevölkerung entstandene Anlagen, die aufgrund der Mangelwirtschaft mit völlig veralteter Bausubstanz und nicht mehr zeitgemäßer Tierhaltung vor ungewissen Schicksalen standen.

Eine neue, engagierte Tierparkleitung entschied sich Anfang der 90er zu einer völligen Neukonzeption des Tierparks:

Die Umwandlung in einen Naturschutz-Tierpark.

Etwa 100.000 Besucher im Jahr sehen jetzt wunderbar naturnah gestaltete Gehege mit Fischottern, Kranichen, Rehen, Feldhasen, Gänsegeiern, Steinböcken und Murmeltieren usw.

Heute kommt man mit Kindern nicht ungestraft aus dem Naturschutz-Tierpark, ohne im Bauernhof die Tiere gestreichelt zu haben, durch das Labyrinth gekrochen zu sein, wagemutig die Abenteuerbrücke gemeistert und sich für die Erlebnisspiele an den Gehegen Zeit genommen zu haben.

Obwohl der Tierbestand im Interesse der noch vorhandenen Tiere in den letzten Jahren schrumpfte, die Kuriositäten mit den Tieren rissen nicht ab.

Die Geschichte mit dem Storch, der nicht in den Süden fand und den Winter mal auf dem Arbeitsamt, der Straßenlaterne oder dem Kinderheim verbrachte, kennen Sie.

Haben Sie schon von dem kleinen Mufflon aus den Königshainer Bergen gehört?

Erst einen Tag alt, wurde es in den Tierpark gebracht und mußte aufgezogen werden. Heutzutage versucht man immer im Interesse der Tiere, Handaufzuchten zu vermeiden. Also startete man den Versuch, die Bunte Deutsche Edelziege Lucy als "Pflegemutti" zu gewinnen. Ihre Ziegenkinder waren gerade verkauft worden und Lucy hatte noch Milch. Freiwillig aber nahm Lucy sich des Pflegekindes nicht an. Wenn der Tierpfleger sie aber festhält, kann das kleine Mufflon ungestört trinken. Zur Zeit kann man auf dem Gelände des Bauernhofes beobachten, wie schnell das kleine Mufflon gelernt hat. Wenn es Hunger hat, sucht es im Naturschutz-Tierpark einen Tierpfleger und geht diesem mit seinem Geschrei so lange "auf die Nerven", bis er mit ihm mitgeht und Lucy festhält. So entwickelt sich das kleine Mufflon prächtig.

Vielleicht ist Ihnen bei einem Ihrer letzten Besuche ein Murmeltier auf der Buchenallee begegnet?

Mehrere der possierlichen Tiere haben die großzügige Bergtieranlage "untergraben" und siedelten sich irgendwo im Naturschutz-Tierpark an. Sie kehrten aber immer wieder in das Gehege zurück, um die Fütterung nicht zu verpassen.

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 17.01.2007