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Cochin-Hühner
Merkmale: Huhn mit massiger Würfelform, gehört zu der Asiatischen Rasse, schwarze Befiederung, Schenkel und Laufbefiederung, starker kurzer Schnabel, Schwanz sehr kurz Henne: massiger und gedrungener als
Hahn, im Hinterteil sehr flaumweich befiedert, Hahn: Kopf klein mit
gleichmäßigem gezackten Einfachkamm, Schenkel sehr stark und breit gestellt, Farbschläge: schwarz, weiß, gelb, rebhuhnfarbig, blau, gesperbert Leistung: 120 Eier pro Jahr, außerdem Verwendung von Fleisch und Federn Nahrung: Weizen, Mais, Gerste, Roggen, Hafer Fortpflanzung: Brutzeit 22 Tage, bei einmaliger Brut 7 - 8 Eier Zuchtgeschichte: Die Domestikation (Haustierwerdung) erfolgte im 3. und 2. Jahrtausend v. u. Z. Moody und Sturrgeon waren die ersten erfolgreichen Züchter. Von ihren Tieren ging der Ursprung der englischen Cochinzucht aus. Die Einführung nach Europa war ein großer Wendepunkt, da die Hühner gute Brutlust und gutes Fleisch besaßen. Die Aufzucht der Küken war einfach. Die Cochin Hühner sind Ahnen vieler Rassen im Mischtyp. Verbreitung: Weltweit
Lachshühner
Merkmale: Kräftiges, bewegliches, fünfzehiges Huhn, volle Befiederung, Schenkel und Läufe ebenfalls befiedert (belatscht), zutrauliches Wesen, kurzer und kräftiger Schnabel, Schwanz kurz Henne: Flügeldecken, Rücken und
Bürzel lachsrot mit weißlicher Säumung, Untergefieder weißlich, Hahn: Hals und Sattelbehang
elfenbeinfarbig, Rücken und Flügeldecke rotbraun, grün und bläulich schimmernde Binde,
silberweißes Untergefieder, Leistung: 140 - 160 Eiern pro Jahr Nahrung: Weizen, Mais, Gerste, Roggen, Hafer Fortpflanzung: Brutzeit 22 Tage, bei einmaliger Brut 7 - 8 Eier Zuchtgeschichte: Diese Hühner wurden in Vorderindien um das 3. und 2. Jahrtausend v. u. Z. domestiziert. Sie verbreiteten sich über China, danach weiter nach Ägypten und über die Alpen. Im 19. Jh. erfolgte die Einkreuzung von englischen Hühnern mit vorhandenen französischen Schlägen. Es entstand das "Forelleshuhn". Erst kurz vor der Jahrhundertwende bildete sich eine konstante Rasse mit lachsfarbener Henne und silberfarbenem Hahn. 1911 fand die Rasse erste Erwähnung als "Lachshuhn". 1915 wurde das Faverolleshuhn in Lachshuhn umgetauft. Seit der Umstellung wurde an der Zuchtrichtungslinie nichts mehr verändert. Verbreitung: Deutschland, Frankreich, England
Riesenbrahma Huhn
Merkmale: Zählt zu den Riesen unter den Haushühnern, starkes, fleischiges, sehr voll befiedertes und wetterhartes Huhn, Grundfarbe silberweiß, geschlossener Halsring mit schwarz gezeichneten Federn, schwarzer Schwanz und schwarz-weiß gezeichnete Fußbefiederung Henne: Niedrigere Stellung, kürzerer Hals, tiefer herabhängende Brust als der Hahn, bauschige Federpartien hinter den Schenkeln Hahn: Schwanz kurz und offen, Kopf klein, breit und stark gewölbt, ein knapper fest aufgesetzter dreireihiger Erbsenkamm ohne Dorn Farbschläge: Hell und Dunkel Leistung: 100 - 140 Eier pro Jahr, außerdem Verwendung von Fleisch und Federn Nahrung: Weizen, Gerste, Roggen, Mais, Hafer Fortpflanzung: Brutzeit 22 Tage, bei einmaliger Brut 7 - 8 Eier Zuchtgeschichte: Es besteht keine Klarheit über die Herkunft der Rasse. "S. P. Burnham" will die hellen sowie dunklen Brahmas aus reinrassigen Cochins gezüchtet haben. In den sechziger Jahren wurde beschlossen, nur noch die erbsenkämmigen Tiere als "Brahmas" zu bezeichnen. 1852 kamen die ersten hellen Brahmas nach Deutschland. Die dunklen Brahmas wurden erst 1865 in Deutschland erwähnt. Verbreitung: Weltweit; in Europa hauptsächlich England und Deutschland
Seidenhuhn
Merkmale: Fällt durch bizarre Abweichungen vom normalen Huhn auf: breiter Rumpf, tiefe, runde Brust, Hals kurz und stark, kleiner Kopf mit warzenförmigem blau-rotem Rosenkamm ohne Dorn, hinter dem sich ein Schopf befindet, kurze Beine, Gefieder haarähnlich und seidenweich, Lebendgewicht Hahn 1 kg, Henne ca. 0,8 kg, Farbschläge: weiß, schwarz, blau, gelb mit Federbart, wildfarbig und rot Leistung: 80 Eier pro Jahr Nahrung: Getreide, Hülsen- und Ölfrüchte, Kartoffeln, Möhren und Rüben, Grünfutter u.ä. Fortpflanzung: Brutzeit 21 Tage, bei einmaliger Brut 7 - 8 Eier in 10 Tagen, stark ausgebildeter Bruttrieb, deshalb häufige Verwendung als Amme Zuchtgeschichte: Seidenhühner sind eine sehr alte ostasiatische Rasse, die bereits um 1300 von Marco Polo, als erstem Europäer in Südchina kennengelernt und als "behaartes Huhn" beschrieben wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden asiatische Hühner, darunter auch das Seidenhuhn, nach Europa eingeführt. Zunächst in England, später vor allem in Nordamerika, wurden mit Hilfe dieser Importe sowohl Liebhaber-, als auch Wirtschaftsrassen gezüchtet. Verbreitung: Weltweit
Bronzetruthuhn, BronzeputerMeleagris gallopavo
Merkmale: Groß, vollrumpfig, hochbeinig, bronze glänzendes Gefieder; unbefiederter Kopf und Hals; Hahn mit fleischigem Stirnzapfen und faltigem Hautlappen am Hals, die sich bei Erregung feuerrot färben Verhalten: Wildputer sehr wachsam, sehr guter Läufer, geschickter Flieger; Hausformen kaum flugfähig; schlafen auf Bäumen; wandern täglich 10 - 1 3 km zur Futtersuche Besonderheiten: Stirnlappen des Hahnes während der Balz 76 mm, im Winter nur 25 mm lang Nahrung: Bei Wildputern Früchte von Eichen, Kastanien; Hartriegelarten, Buchen, Stechwinden Lebensraum: offene Waldgebiete Fortpflanzung: Paarungszeit ab März, Gelege mit 11 Eiern, Schlupf der Küken nach 28 Tagen, nach 14 Tagen flugfähig Schutz/Häufigkeit: In den USA, Kanada und Mexiko weit verbreitetes Haustier, Wildform aus 70% seiner ursprünglichen Verbreitungsgebiete verschwunden Verbreitung: Nord- und Mittelamerika
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