Internationale Projekte

Der Naturschutz-Tierpark ist an einer Reihe von Internationalen Naturschutz-Projekten beteiligt. Dazu gehören In-situ-Projekte, d.h. Projekte, bei denen Tierarten vor Ort in ihrem Lebensraum geschützt werden, sowie Ex-situ-Projekte, bei denen Tierarten außerhalb ihres Lebensraum beispielweise durch gezielte Nachzucht unterstützt werden.

In-situ ( im Herkunftsgebiet einer bestimmten Tierart):

Wir unterstützen die Aktion „Zootier des Jahres"
Die 2016 durch die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), der „Deutschen Tierparkgesellschaft e.V." (DTG) und der Gemeinschaft der Zooförderer (GDZ) ins Leben gerufene Aktion „Zootier des Jahres" setzt sich für den Erhalt gefährdeter, aber bisher wenig beachteter Tierarten ein. Das einmalige an der Aktion ist der Zusammenschluss starker Partner im Arten- und Naturschutz, so dass für den Schutz des „Zootier des Jahres" nicht nur geworben, sondern durch finanzielle Unterstützung tatsächlich etwas vor Ort bewegt wird.
Das jeweilige „Zootier des Jahres" wird jährlich aufs Neue gewählt und ausgewählte Schutzprojekte unterstützt. Zootier des Jahres 2016 ist der Leopard! Hier wird aktuell jeweils ein Projekt im Iran und auf Sri Lanka unterstützt.

Hier gibt's noch mehr Infos: http://www.zootier-des-jahres.de

Wir unterstützen das Red Panda Network:
Seit vielen Jahren beteiligen wir uns an den Schutzbemühungen des Red Panda Networks für den Roten Panda in Nepal. Aufklärungs- und Bildungsarbeit, die Ausbildung von lokalen Rangern zum Schutz der Roten Pandas, Habitatforschung sowie genetische Untersuchungen sollen den Roten Panda in West-Nepal nachhaltig erhalten.

Hier gibt's noch mehr Infos: http://redpandanetwork.org

Ex-situ (bei uns im Tierpark):

Koordinierte Zuchtprogramme
Importe wildlebender Tiere aus den Herkunftsländern sind heute aufgrund arten- und tierseuchenrechtlicher Einschränkungen immer seltener möglich. Zoologische Einrichtungen sind auch deshalb darauf angewiesen, sich selbst erhaltende Tierpopulationen aufzubauen. Internationale Zusammenarbeit ist dazu unerlässlich. Aus diesem Grund wurden 1985 erstmals innerhalb der Europäischen Zoo- und Aquarien-Vereinigung (EAZA) die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) und Zuchtbücher (ESB) ins Leben gerufen. Im Netzwerk beteiligter Zoos wird so die Zucht etlicher bedrohter Arten in Menschenobhut koordiniert.
Für jedes Zuchtbuch ist ein Koordinator verantwortlich. Dabei handelt es sich meist um Mitarbeiter eines am Zuchtprogramm beteiligten Zoos. Zuchtbücher werden jährlich aktualisiert und sämtliche Individuen der betreffenden Tierart aufgeführt. Die Daten zu Geschlecht, Alter, Verwandtschaftsverhältnissen und Nachkommenzahl erlauben eine computergestützte genetische und demographische Analyse, auf deren Grundlage Empfehlungen z.B. zu Tiertransfers und optimalen Verpaarungen gegeben werden. Das Ziel ist es, verhaltensintakte Tierbestände zu pflegen, Inzucht zu vermeiden und die genetische Vielfalt in einer Tierpopulation über viele Generationen zu erhalten. Das ist für eine eventuelle Wiederansiedlung von in Zoos geborenen Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum von großer Bedeutung.

Wir nehmen derzeit an 11 koordinierten Zuchtprogrammen teil:
Luchs, Eurasischer Otter, Roter Panda, Manul, Persische Kropfgazelle, Indochinesischer Sikahirsch, östliches Graues Riesenkänguru, Gänsegeier, Goldkopflöwenaffe, Blaukronenhäherling, Edwardsfasan

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Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V.
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