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Manul, PallaskatzeOtocolobus manul PALLASMERKMALE: Etwa hauskatzengroß, breiter Kopf, kleine Ohren; kurze Beine; dicht behaart, Haare am Bauch und Schwanz länger, Fell bräunlich bis ockergelb, einfarbig oder dunkle Querstreifen am Hinterkörper und Schwanz, zwei dunkle Streifen im Gesicht. VERHALTEN: Dämmerungsaktiv; lebt in verlassenen Murmeltier-, Fuchs- oder Dachsbauen oder legt selbst Baue in Felsspalten an; kann sich gut "zusammendrücken" und hinter kleinsten Hügeln und Steinen verstecken (Schutz in offenen Landschaften). BESONDERHEITEN: Bei Verfolgungen flieht er, kann aber besonders bei hohem Schnee sehr schlecht laufen und so leicht gefangen werden. NAHRUNG: Bis zu 89 % Pfeifhasen, Steinhühner, daneben Wühlmäuse, Vögel, Hamster, Insekten. LEBENSRAUM: Kalte, trockene, felsige Hochsteppen Zentralasiens, bis zu einer Höhe von 4.800 m festgestellt, meiden das Tiefland. FORTPFLANZUNG: Ranzzeit im März, Tragzeit etwa 60 Tage, 4-6 Junge Ende April. SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: In der Mongolai am häufigsten; Bestandsrückgang wegen starker Bejagung bis 1987, seit 1988 Jagdverbot. VERBREITUNG: Zentralasien (China, Mongolei, Armenien, Azerbaijan, Iran, Pakistan, Turkmenien, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisien, Russland).
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