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Pressemitteilung Nr. 34 an diverse Medien vom 13. Dezember 2004

Bescherung für Tierparktiere

Zum vierten Advent haben Tierpark-Besucher erstmals die Möglichkeit, ihre Lieblingstiere mit einer Weihnachtsüberraschung zu erfreuen.

An diesem Tag ist ausnahmsweise das Füttern der Tiere mit mitgebrachten Leckereien erlaubt. Die Damhirsche oder Alpensteinböcke freuen sich beispielsweise über Möhren, anderes Gemüse oder Knäckebrot, Obst und Nüsse finden die Aras ganz lecker und Zwieback knuspern die Kamele ganz genüßlich mit ihren großen Zähnen. Allerdings wird keiner einem Affen Zucker geben können, denn alle "süßen" Leckereien sind für Zootiere tabu, da diese Bauchweh verursachen, und wer will seinen Lieblingen schon Schmerzen zufügen.

Wer Interesse an dieser Aktion hat, kann sich am Sonntag, den 19.12.2004 um 14:30 Uhr an der Kuhkoppel vor dem Haustierstall einfinden. Von dort aus werden Zootierinspektorin Karin Riedel und drei Tierpfleger die Besucher zu ihren Wunschtieren führen.

Apropo "Bescherung":
Die vielen Angebote für das kommende Jahr und die günstigen Preise für Jahreskarten, regen vielleicht den einen oder anderen an, einem Verwandten oder Freund solch eine, auf Wunsch auch hübsch verpackte, Karte oder Gutschein auf den Gabentisch zu legen. Erwerben können Sie diese am Wochenende an der Tierparkkasse oder wochentags 9:00 - 16:00 im Büro 1. Stock.

Jahreskarte für einen Erwachsenen = 20,00 Euro
Jahreskarte für Kinder/Ermäßigte = 10,00 Euro
Jahreskarte für Familien = 40,00 Euro

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Pressemitteilung Nr. 33 an diverse Medien vom 25. November 2004

Tibet - Das Land, wo Vögel ohne Furcht fliegen

Ein Vortrag über die Natur und Kultur Tibets
von Thomas Aster, Dr. Axel Gebauer und Jörg Späthe, Naturschutz-Tierpark Görlitz

am Dienstag, 30. November 2004 um 19:00 Uhr im Hörsaal der Blue-Box der Hochschule Zittau-Görlitz

Tibet Das Zentrum des Himmels, die Seele der Erde, das Herz der Welt, ist umgeben von schneebedeckten Bergen. Das Ursprungsland aller Flüsse, wo die Gipfel hoch sind und das Land rein. Ein Land, wo Männer als Weise und Heilige geboren werden und nach guten Gesetzen handeln.

Diese poetischen Zeilen wurden im 9. Jahrhundert v.Chr. von einem unbekannten tibetischen Dichter verfaßt. Sie beschreiben die einzigartige Welt der Natur und Kultur im Zentrum des Himmels. Unter extremen natürlichen Bedingungen, umgeben von den höchsten Bergen der Welt, entwickelten die Tibeter eine einzigartige Gesellschaft, Philosophie und Kunst, die mit unserer kaum vergleichbar ist. So führte die Einhaltung der Regeln des Buddhismus dazu, dass Tibet ohne gesetzliche Fixierung zum größten Naturschutzgebiet der Welt wurde. Thomas Aster, Gärtnermeister, Dr. Axel Gebauer, Direktor und Jörg Späthe, Tierpfleger im Naturschutz-Tierpark Görlitz besuchten diese Welt. Sie schildern ihre Eindrücke von der Natur und dem Leben in einem Land, wo Vögel ohne Furcht fliegen können, wo Mann und Frau inneren Frieden und äußere Freiheit in Ehren halten.

Pressemitteilung Nr. 32 an diverse Medien vom 24. November 2004

Weihnachten aus Sicht der Tiere

Wissen Sie eigentlich ganz genau, wie es damals war? Kam Maria gelaufen oder geritten? Die himmlischen Heerscharen, wo waren die? Brachten die Hirten die Geschenke? Was tat eigentlich der Esel? Der Weihnachtsgeschichte gehen ehemalige Schüler der Klasse 10 der Mittelschule Innenstadt, musisches Profil am 2. Advent, dem 5.12.2004 um 15:00 Uhr auf etwas andere Art und Weise nach. Diese Schüler haben im vergangenen Jahr zum 2. Advent im Naturschutz-Tierpark Görlitz die "Weihnachtsgans Auguste" schon erfolgreich aufgeführt und waren von der Atmosphäre im Tierpark begeistert. Deshalb wollten sie auch in diesem Jahr unbedingt im Tierpark ein Schauspiel aufführen. JANA OBERSTEIN, JENNIFER NICHT, FRANCES ARLT, MICHAEL ALSTER, MARCUS CYRIS, PAUL GLASER, OLIVER WEIDLICH und SOPHIE NIXDORF vom FÖJ stecken unter der Leitung ihrer ehemaligen Lehrerin KARIN LÜDTKE-MAI gerade in den Vorbereitungen. Neben ihrer Berufsausbildung lernen sie Texte, werden Requisiten gebaut und jede Woche wird geprobt, um Weihnachten einmal aus Sicht der Tiere zu betrachten. Der Esel muß ja wissen, wie es wirklich war. Aufregend war es für ihn auf jeden Fall und bis heute wird er von den anderen Tieren im Stall um seine Rolle in der Geschichte beneidet. Mäuse dagegen sehen Weihnachten aus einer ganz anderen Sicht. Für sie sind die Weihnachtsplätzchen das Allerbeste. Ob die Mäusekinder es auch in diesem Jahr schaffen, an diese Leckerei heranzukommen, wird sich am 2. Advent im Stall des Naturschutz-Tierparks Görlitz zeigen. Vielleicht teilen sie ja ihre Beute mit den Menschenkindern!

Pressemitteilung Nr. 31 an diverse Medien vom 23. November 2004

Tibetdorf im Naturschutz-Tierpark Görlitz - authentisch von Anfang an!

Auftakt am 4. Dezember mit traditioneller tibetischer Zeremonie und einer Gesprächsrunde im Rahmen der Welt-Ethos-Veranstaltungen

Bevor in Tibet der erste Spatenstich für ein Haus getan wird, reicht ein Mönch Opfergaben und vollzieht ein Ritual, um Erdgötter und Bodenlebewesen zu besänftigen. Genau dies wird Geshe RIGZIN GYALTSEN vom Tibetisch Buddhistischen Zentrum Berlin am 4. Dezember ab 14:00 im Naturschutz-Tierpark Görlitz tun. Manch einer mag da denken, das sei nicht passend oder gar zu weit hergeholt für einen Tierpark. In der Tat, der Geshe kommt von weit her, denn er stammt aus Kham/Osttibet. Passend ist dies jedoch ohne Zweifel, denn die Baupläne für die Häuser, die man jetzt in Görlitz für die tibetischen Haustiere und Besucher bauen will, kommen genau aus dieser Region. Gärtnermeister Thomas Aster und Tierparkchef Dr. Axel Gebauer haben sie im Frühjar von einer Reise nach Kham mitgebracht. Bauingenieur Hans-Jürgen Goß stellte daraus Zeichnungen her, die für die Erteilung einer Baugenehmigung und das deutsche Baurecht notwendig waren. Ansonsten wird es auf der Baustelle eher tibetisch zugehen, denn Authentizität hat für die gesamte Tierparkmannschaft Priorität. Schon während der Bauphase will man zeigen, wie in Tibet ein Haus entsteht. Im Tierpark werden zwar vorwiegend moderne Maschinen Anwendung finden, dennoch soll ersichtlich sein, wie geschickt die tibetischen Bauarbeiter mit ihren Handwerkszeugen im eigentlichen Wortsinn umzugehen verstehen. Genauso werden nach Fertigstellung des kleinen Dorfes die Tierparkbesucher erfahren können, wie man in Tibet mit Haustieren und dem buddhistischen Glauben umgeht. Diese ganzheitliche Herangehensweise bei einem Tierparkprojekt von Anfang an, ist neu. Kultur und Natur eines Volkes/einer Region werden erstmals so authentisch hierher projiziert, ohne dass dabei auch nur ein entfernter Gedanke an die Anfang des vergangenen Jahrhunderts in Zoos üblichen Völkerschauen entsteht. Vielmehr wird das Tibetdorf im Rahmen der Görlitzer Spezialisierung auf die Haltung zentralasiatischer Tierformen vom Leben in Tibet erzählen. Das kann nun jeder, der am 4. Dezember in den Tierpark kommt, schon mal hautnah miterleben. Für Yak-Kuh "Chamu" wird dieser Tag besonders spannend, denn die Zeremonie des tibetischen Mönches leitet den Bau ihres Hauses, dem ersten des Tibetdorfes, ein. Damit diesem allzeit Glück widerfährt, erhält schließlich Chefhandwerker Manfred Pach nach alter tibetischer Tradition eine Glücksschleife (khatag).

Im Anschluß an die Zeremonie gibt es dann bei echtem Buttertee und tibetischem Gebäck im NaTIERkundehaus eine öffentliche Gesprächsrunde. Im Rahmen des zur Zeit in Görlitz laufenden Welt-Ethos-Programms haben alle Interessenten dabei Gelegenheit, mit Geshe Rigzin Gyaltsen über Tibet und den Buddhismus in einen Dialog zu treten.

Zur Information: Der Ehrwürdige Geshe Rigzin Gyaltsen unterrichtet seit vielen Jahren Buddhistische Philosophie im Kloster Sera (Indien) und genießt als Lehrer einen exzellenten Ruf. Er wurde 1964 in Kham/Osttibet geboren. Im Jahre 2001 hat er nach intensiven Studien erfolgreich die Prüfung für den höchsten Titel der tibetischen Klosteruniversitäten, den Lharam-pa-Geshe, im Kloster Sera abgelegt und danach noch ein Jahr am Gyuto Tantra Kolleg seine Ausbildung vollendet. Seit einem Jahr leitet er das Tibetisch Buddhistischen Zentrum Berlin als ständig anwesender Geshe.

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Haus in Bamei (Kham/Osttibet) -
Vorbild für das erste Görlitzer Tibethaus
Ansicht (Bauzeichnung) Yakhaus

Pressemitteilung Nr. 30 an diverse Medien vom 11. November 2004

Pleitegeier in Schwierigkeiten - Tierpark erhält Spendengeier von Siemens

Einladung zum Pressetermin und den ersten Flugversuchen des Spendengeiers

Am Dienstag, den 16.11. wird um 15:00 Uhr wird die Geschäftszweigleitung Turbosets der Siemens AG Dr. René Umlauft zusammen mit Barbara Vogt, Christian Neumann und Andreas Loeper dem Naturschutz-Tierpark Görlitz eine ganz besondere Freude bereiten. Im Spass nannte es letztgenannter bei der telefonischen Vorankündigung so: "Wir wollen Geld loswerden, und zwar einen Teil der Einnahmen, die bei unserem Familientag im September zusammengekommen sind." "Da können Sie jeden Tag anrufen!", antwortete der glückliche Tierparkchef, denn die genannte Summe kann sich sehen lassen. Obendrauf legte Siemens gleich noch eine ganz besondere Zugabe: Die mit CNC-Technik ausgeschnittene Edelstahlform für einen neuen Spiel-Gänsegeier am Steinbockgehege, der inzwischen von den zwei ABM Mitarbeitern Reinhard Eisenblätter und Gerd Preußer täuschend echt modelliert und unentgeldlich von Hoffmann´s Nutzflächenbeschichtung (Niesky) wetterfest und der Görlitzer Hanf- und Drahtseilerei Goltz flugfähig gemacht wurde. Bei soviel Hilfe und Unterstützung kann dieser sonst als Pleitegeier verschriene Vogel kein negatives Sinnbild mehr sein. Dieses Exemplar wird deshalb zumindest in der Görlitzer Tierparkgeschichte als Spendengeier in die Annalen eingehen. Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten und allzeit guten Flug!

Pressemitteilung Nr. 29 an diverse Medien vom 5. November 2004

Mit Lampion oder Taschenlampe den Tieren auf den "Versen" durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Am Martinstag, den 10.11. um 16:30 Uhr führen Albrecht Goetze und Katrin Matthieu mit Versen aus Roger Willemsens "Karneval der Tiere" durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz.

"Tiere sind die besseren Menschen", das denken manche unter uns Menschen. Ihre Reize sind natürlich, manche von ihnen sind treu wie Gold, die besten Zuhörer und noch dazu weich und kuschlig. In manchem Wohnzimmer sind besonders musikalische Exemplare aus der Tierwelt zu finden.

Der Komponist Camille Saint Saëns fand Tiere musikalisch, denen man es nicht beim ersten Eindruck anhört. Deshalb hat er die Sprache verschiedenster Tiere, wie Fische und Quallen in Noten "übersetzt". So entstand, aus einer Laune heraus, die Komposition "Karneval der Tiere". Dieses Musikstück sowie natürlich die Tiere selbst inspirierten wiederum den Autor, Literaturkritiker und Dozenten Roger Willemsen. Er schrieb über sie wunderschöne und humorvolle Verse und ermöglicht uns so eine scharfzüngige, schwungvolle und spöttische Reise durch die Fauna. "Das wahre Tier, das wilde, schöne Tier, das- meine Damen! - sehn Sie nur bei mir." - also am Mittwoch, den 10.11. 2004 um 16:30 im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Diesen Streifzug in Versform unternehmen Albrecht Goetze, Konzertpädagoge des Görlitzer Theaters und Katrin Matthieu, Zoopädagogin im Tierpark. Damit die Führung in Versform wirklich kurzweilig wird, wurden hier und da kleine Änderungen an Roger Willemsens Reimen vorgenommen. Ganz offenbar fanden weder Camille Saint Saëns noch der Textautor Rote Pandas, Stachelschweine Trampeltiere oder Gänse musikalisch. Um diese ganz besonderen Einblicke in die abendliche Tierpark- Welt auch genießen zu können, sollten unbedingt Lampions oder Taschenlampen mitgebracht werden.

Nach dem langen Marsch geht es für jeden, der am Martinstag Gänsebraten genießen möchte um 18.30 Uhr in das Restaurant "Zum gebratenen Storch". Als Höhepunkt des Tages wurden von den fleißigen Restaurantmitarbeitern Gänsespeisen unterschiedlichster Art vorbereitet. Dieses Buffet lädt sicherlich so manchen zum Kosten ein. Damit es für alle reicht, bitten wir für diesen kulinarischen Höhepunkt um Voranmeldung telefonisch unter 40 74 00, per Fax unter 407401 oder E-Mail naturschutz-tierpark-goerlitz@t-online.de. Für Mitglieder des Freundeskreises beträgt der Unkostenbeitrag 6,50 € für alle anderen Gäste 9,00 €. Die Getränke sind extra zu bezahlen.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 29. Oktober 2004

Unsere Tiere sprechen nun auch polnisch!

Deutsche und polnische Schüler stellen am 3. November um 15:00 Uhr das erste zweisprachige Gehegeschild im Naturschutz-Tierpark Görlitz auf.

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Die Gehegeschilder im Naturschutz-Tierpark Görlitz sind durchaus kritikwürdig. Ihre Haltbarkeit läßt zu wünschen übrig und ständig verblassen sie. Auch vom Inhalt her könnten sie ansprechender sein. Außerdem sind sie nur in deutscher Sprache verfaßt. In der Europastadt Görlitz-Zgorzelec sollte aber der Service für deutsche und polnische Bürger gleich sein. Der englische und tschechische Name darf nicht fehlen und die Schilderinformation in tschechischer Sprache sollte mindestens in Heftform vorliegen. Die Erarbeitung neuer Gehegeschilder steht aus diesen Gründen schon seit einiger Zeit auf dem Plan. Deshalb wurde 2003 eine Förderung aus dem Kleinprojektefond im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A beantragt und fleißige Helfer von polnischer und deutscher Seite mit ins Boot geholt. Seit März diesen Jahres trafen sich jeweils 10 bis 15 Schüler der Grundschule Nr. 2 in Zgorzelec und des Joliot-Curie-Gymnasiums einmal im Monat im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Tierparks machten sie sich an die Aufgabe, deutsch-polnische Texte für die Gehegeschilder zu erarbeiten. Die sollten interessant für die Besucher sein und dennoch wichtige Informationen, wie zum Beispiel ökologische Zusammenhänge vermitteln, die dem Tierpark am Herzen liegen. Was will der Besucher über die Tiere eigentlich wissen? An der Beantwortung dieser Frage hatten die beteiligten Schüler einen großen Anteil. Bei den Treffen im Tierpark haben sie sich vor die Gehege gestellt, die Tiere beobachtet, nachgefragt und auf diese Weise selbst herausgefunden, was sie eigentlich interessiert. Damit war ihre Arbeit jedoch nicht beendet. Zu Hause wurden Bücher gelesen und Internet- Recherchen zu allen Tieren des Tierparks durchgeführt, um weitere erzählenswerte Fakten zu finden. Bei den Text-Formulierungen halfen dann KATRIN MATTHIEU und die ABM-Mitarbeiterin DR. BIRGIT BALKENHOHL und bei der Übersetzung DAGMARA KRYNDA, ebenfalls ABM- Mitarbeiterin im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Jetzt trägt die Arbeit der Schüler Früchte. Am 3. November 2004 wird von den mitwirkenden Schülern um 15.00 Uhr das 1. Schild aufgestellt! Die Schuldirektoren der beteiligten Schulen, Mitarbeiter des Regionalschulamtes Bautzen, sowie die Leiterin des Ökologischen Zentrums in Zgorzelec bekommen im Anschluß daran von den Schülern ihre Arbeit vorgestellt. Die Schüler waren so begeistert bei der Arbeit, daß folgenden Projekten nichts im Weg steht. Das ist Grund genug, um den Abschluss dieses Projektes gebührend zu feiern.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 11. Oktober 2004

Karpfen und Kartoffeln

Neuer Karpfen-Streichel-Teich und Erntedank im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Wer noch nie einen lebenden Karpfen gestreichelt hat, wird dazu im Naturschutz-Tierpark Görlitz bald Gelegenheit haben. Am 17.10.2004 um 14:30 Uhr wird nämlich ein neuer Karpfen-Streichel-Teich eingeweiht. Die Karpfen wurden schon Ende September eingesetzt und mit Futter an ihre zukünftige Aufgabe gewöhnt. Allerdings haben sie bei den derzeitigen Temperaturen vorerst wenig Lust auf Liebkosungen. Dennoch kann man am kommenden Sonntag Karpfen sehen und sogar mitnehmen, denn jetzt ist in der Oberlausitz die Zeit des Abfischens und die Fischerei Bergmann aus Klitten bietet frischen Fisch an. Für Kinder wird es einen "Trocken-Spiel-Teich" geben, an dem sie ihren "Fisch" selbst angeln können. Daneben haben sie die Möglichkeit, aus Kartoffeln einen Stempel herzustellen und ihr eigenes Bild von Karpfen oder vom Herbst zu gestalten. Zu einem richtigen Herbst gehört der Erntedank, der jetzt erstmalig auch im Görlitzer Tierpark ge-feiert wird. Wer Lust hat, kann deshalb zehn verschiedene Apfelsorten verkosten, die vom Stadtgut angeboten werden. Frische Eier wird es ebenfalls geben. Im Bauerngarten des Naturschutz-Tierparks Görlitz hat der Gärtner Thomas Aster fünf verschiedene Kartoffelsorten geerntet, darun-ter beispielsweise "Pink Fir Apple" oder auch "Rosa Tannenzapfen"genannt, die nicht nur in der Farbe sondern auch in der Form sehr ausgefallen ist (s.Foto). Die Firma Marktfrisch Rothenburg und Bauer Dienel sammeln derzeit solche in Farbe und Form ausgefallenen Kartoffeln, die dann im Tierpark zu bewundern sind. Wer will, kann die Sammlung am Sonntag komplettieren. Jeder Be-sucher, der zwischen 14:00 und 16:00 Uhr eine außergewöhnliche Kartoffel mitbringt, erhält einen Gutschein. Hat die Kartoffel ein Namensschild und die Adressenangabe des Besitzers, nimmt sie an der Wahl zur "skurilsten Kartoffel" teil. Diese werden natürlich nicht verspeist, dafür aber die aus dem Bauerngarten. Dazu gibt es Quark, der extra für unser Erntedankfest von den Tierpflegern aus der Milch unserer Kuh Lisa hergestellt wurde. Nicht nur wir freuen uns zur Zeit über das reiche Angebot an einheimischen Früchten. Sachsens Haselmäuse haben - nomen est omen - Haselnüsse ganz besonders gern. Niemand weiß aller-dings genau, wie viele Haselmäuse es noch in Sachsen gibt. Deshalb hat Biologe Sven Büchner die "Große Nussjagd" für Sachsen" initiiert. Wer dabei mitmachen will, der erhält während der Ver-anstaltung wichtige Jagdhinweise.

Erntedankfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz am 17.10.2004 von 14:30 - 17:00 Uhr

Einweihung des Karpfen-Streichel-Teiches am Pandagehege
Präsentation und Wahl der "skurilsten Kartoffel"
Verkostung der Kartoffelsorten aus dem Bauerngarten des Tierparks
Verkauf von frischem Fisch (Fischerei Bergmann aus Klitten)
Verkostung/Verkauf von zehn Apfelsorten und frischen Eiern aus dem Stadtgut Görlitz
Futter für die Haselmaus, Anleitung für die "Große Nussjagd"
Angelspiel und Kartoffeldruck für Kinder

Pressemitteilung an diverse Medien vom 8. Oktober 2004

Passepartout packt im Naturschutz-Tierpark Görlitz den Proviant für Phileas Fogg

Auf seiner Reise durch die Stadt braucht der Weltenbummler Phileas Fogg natürlich Proviant. Ohne seinen gerade neu eingestellten Diener Passepartout wäre er völlig aufgeschmissen. Dieser mit "allen Wassern gewaschene" Franzose wollte eigentlich eine ruhige Arbeitsstelle. Aber, kaum eingestellt, muß er Koffer und Proviant packen, damit Mister Fogg auf Reisen gehen kann. Er muß sich auf die Suche nach vernünftigem und leckerem Reiseproviant machen. Fast Food ist nichts für Mister Fogg. Da hörte Passepartout vom Erntedankfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz am Sonntag den 17.10. 2004. Zum Glück ist das Angebot an frischen Lebensmitteln der Region gerade groß und so hat er von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr die Qual der Wahl. Er wird mit seinem Koffer eintreffen, wenn der Karpfen-Streichel-Teich am Pandagehege eingeweiht wird. Er wird mit den Kindern an einem "Extra-Teich" Karpfen angeln. Fisch ist schließlich gesund. Um seinen Herrn ausgewogen zu versorgen, verkostet er danach auf jeden Fall die 10 verschiedenen Apfelsorten, die vom Stadtgut angeboten werden. Frische Eier wird es geben und frischen Fisch vom Fischer Bergmann! Im Bauerngarten des Naturschutz-Tierparks Görlitz wurden fünf verschiedene Kartoffelsorten geerntet. Die dürfen natürlich auch gekostet werden. Mit Quark wird das ein Hochgenuß! Neben dem Kartoffeln essen kann man auch mit Kartoffeln drucken. Nicht nur Phileas Fogg benötigt Reiseproviant. Sachsens Haselmäuse brauchen ebenfalls Futter, um sich viel Speck für ihren Winterschlaf anzufressen. Dafür bevorzugen Haselmäuse Haselnüsse. Niemand weiß so genau, wie viele Haselmäuse es noch in Sachsen gibt. Deshalb soll sich jeder, der Lust hat, auf die Suche nach der Haselmaus begeben, indem er nach Haselnüssen mit ihren Fraßspuren fahndet. Im Tierpark kann man sich an diesem Nachmittag für die "Große Nussjagd in Sachsen" fit machen.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 21. September 2004

Am Sonntag wird es im Naturschutz-Tierpark Görlitz "schnucklig"

Mis(s)ter Schnucki, das schönste Schaf Sachsens wird gewählt

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Der Schönheitswahn befiel nun auch die Schafe des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Eines von ihnen gehört zu den Bewerbern(innen) zur Wahl der/ des Mis(s)ter Schnucki 2004 - dem schönsten Schaf Sachsens. Die Konkurrenz, die mit an den Start geht, ist groß. Zehn Schafe sind gemeldet, unter ihnen Kamerun-, Merino-, Zackel- und Landschafe, Heidschnucken und natürlich auch herrliche bunte Mischungen verschiedener Rassen. Ob Unschuldslämmer oder Neidhammel, Streithammel oder schwarze Schafe unter ihnen sind, läßt sich jetzt noch nicht sagen. Auf jeden Fall wird es am Sonntag, den 26.09.2004 spannend. Von 14:30 Uhr bis 15:00 Uhr sind die Besucher gefragt. Sie können ihre Stimme für ihr Lieblingsschaf abgeben. Diese Besucherwertung geht zu 50 % in die Gesamtwertung ein. Ab 15:00 Uhr wird es noch aufregender. Die Kinder der Kindertanzgruppe der Tanzschule Matzke sind kleine Schäfchen mit Böckchen und zeigen das, was die Bewerber(innen) vielleicht nicht vorführen sollten. Nach ihrem Tanz beginnt der Auftritt der Schafe auf dem Reitplatz. Die Tiere werden der Jury und dem Publikum ausführlich aber auch humorvoll vorgestellt. Neben wirklich fachlicher Bewertung durch den Schäfer Frank Kieslich, den Schafscherer Gerhard Elsner oder den pensionierten Amtstierarzt Arno Rothenburger, beurteilt Friseurmeisterin Manuela Seibt natürlich Frisur und Haarschnitt eher mit einem Augenzwinkern. Die Museumspädagogin des Dorfmuseums Markersdorf befindet über die Spinnbarkeit der Wolle und spinnt dabei nicht nur am Spinnrad. Kerstin Buch, die Patin der Rauhwolligen Landschafe im Tierpark hat einfach ein Herz für Schafe und wird nach diesem die Schönheit und das Wesen der Tiere beurteilen. Kommentiert wird diese Vorstellung von Weinhändler Axel Krüger und Unternehmer Andreas Neu. Nach der Jurywertung müssen die Stimmen ausgezählt und die Platzierungen ermittelt werden. In dieser Zeit erleben die Besucher eine "Schau - Schur" mit der Handschere durch Gerhard Elsner. Heutzutage werden die Schafe mit der Maschine geschoren. Diese Arbeit mit der Handschere bekommt man deshalb nur selten zu sehen. Nach der Siegerehrung, den Siegerfotos und den ersten spontanen Interviews gehört die weitere Aufmerksamkeit den Tierpaten. Sie sind an diesem Tag besonders herzlich eingeladen, unterstützen sie doch mit ihrer Patenschaft die Versorgung unserer Tiere. Interessierte Tierpaten werden um 16.30 Uhr von den Tierpflegern am Reitplatz begrüßt und haben dann die Chance mit den Pflegern zu ihrem Tier zu gehen, sich ihr Tier einmal ganz besonders vorstellen zu lassen und je nach Möglichkeit für ihr Tier da zu sein. Daneben wird die Firma Betten- Rieger Produkte aus Schafwolle präsentieren. Frau Niederstraß vom Keramikatelier in Königshufen formt mit den Kindern kleine Schäfchen. Für die passende Bewirtung sorgen die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch".

Ablaufplan

14:30 - 15:00 Uhr Besucher wählen ihr schönstes Schaf.
15:00 Uhr Tanz der Schäfchen (Kindertanzgruppe der Tanzschule Matzke)
15:05 - 15:40 Uhr Die Jury bewertet die Schafe.
15:40 Uhr Schafschur
16:00 Uhr Siegerehrung
16:30 Uhr Treff der Tierpaten mit den Pflegern am Reitplatz

 

Pressemitteilung an diverse Medien vom 24. August 2004

Tibetdorf und Bärentatzen unter verzaubertem Blätterdach

Seniorennachmittag im Naturschutz-Tierpark Görlitz am 8. September

Bevor die Bäume ihre Blätter verlieren, leuchten sie im Spätsommer in vielen warmen Farben. Wenn die Sonnenstrahlen in das Laub fallen, wird man den traumhaft schönen Anblick der bunt gefärbten Blätter der Tierpark-Buchenallee nicht vergessen, bedeutet er doch jährliche Veränderung und Beständigkeit zugleich. Die Bäume des Parks sind ein verzaubertes Dach, und unter diesem bunten Dach tut sich etwas.

Was dort in den nächsten Jahren genau passieren wird, das erfahren am 8. September interessierte Senioren (und Junggebliebene). Zwischen 15:00 und 16:00 Uhr stellt der Direktor des Tierparks, Dr. Axel Gebauer, das Tibetdorf-Projekt vor. Warum wird überhaupt solch ein Dorf im Tierpark gebaut? An welcher Stelle soll es stehen? Wer soll es bezahlen? Was haben die Tiere des Tierparks, die Görlitzer und die Besucher davon?

Ab etwa 16:00 Uhr können sich alle Teilnehmer den Nachmittag unter dem Blätterdach des Tierpark-Cafégartens mit "tierischem Kuchen" (zum Sonderpreis) versüßen. Diese thematische Vesper geht auf eine Idee des Freundeskreises Tierpark Görlitz e.V. zurück. Jeder kennt die mitunter irreführenden Namen für solche Speisen wie Bienenstich, Streuselschnecke, Kalter Hund, Schwalbennest, Schweinsohren, Hummelkuchen, Bärentatzen, Ochsenauge, Spätzle oder Hotdog. Gibt es noch weitere solcher Kuriositäten? Wie kam es zu den Namen? Welche Rezepte gibt es dafür? All diese Fragen können bei einem gemütlichen Kaffeplausch diskutiert werden. Wenn jeder Teilnehmer daheim in seinen Kochbüchern kramt und die Back- und Kochanleitungen für die speziellen Tiere mitbringt, dann wird vielleicht sogar ein "Buch" daraus.

Wer nach dem Zwischenspiel mit dem tierischen Kuchen noch Zeit und Lust hat, der kann ab 18:30 Uhr im Rahmen eines Freundeskreisabends einem interessanten Vortrag zum Thema Tibetdorf lauschen. Gärtnermeister Thomas Aster und Dr. Axel Gebauer berichten von ihrer diesjährigen Forschungsreise nach Sichuan, wo sie die Lebensräume des Roten Panda besucht und in tibetischen Dörfern Bauernhäuser fotografiert und vermessen haben. Fünf solcher Gebäude werden nun als Tibetdorf im Tierpark nachgebaut. Die Grundsteinlegung für das erste Haus ist noch im Herbst diesen Jahres vorgesehen, allerdings erst dann, wenn die Bäume ihre bunten Blätter verloren haben.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 23. August 2004

Miss(ter) Schnucki 2004

das schönste Schaf Sachsens Tierische Schönheitskonkurrenz im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Am 26. September 2004 startet nun schon zum 5. Mal der beliebte tierische Schönheitswettbewerb im Görlitzer Naturschutz-Tierpark. Im Herbst 2000 war "Mary" aus Gersdorf die schönste Sau Sachsens. In den darauffolgenden Jahren machten Zwergziegenbock "Pedro", Gans "Schnattel" und Esel "Sunny" das Rennen. Diesmal sind Schafe, Schafböcke, Hammel und Lämmer die Hauptakteure. Vor der mit Kennern besetzten Jury und einem interessierten Publikum können sich Schafe aller Rassen aus ganz Sachsen präsentieren. Es dürfen auch schwarze Schafe dabei sein, solche mit Hörnern oder ohne, schnucklige, lammfromme oder streithammelige, nur zweibeinige nicht, denen werden sonst die Hammelbeine langgezogen! Wer sich mit seinem "Schnuckelchen" am Wettbewerb beteiligen möchte, der sollte so schnell wie möglich beim Tierpark einen Bewerbungsbogen anfordern, denn es werden nur 10 Schafe zugelassen. Die Sieger können bei diesem einmaligen Wettbewerb ihr Schäfchen ins Trockene bringen - es winken wertvolle Geld- und schnucklige Sachpreise. Und die Besucher dürfen ihren Favoriten selbst auswählen, bei einer Schafschur zusehen und Produkte aus Schafwolle mitnehmen.

Bewerbungsbögen können interessierte Schafhalter bis zum 13. September 2004 unter folgender Adresse, telefonisch, per Fax oder e-mail anfordern:
Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V.
Zittauer Str. 43
02826 Görlitz
Tel. 03581 - 40 74 00
Fax. 03581 - 40 74 01
e-mail naturschutz-tierpark-goerlitz@t-online.de

Bewerbungsbogen als pdf-Dokument.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 16. August 2004

Extra für Schulanfänger im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Einer der besten Zoos im deutschsprachigen Raum lädt ein

Falls die Eltern ihren ABC-Schützen einmal etwas anderes als Kaffeetrinken und Familienfeier bieten möchten, dann sind sie herzlich im Tierpark willkommen. Ein erholsamer Spaziergang in der schönen Parkanlage an der Zittauer Straße ist nicht nur etwas für die Kleinen, sondern für alle Gäste, denn der Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört nach einer aktuellen Einschätzung des Greenpeace-Magazins zu den besten Zoos in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich. Von ca. 500 Einrichtungen dieser Art in den besagten Ländern hat Greenpeace lediglich 22 ausgewählt, die den Qualitätsansprüchen der weltweit agierenden Natur- und Umweltschutzorganisation gerecht werden. Dazu zählt eben auch der nur 5 ha große, aber naturnah und besucherfreundlich gestaltete Park in der östlichsten Stadt Deutschlands. Zum Schulanfang am 21. August gibt es nun für ABC-Schützen noch ein Extra. Kameldame "Shila" wartet zwischen 15:00 und 16:00 Uhr und Ponyhengst "Ronny" zwischen 16:00 und 17:00 Uhr auf mutige Reiter. Einen Ritt hat jeder Schulanfänger sogar frei.

Pressemitteilung (20) an diverse Medien vom 12. Juli 2004

"Brunch with Animals" im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Zehn Jahre Club Basta ist ein Grund zum Feiern. Zwischen dem 18. und 22. August gibt es deshalb im Club auf der Hotherstraße nicht nur eine Party nach der anderen, sondern auch ein reichhaltiges Programm mit Vorträgen zur Clubgeschichte und über Gentechnik, Metalcore-, Hip Hop- und Reggae-Konzerten, Sport und einen Graffitiworkshop. Zum Abschluß wird es einen tierischen Brunch geben: Ab 11:00 Uhr kann jeder der Lust hat, auf der Festwiese des Tierparks mümmeln wie ein Murmeltier, kröpfen wie ein Uhu oder schmatzen wie ein Fischotter - allesamt Tiere, die gleich nebenan zu Hause sind. Nach den anstrengenden Tagen des Feierns wird das Frühstück im Grünen sicher allen schmecken, zumal es Selbstgemachtes gibt und auch an eine musikalische Begleitung gedacht ist.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 9. Juli 2004

Führungen in die Dämmerung

am 15.7. um 19:30 Uhr durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz

Um 18:00 Uhr wird es ruhig im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Die letzten Besucher verlassen den Tierpark. Scharf zeichnet die Sonne die Konturen des Parkes vor dem abendlichen Himmel. Doch es dauert noch ein bißchen, bis sie am Horizont verschwindet. Der Abend ist lau und freundlich. Das ist die Zeit der Tiere, die jetzt ihre Ruhe vor den Besuchern haben. Der Tierpark gehört ihnen allein. Es ist Zeit für sie, sich noch einmal ungestört durch die Gehege zu bewegen, zu fressen, zu spielen und den Schlafplatz für die Nacht zu suchen. Endlich, sagen sich die Alpenmurmeltiere und fressen und spielen und das nicht nur im Gehege. Die Ricke kommt mit ihren Kitzen auf die Lichtung. Sogar der Feldhase ist ganz vorn am Zaun. Die Luchse "tigern" durch ihr Gehege. Zum Reh ist es nur ein Sprung. Langsam neigt sich der Tag. Die kleinen Steinböcke springen nicht mehr umher. Den Platz zum Schlafen für sie hat ihre Mutter schon gefunden und im Stall schnarcht es schon....

Sie sind herzlichst eingeladen, um bei den Führungen in die Dämmerung mitzuerleben, wie sich der Tag im Naturschutz-Tierpark Görlitz neigt.

Pressemitteilung n diverse Medien vom 23. Juni 2004

Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Der Naturschutz-Tierpark hat ein tolles Sommerferien-Angebot für alle tierinteressierten Kinder!

Jeden Ferien-Mittwoch von 9:30 bis 11:30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder (ab 10 Jahre) die Möglichkeit,

den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Da dürft ihr endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und mal richtige Tierpfleger sein.

Damit die Pfleger Euren Interessen auch wirklich nachkommen können, solltet ihr Euch unbedingt vorher anmelden und Euch für eines von den vier folgenden Revieren entscheiden (pro Revier können maximal 3 Kinder angenommen werden):

Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Meerkatzen und Roten Pandas)
Wiederkäuerrevier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen)
Pferderevier (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys, Esel und der Futtertierzucht)
Haustierstall (mit Tieren im Haus- und Heimtierbereich)

Preis: 1,50 € Eintritt + 2,50 € Unkostenbeitrag

Anmeldungen bitte von Mo-Fr zwischen 8:00 - 16:00 Uhr unter Telefon 40 74 00.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 17. Juni 2004

Führungen in die Dämmerung

am 24. 6. und 15.7. von 19:00 bis 21:00 Uhr durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz

Um 18:00 Uhr wird es ruhig im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Die letzten Besucher verlassen den Tierpark. Scharf zeichnet die Sonne die Konturen des Parkes vor dem abendlichen Himmel. Doch es dauert noch ein bißchen, bis sie am Horizont verschwindet. Der Abend ist lau und freundlich. Das ist die Zeit der Tiere, die jetzt ihre Ruhe vor den Besuchern haben. Der Tierpark gehört ihnen allein. Es ist Zeit für sie, sich noch einmal ungestört durch die Gehege zu bewegen, zu fressen, zu spielen und den Schlafplatz für die Nacht zu suchen. Endlich, sagen sich die Alpenmurmeltiere und fressen und spielen und das nicht nur im Gehege. Die Ricke kommt mit ihren Kitzen auf die Lichtung. Sogar der Feldhase ist ganz vorn am Zaun. Die Luchse "tigern" durch ihr Gehege. Zum Reh ist es nur ein Sprung. Langsam neigt sich der Tag. Die kleinen Steinböcke springen nicht mehr umher. Den Platz zum Schlafen für sie hat ihre Mutter schon gefunden und im Stall schnarcht es schon....

Sie sind herzlichst eingeladen, um bei den Führungen in die Dämmerung mitzuerleben, wie sich der Tag im Naturschutz-Tierpark Görlitz neigt.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 9. Juni 2004

Von Fischotter bis Ohrfasan - Junge Biologen testen ihr Wissen

Der Endausscheid der Biologieolympiade der Gymnasien des Regionalschulamtes Bautzen findet am 17.06.2004 ab 10:00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz statt.

Erstmals führte das Regionalschulamt Bautzen an seinen Gymnasien eine Biologie-Olympiade für Schüler der Klassenstufe 7 durch. Die Kinder stellten ihr Wissen in den verschiedensten biologischen Bereichen unter Beweis. Alle Gymnasien des Regionalschulamtes beteiligten sich und ermittelten ihre Besten.

Am 17.06.2004 um 10:00 Uhr treffen sich nun die Bestplatzierten zum Endausscheid im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Dieser Tag soll ein Höhepunkt des Wissenstestes, aber auch Anerkennung und Auszeichnung sein. Deshalb sind neben den zu lösenden Aufgaben an den verschiedenen Tiergehegen auch eine Spezialführung hinter die Kulissen des Naturschutz-Tierparks und ein gemeinsamer Ausklang der Olympiade am Lagerfeuer geplant. Die besten Leistungen werden durch Sachprämien verschiedener Sponsoren gewürdigt.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 7. Juni 2004

Pfeifende Hasen und reisende Kattas

Jungtierboom und andere tierische Neuigkeiten aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz

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So klein er auch ist, der Pfeifhasennachwuchs aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz, so groß ist dennoch seine Bedeutung, denn kein anderer Zoo in Europa kann seinen Besuchern so etwas Possierliches präsentieren. Erst im vergangenen Jahr hatte man aus der Mongolei die knapp hamstergroßen Eltern der mausohrigen Hasentiere bekommen, und jetzt versorgen schon zwei Mütter ihre Mitte Mai geborenen Jungen. Von Tierpfleger Iven Strangalies, der wegen ihres ausgesprochen quirligen Verhaltens nicht einmal sagen kann, wieviele es nun wirklich sind, bekommen sie zusätzlich frische Kräuter, denn inzwischen wollen die Kleinen auch schon mal etwas Festes zwischen die Zähne bekommen. So ein Pflanzenstängel wird übrigens wie ein Spaghetti von der Spitze bis zum Grund "eingesogen". Das müssen die kleinen Pfeifhasen ebenso lernen wie Küken das Picken nach Körnern, Insekten und anderen Leckereien. Übrigens laufen erstmals in diesem Jahr sehr viele von diesen kleinen gefiederten Flitzern zusammen mit ihren Hühner-, Enten-, Gänse- und Putenmüttern durch den Tierpark. Reichlich Nachwuchs gab es aber auch anderswo, unter anderem bei den Rehen, Feldhasen, Steinböcken, Murmeltieren, Fasanen und Blaustirnamazonen. Etwas ganz Besonderes und eine Erstnachzucht für den Görlitzer Tierpark sind die beiden Fischotter, die die aus Tschechien stammende "Dorka" Ende April zur Welt brachte. Allerdings lassen sich die kleinen Wassermarder zur Zeit noch nicht beobachten. Sie werden hinter den Kulissen von Pflegerin Annette Schneider mit der Flasche großgezogen, weil Ottermann "Moritz" nach ihrem Leben trachtete und aufgrund der Größe des Geheges nicht separiert werden konnte. Sobald sie groß genug sind, selbst fressen können und gelernt haben, wie ein richtiger Otter zu schwimmen, werden sie auch für die Tierparkbesucher zu sehen sein. Nicht mehr zu sehen ist leider das erst vor drei Wochen geborene Kamel. Es starb über Nacht an einem nicht stillbaren Durchfall, der durch eine Rota-Virusinfektion hervorgerufen wurde. In diesem Fall war der Tierarzt machtlos. Mit dem Wissen, dass ein solcher Krankheitserreger im Kamelbestand des Tierparks existiert, kann aber zukünftig vorbeugend die Mutter und nach der Geburt das Fohlen selbst behandelt werden. Das wird schon in Kürze notwendig sein, denn die Stute "Walli" ist guter Hoffnung. Das trifft auch auf die Zwergeselstute und die inzwischen kugelrunde Rote Panda-Dame zu, bei der es wohl Mitte Juni wieder soweit sein wird. Ihr Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr, der wie sein Vater sehr zutraulich ist und täglich um 15:00 zur Schaufütterung kommt, wird Görlitz noch im Sommer verlassen. Das Ziel seiner Reise haben nicht die Tierparkmitarbeiter selbst, sondern ein für ganz Europa zuständiger Zuchtbuchführer aus dem Zoo in Rotterdam bestimmt: Der Tierpark Estepona bei Malaga in Spanien. Ganz so weit sind die beiden Görlitzer Kattas nicht gereist. Sie haben im Tierpark Hamm ein neues Zuhause gefunden, weil dort ein größeres Gehege und ein einsames Weibchen auf sie wartete.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 12. Juni 2004

Vollmondführung durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz

Die Nachtschwärmer des Tierparks

Heute (12.6.04) um 21:00 Uhr lädt der Tierpark Görlitz alle Interessierten zu einer Vollmondführung ein. Treffpunkt ist das Kassengebäude. Zu entrichten wäre der reguläre Eintrittspreis.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 25. Mai 2004

Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den zehn schönsten Parks in Deutschland

Beim Wettbewerb "Deutschlands schönster Park", an dem in diesem Jahr 88 grüne Paradiese teilnahmen, konnte sich der Görlitzer Tierpark unter die ersten zehn platzieren. Zu diesem Ergebnis kam eine unabhängige fünfköpfige Jury in Berlin. Sie wählte auf Initiative von Briggs & Stratton zum dritten Mal die schönsten Parks des Jahres.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Rolf Karbaum zeigte sich erfreut über das positive Abschneiden des Görlitzer Tierparkes. In einem Schreiben an die Tierparkleitung heißt es: "Das ist eine hervorragende Werbung für unsere Stadt. Ihnen kommt dabei das Verdienst zu, gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern all Ihre Aufgaben so zu bewältigen, dass unter dem Strich ein derartig positives Ergebnis zustande kommt. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich und wünsche Ihnen auch für die Zukunft weitere gute Ideen und glückliche Entscheidungen. Bitte sprechen Sie auch allen Mitarbeitern meinen Dank aus. Gern werde ich bei nächst passender Gelegenheit in Ihrem - unserem - Tierpark vorbeischauen."

Ebenso erfreut reagierte die Geschäftsleitung eines der größten und wichtigsten Kooperationspartner des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Dr. René Umlauft, Leiter des Geschäftszweiges Turbosets der Siemens AG und Personalchef Christian Neumann haben sofort gratuliert: "Wir sind stolz, dass wir als traditionsreiche Görlitzer Firma, die in diesem Monat ihre 2000. Dampfturbine ausgeliefert hat, einen der schönsten deutschen Parks als Partner haben. Die Auszeichnung motiviert all unsere Mitarbeiter, dabei zu helfen, ihn für die Görlitzer und deren Gäste noch schöner zu gestalten." Zuvor jedoch hat Dr. Umlauft eine Überraschung angekündigt, die er am 28. Mai den Tierparkmitarbeitern überreichen möchte.

Am Eingang wird ein großes Banner hängen, das auf die Auszeichnung als schönster Park hinweist. Dort werden die Siemens-Mitarbeiter in Empfang genommen. Auf dem Weg wartet ein Kuh- und ein Ziegengespann, die mit Futtersäcken und einem Baum beladen sind. Geschäftszweigleiter Dr. René Umlauft und Personalchef Christian Neumann werden dann die Kuh/die Ziege bis zum Bauernhof führen, dort den Baum pflanzen und schließlich die Überraschung an den Tierparkdirektor übergeben.

 

Als Anlage erhalten Sie außerdem eine Pressemitteilung der PR-Agentur von Briggs&Stratton. Für Rückfragen steht Ihnen unter der o.a. Telefonnummer Dr. Gebauer gern zur Verfügung. Pressemitteilung der PR-Agentur von Briggs&Stratton

Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den schönsten Parks:

ERNEUT EIN SIEGER AUS SACHSEN

Der Naturschutz-Tierpark in Görlitz gehört zu Deutschlands schönsten Parks 2004. Zu diesem Ergebnis kam eine unabhängige fünfköpfige Jury am 30. März 2004 in Berlin, die auf Initiative von Briggs & Stratton zum dritten Mal die zehn schönsten Parks des Jahres wählte.

Der Görlitzer Tierpark beherbergt auf einer Fläche von fünf Hektar ca. 500 Tierarten, die meisten davon europäische und zentralasiatische Wild- und Haustiere. Dem Park angeschlossen ist das sogenannte NaTIERkundehaus mit Heimtierraum, in dem Besucher jede Menge über die Haltung von Heimtieren lernen können. Außerdem gibt es einen Bauerngarten mit etwa 300 Pflanzenarten.

Große Pläne bestehen hinsichtlich der weiteren Gestaltung des Tierparks. So soll bald ein tibetisches Dorf im Park originalgetreu nachgebaut werden. Zu Recherchezwecken reiste eine Delegation des Tierparks kürzlich eigens nach Sichuan in China - für eine möglichst hohe Authentizität sowohl beim Bau des Dorfes als auch der hierfür geplanten Gaumenfreuden. Denn im tibetischen Dorf sollen den Parkbesuchern Spezialitäten aus Sichuan serviert werden.

Bürgermeister Prof. Dr. Rolf Karbaum zeigt sich erfreut über das positive Abschneiden des Görlitzer Tierparks: "Diese Prämierung ist nicht nur eine hervorragende Werbung für unsere Stadt, sie ist vor allem ein Verdienst der Parkverwaltung und ihrer Mitarbeiter, die gemeinsam alle anfallenden Aufgaben mit Bravour bewältigen. Dafür möchte ich allen Beteiligten herzlich danken und wünsche Ihnen auch für die Zukunft weitere gute Ideen und glückliche Entscheidungen."

Stolz ist auch Parkdirektor Dr. Axel Gebauer über die errungene Auszeichnung. "Unsere Bemühungen um eine niveauvolle und abwechslungsreiche Gestaltung der Anlage haben sich nun endlich ausgezahlt", freut sich der Parkverantwortliche zusammen mit Gärtnermeister Thomas Aster. "Dass sich unser ziemlich kleiner und junger Tierpark mit historisch bedeutsamen und großen Schlossparks und Kurgärten gemeinsam in der Hitliste deutscher Parks wiederfindet, ist der schönste Dank an alle Mitarbeiter, Freunde und Förderer der grünen Oase in der östlichsten Stadt Deutschlands."

Briggs & Stratton, weltgrößter Hersteller von Benzinmoto-ren für Gartengeräte, schrieb zum dritten Mal den Wettbewerb Deutschlands schönster Park aus. Insgesamt 88 grüne Paradiese nahmen dieses Jahr teil. Auch in Frankreich, Italien, Schweden, Großbritannien und den USA sucht Briggs & Stratton die schönsten Parks des Landes.

Parkhitliste Deutschland 2004: Platz 1 Schlosspark Neuhardenberg (Brandenburg) Platz 2 Park der Sinne, Laatzen (Niedersachsen) Platz 3 Schlosspark Hundisburg (Sachsen-Anhalt) Europa-Rosarium, Sangerhausen (Sachsen-Anhalt)

Plätze 5 bis 10 teilen sich: Park der Gärten, Bad Zwischenahn (Niedersachsen) Kurpark Bad Homburg (Hessen) Park auf dem Moabiter Werder, Berlin Naturschutz-Tierpark Görlitz (Sachsen) Schloss- und Auenpark, Paderborn (Nordrhein-Westfalen) Luitpoldpark mit Kurgarten und Rosengarten, Bad Kissingen (Bayern)

Pressemitteilung an diverse Medien vom 14. Mai 2004

6. GEO-TAG der Artenvielfalt

"Grenzüberschreitende Artenvielfalt" Untersuchungen in Görlitz und Zgorzelec am 12. Juni 2004

Das Staatliche Museum für Naturkunde Görlitz und der Naturschutz-Tierpark Görlitz untersuchen gemeinsam mit dem ökologischen Zentrum in Zgorzelec das Leben im Boden und schließen sich damit dem internationalen Aufruf des Reportagemagazins GEO an. Mitmachen kann jeder, der dem spannenden Leben "Unter unseren Füßen" ein Stück näher rücken will ...

Gemäß der Idee des "GEO-Tags der Artenvielfalt" sollen an diesem Tag in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tierarten erfasst werden. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern der Abteilung für Bodenzoologie des Naturkundemuseums und Biologen des ökologischen Zentrums werden Bodenproben im Stadtpark von Zgorzelec genommen und anschließend im Naturschutz-Tierpark Görlitz ausgewertet.

Diese Aktion soll den Blick für die Wunder im eigenen Umfeld schärfen und die faszinierenden Lebensformen, die sich in unserer Nähe verbergen, vorstellen. Dabei haben Polen und Deutsche gemeinsam die Möglichkeit, die Vielfalt auf beiden Seiten der Grenze zu vergleichen. Bereits um 9 Uhr beginnt dieser (Er)Forschungs-Tag auf der Stadtbrücke. Die großen und kleinen Forscher von 3 bis 99 Jahren begeben sich dann in den Stadtpark am Dom Kultury, um hier die verschiedenen Arbeitstechniken der Görlitzer Bodenzoologen kennen zu lernen und selbst auszuprobieren. Ab 14 Uhr werden dann im NaTIERkundehaus des Naturschutz-Tierparks die Bodenlebewesen bestimmt und die Ergebnisse notiert. Anschließend werden diese an die Zeitschrift GEO gemeldet, dort ausgewertet und veröffentlicht. Im Laufe des Nachmittags werden weitere Sammelmethoden für Tiere vorgestellt und Insekten und Fledermäuse beobachtet. Den Abschluss bildet ein gemütliches Lagerfeuer im Naturschutz-Tierpark Görlitz, bei dem die deutsch-polnischen Kontakte vertieft werden können.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 14. Mai 2004

Stress im Haustierstall des Görlitzer Naturschutz-Tierparks

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Kuh Lisa in Erwartung ihrer vielen Gäste                                 ein letzter prüfender Blick von Tierpfleger Jörg Späthe auf Kuh "Liesa"

 

"Rosi" und "Liesa" sind schon ganz aufgeregt - nicht unbedingt wegen der vielen Tierparkbesucher, die gerade jetzt im Frühjahr vor ihrem Futtertrog stehen und guten Appetit wünschen. Diese Sorte Mensch kennen sie mittlerweile ganz gut. Die Aufregung wird vielmehr durch das Massenauftreten einer anderen ihnen durchaus bekannten "Species" verursacht. Die nennen sich Haus- und Nutztierpfleger. Mehr als 50 davon werden am Wochenende aus ganz Deutschland und der Schweiz nach Görlitz kommen und den beiden Kühen einen Besuch abstatten. Während eines Fachseminars, das der Berufsverband der Zootierpfleger e.V. im Naturschutz-Tierpark Görlitz veranstaltet, sollen sie nämlich ihre Qualitäten präsentieren. Dafür haben die Rote und die Schwarzbunte in den letzten Monaten zusammen mit ihren Pflegern Steffi Riedel und Jörg Späthe fleißig geübt. Ebenso die weiße Edelziege "Ilse" mit Sara Maiwald, die feurigen Yaks "Celina" und "Jana" mit Andreas Zaplata und die zweihöckrigen Kamele "Shila" und "Alya" mit Sylvie Krystufek. Die Görlitzer Tierpfleger werden ihren Kollegen zeigen, daß Kühe nicht nur zum Melken und deren Milch zum Buttern oder Quark herstellen da sind, sondern dass man sie wie früher auch vor einen Wagen spannen kann. Sogar Ziege "Ilse" zieht einen kleinen Leiterwagen, und die Yaks und Kamele stehen im Görlitzer Tierpark nicht nur gelangweilt in ihrem Gehege herum, sondern werden regelmäßig wie in ihrer asiatischen Heimat zum Reiten verwendet. Das Programm des Tierpflegerseminars wird ergänzt durch Vorträge über Lamas und die Haustierhaltung in anderen Zoos. Spätestens wenn am Sonntag Zootierinspektorin Karin Riedel mit einem großen Faß als Attrappe Geburtshilfe-Techniken bei Kühen vorführt, wird sich die Aufregung bei "Rosi" und "Liesa" gelegt haben. Sie haben schon mehrfach bewiesen, dass es bei ihnen auch ohne menschliches Zutun recht gut klappt mit dem Kälbchen gebären, zuletzt bei "Rosi" erst vor einer Woche.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 12. Mai 2004

Storchenfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Wie kam der Zaunkönig, Vogel des Jahres 2004, eigentlich zu seinem Namen? Wie ein König sieht er doch gar nicht aus? Aber Geschichten gibt es über ihn, die in das 6. Jahrhundert vor Christus zurückgehen und ihm bis heute anhaften. Diese fabelhaften Geschichten und vieles mehr erleben Sie zum Storchenfest am 31.05.2004 von 14.30 - 17.00 Uhr auf der Festwiese im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Die Ausstellung "Naturgarten" des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) informiert über die Ansprüche des Zaunkönigs und anderer heimischer Vogelarten an ihren Lebensraum. Wichtige Lebensräume sind naturnahe Gärten. Ob Ihr Garten wirklich "zaunkönigfreundlich" ist, können Sie erfahren, wenn Sie den Gartentest machen. Geschichten über den Zaunkönig, natürlich auch die, wie der Zaunkönig zu seinem Namen kam, erzählt und liest die Storchentante. Beim Zuhören kann man sich seinen eigenen Zaunkönig aus Ton formen und bemalen. Dabei hilft Ilona Niederstraß vom Keramikatelier Königshufen.

Musikalischer Höhepunkt des Nachmittages ist das Konzert des Jugendorchesters Europastadt Görlitz der Musikschule Fröhlich von 15.30 bis 16.30 Uhr.

Für Kaffee und Kuchen auf der Festwiese sorgen die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch".

Pressemitteilung an diverse Medien vom 22. April 2004

Einladung zum 1. Seniorennachmittag 2004 am 12.05.2004 im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Der Lenz ist gekommen. Die Bäume schlagen aus. Damit unsere Haustiere nicht ausschlagen, üben die Tierpfleger regelmäßig mit Kuh, Pony, Ziege, Trampeltier und Yak das Lasten tragen, Wagen ziehen und reiten. Schließlich sollen unsere Haustiere zum Seniorennachmittag mal zeigen, was sie bei uns gelernt haben. Zu unserer Schauvorführung für Senioren am 12. Mai um 15:00 Uhr wird sich erweisen, ob die Trampeltiere ihrem Namen alle Ehre machen oder ob wir "Sündenböcke" und "Zimtziegen" vor den Karren spannen. Nach schwerer Arbeit für Mensch und Tier soll man sich stärken. Die fleißigen Tiere bekommen ihre Nachmittagsration und unsere Gäste können den Tag bei Kaffee und Kuchen im Restaurant "Zum gebratenen Storch" ausklingen lassen.

Treffpunkt für die Veranstaltung ist das Kassengebäude. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 3,50 Euro (ohne Kaffee und Kuchen).

Empfehlung für unsere treuen Besucher. Der Tierpark hat ab diesem Jahr die Preise für die Jahreskarten drastisch reduziert. Schon ab 6 Tierparkbesuchen pro Jahr amortisiert sich die Jahreskarte für einen Erwachsenen.

Jahreskarte für einen Erwachsenen = 20,00 Euro (alter Preis = 31,00 Euro)
Jahreskarte für Kinder/Ermäßigte = 10,00 Euro (alter Preis = 15,00 Euro)
Jahreskarte für Familien = 40,00 Euro (alter Preis = 61,00 Euro)

Pressemitteilung an diverse Medien vom 8. April 2004

Einladung zum "Sachsenweiten Frühlingsspaziergang" am Sonntag, den 2. Mai

Der Frühling kommt. Alles beginnt zu sprießen. Höchste Zeit mal wieder hinaus in die Natur zu gehen.

Im Rahmen der vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung ist der Naturschutz-Tierpark die einzige Einrichtung in Görlitz, die mit Alt und Jung spazieren geht. Sachsenweit werden an diesem Tag 264 Frühlingsspaziergänge angeboten.

Lassen Sie sich also am 2. Mai einladen zu einem Frühlingsspaziergang durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz! Das ist eine gute Gelegenheit, den Geschichten der Storchentante zu lauschen und mit ihr interessante, seltene, neue oder vertraute Wunder zu entdecken. Natürlich wird auch ins Storchennest geschaut. Zur Zeit ist der Storch sehr mit seinem eigenen Nachwuchs beschäftigt, weniger mit den Menschenkindern. Den vielen, in den letzten Wochen geborenen Jungtieren beim Entdecken ihrer Welt zuzuschauen, ist jedes Jahr wieder ein kleines Wunder und spannend noch dazu. Es lohnt sich, wieder einmal zu schauen, wo Tiere tierisch gut leben. Alle interessierten "Spaziergänger" treffen sich um 15:00 Uhr in der Kasse des Naturschutz-Tierpark Görlitz. Zu entrichten ist der reguläre Eintrittspreis.

Pressemitteilung  vom 4. April 2004

Positives Wahlergebnis für Sachsen:
Naturschutz-Tierpark Görlitz unter die 10 schönsten Parks gewählt

Der Naturschutz-Tierpark in Görlitz gehört zu Deutschlands schönsten Parks 2004. Den ersten Platz belegt der Schlosspark Neuhardenberg in Brandenburg. Fünf unab-hängige Juroren wählten zum dritten Mal auf Initiative des Motorenherstellers Briggs & Stratton die zehn schönsten Parks des Jahres.

Der Naturschutz-Tierpark an der polnischen Grenze konnte sich in diesem Jahr beim Wettbewerb Deutschlands schönster Park unter den zehn Gewinnern platzieren. Der ehemalige "Park der Werktätigen" ist seit 1957 ein echter Heimattierpark. Auf einer Fläche von fünf Hektar beher-bergt er ca. 500 Tierarten, die meisten davon europäische und zentralasiatische Wild- und Haustiere. Dem Park an-geschlossen ist das sogenannte NaTIERkundehaus mit Heimtierraum, in dem Besucher jede Menge über die Hal-tung von Heimtieren lernen können. Außerdem gibt es im Park einen Bauerngarten mit etwa 300 Pflanzenarten. Spezielle Führungen für Blinde sowie Seniorennachmittage werden ebenfalls angeboten. Ausmal-Comics für Kinder vermitteln den Kleinen die Tierwelt besonders anschaulich.

Beeindruckt waren die Juroren vom Facettenreichtum, der Benutzerfreundlichkeit sowie dem lehrreichen Charakter des Parks. Dr. Inge Schenk von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft lobte ebenso das Bereitstellen eines Parkfüh-rers in Deutsch, Englisch und Polnisch. "Die Parkverwal-tung hat in Voraussicht auf die EU-Osterweiterung die Vor-aussetzung geschaffen, dass Besucher aus Ost und West den Park und seine Tierwelt gemeinsam erleben können", stellte die Jurorin heraus.

Die Plätze eins bis drei belegen: Schlosspark Neuharden-berg in Brandenburg, der Park der Sinne in Laatzen bei Hannover sowie das Europa-Rosarium in Sangerhausen und der Schlosspark Hundisburg bei Magdeburg, die ge-meinsam den dritten Platz errangen.

Briggs & Stratton, weltgrößter Hersteller von Benzinmoto-ren für Gartengeräte, schrieb zum dritten Mal den Wettbe-werb Deutschlands schönster Park aus. 88 grüne Paradie-se nahmen insgesamt dieses Jahr teil. Interessierte Parks können bereits jetzt Unterlagen für den Wettbewerb 2005 einsenden. Nähere Informationen gibt es unter: www.schoenste-parks.de. Auch in Frankreich, Italien, Schweden, Großbritannien sowie den USA wird dieser Wettbewerb ausgelobt.

Der Naturschutz-Tierpark Görlitz und die neun weiteren Gewinnerparks hoffen nun auf wachsende Besucherströ-me, denn der Wettbewerb wird mit deutschland- und euro-paweiter Pressearbeit durch Briggs & Stratton unterstützt. Und warum auch nicht den Osterspaziergang durch einen der schönsten deutschen Parks machen?

Parkhitliste Deutschland 2004:

Platz 1 - Schlosspark Neuhardenberg (Brandenburg)
Platz 2 - Park der Sinne, Laatzen (Niedersachsen)
Platz 3 - Schlosspark Hundisburg (Sachsen-Anhalt)
Platz 4 - Europa-Rosarium, Sangerhausen (Sachsen-Anhalt)

Plätze 5 bis 10
Park der Gärten, Bad Zwischenahn (Niedersachsen) Kurpark Bad Homburg (Hessen) Park auf dem Moabiter Werder, Berlin Naturschutz-Tierpark Görlitz (Sachsen) Schloss- und Auenpark, Paderborn (Nordrhein-Westfalen) Luitpoldpark mit Kurgarten und Rosengarten, Bad Kissin-gen (Bayern)

Pressemitteilung an diverse Medien vom 31. März 2004

Zum Frühlingsfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz geht es zu wie im Taubenschlag!

Der Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V. bereitet sich derzeit auf das traditionelle "Frühlingsfest" vor. Passend zum Motto geht es zu wie im Taubenschlag! Das Turteln der Tiere zeigt erste Erfolge in Form von Ziegenkindern, Lämmchen, kleinen Kanin-chen, Ferkeln und Küken aller Art. Für einen Großauftrag an Ostereiern wurde beim Osterhasen angefragt. Viele wunderschöne Taubenrassen werden am Ostermontag ihren großen Auftritt haben.

Das große Geturtel beginnt zum diesjährigen Frühlingsfest am 12.04.2004 wie immer um 10:00 Uhr mit dem Ostereier suchen. Da der Osterhase früh 500 Eier zu verstecken hat, öffnet der Naturschutz-Tierpark erst 9:30 Uhr. Bis 10:00 Uhr müssen sich die Besucher im Eingangsbereich gedulden, erst dann gibt es den Startschuß für die große Ostereier-Suche.

10:30 Uhr zeigen sich 20 verschiedene Taubenrassen im Bauernhof von ihrer besten Seite. Eine Taubenausstellung bietet zusätzlich viele interessante Informationen über die Mytologie, Rassen-gruppen und Taubensport. Für die Gourmets unter den Besuchern gibt es dann auch noch ausge-wählte "Taubenrezepte" zum Mitnehmen. Wie Aschenputtel dürfen Kinder Erbsen und Bohnen aus der Asche auslesen. Ob unsere Tauben helfen? Natürlich hat der Osterhase kleine Überraschun-gen zwischen den Bohnen und Erbsen versteckt!

Der große Höhepunkt des Frühlingsfestes, das "Görlitzer Mistkarrenrennen" folgt dann um 11:30 Uhr auf dem Freigelände des Bauernhofes. Gut durchtrainierte Beamte von BGS und Zoll werden versuchen, den ganzen Mist wegzukarren, den man ihnen vor die Füße gekippt hat! Wie gut oder pfiffig sie mit dem Mist umgehen, wer die Schikanen am besten und am schnellsten meistert, kommentiert Sportreporter Gert Zimmermann vom mdr 1 Radio Sachsen. Damit wird wohl das Görlitzer Mistkarrenrennen nun endlich auch zu einer anerkannten Sportart!

Für den Siegertusch und die zünftige Blasmusik sorgen die Oberlausitzer Blasmusikanten. Auch für Gaumenfreuden wird gesorgt sein. Gebratene Tauben fliegen uns zwar nicht in den Mund, aber die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch" zaubern für die Besucher passend zum Thema kleine Köstlichkeiten.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 18. März 2004

Frühlingserwachen mit neuem Tierpark-Spielplatz

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Görlitzer Lionsclub hilft bei der Finanzierung

Spielgeräte aus Holz sind nur eine gewisse Zeit haltbar. Deshalb mußten seit der Eröffnung des Spielplatzes im Naturschutz-Tierpark Görlitz im Jahr 1986 Schaukel und Kletterspirale, Sandkasten und Maulwurf, Wilddieb und Förster oder Schlange und Pferd regelmäßig repariert oder gar abgebaut werden. Rechtzeitig zum Frühlingserwachen wird nun ein neuer Spielbereich eröffnet. Gärtnermeister Thomas Aster, die Handwerker Manfred Pach und Andreas Haase und die fleißigen ABM-Mitarbeiter haben ihrem Affen Zucker gegeben und für die Kinder oder junggebliebene Erwachsene ein Riesenpferd, eine Schlange, eine Rutsche, das Spiel "Vier gewinnt" und einen Sandkasten gestaltet, in dem für die ganz Kleinen sogar noch Dumper und Traktor zur Verfügung stehen. Die Fahrzeuge sind von den Lehrlingen der Berufsakademie Ostsachsen GmbH gefertigt worden. Der eingespielte Spielplatzbautrupp war so schön in Fahrt, dass er gleich noch die Abenteuerbrücke über dem Fischotterbach neu gestaltet hat - mit herrlich wackligen Elementen, die sicher dem einen oder anderen Vorsichtigen eine Gänsehaut bescheren werden. Die werden die Tierparkmitarbeiter selbst auch bekommen, allerdings vor Freude über den namhaften Geldbetrag, den der Lions-Club Görlitz für den Bau des Spielplatzes zur Verfügung gestellt hat. Lions-Präsident Andreas Kohli wird anläßlich der Eröffnung des neuen Anziehungspunktes am 28. März um 15.00 Uhr einen symbolischen Scheck überreichen und das berühmte rote Band durchschneiden. Und weil es um Kinder und einen Spielplatz geht, warten im Anschluß Mäuse-, Fischotter-, Wurf-, Hüpf- und Wettspiele auf alle kleinen Gäste. Als einen weiteren Höhepunkt des Nachmittags können die Besucher erstmalig eine Vorführung des Yakreitens erleben. Auf den Ponys und Trampeltieren können sie es den Tierpflegern gleich tun. Dabei ist für Kinder das Ponyreiten kostenlos! Die ersten Jungtiere des Jahres (Küken, Kaninchen, Ziegen, ggf. auch schon Lämmchen oder Ferkel) werden zu sehen und zu streicheln sein, und wer seinen Rundgang etwas ausdehnt, der kann mit etwas Glück die neuen Luchse oder die Yaks beim Herumtoben in ihrem erweiterten Gehege beobachten.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 18. März 2004

Schafschur im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Am 14. März findet ab 15:00 Uhr wieder die alljährliche Schafschur der Rauhwolligen Landschafe statt. Herr Elsner aus Uhsmannsdorf wird wie jedes Jahr die "Schere" in die Hand nehmen. Bleibt bloß zu hoffen, daß es bald warm wird, damit unsere Schafe mit ihrer "Kurzhaarfrisur" nicht frieren.

Für alle, die schon immer mal "rumspinnen" wollten, besteht auch die Möglichkeit mit Hilfe eines Spinnrades aus der Wolle einen Faden zu zaubern.

Auch unsere Kühe werden am Sonntag - im wahrsten Sinne des Wortes - mit eingespannt. Unsere Tierpfleger werden unsere Rinder vor einen Kuhwagen spannen, auf dem Kinder gern Platz nehmen können.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 29. Januar 2004

Den Tierpflegern über die Schulter geschaut Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Kinder, die sich für Tierpflege interessieren, sollten sich das Ferienprogramm des Naturschutz-Tierparks Görlitz für Kinder ab 9 Jahren vormerken!

Jeden Ferien-Mittwoch (11.02. und 18.02.2004) von 14:00 bis 15:30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen.

Da dürft ihr endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und endlich mal richtige Tierpfleger sein!

Damit die Pfleger euren Interessen auch wirklich nachkommen können, solltet ihr euch unbedingt vorher bei uns unter der Telefonnummer 407400 für die "Ferien mit Tieren" anmelden und euch für eines von den vier folgenden Revieren entscheiden: · Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Kattas, Meerkatzen und Roten Pandas) · Wiederkäuerrevier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen) · Futterküche (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys und der Futtertierzucht) · Haustierstall (mit Tieren im Haus- und Heimtierbereich)

Dieses Ferienangebot kostet 1,00 € plus regulärem Eintritt.

Pressemitteilung an diverse Medien vom 20. Januar 2004

Neue Öffnungszeiten der kulturhistorischen Ausstellung "Klapperstorch mein Guter"

Montag - Freitag:
Öffnung auf Anfrage im NaTIERkundehaus des Naturschutz-Tierpark Görlitz oder im Restaurant "Zum gebratenen Storch"

Samstag, Sonntag, Feiertag:
14:00 - 16:00 Uhr

In den Winterferien (9.2.04 - 20.2.04):
täglich 14:00 - 16:00 Uhr

Pressemitteilung an diverse Medien vom 8. Januar 2004

Little but sweet

Ein Jahresrückblick aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Ein ganz seltener aber "süßer" Anblick:
Wenige Tage alter Roter Panda in einem von seiner Mutter
hergerichteten Nest, Juni 2003, Naturschutz-Tierpark Görlitz

Klein ist er wirklich, der Naturschutz-Tierpark Görlitz, mit seinen gerade mal fünf Hektar Fläche, und "süß" außerdem, wenn man dem Eintrag einer Amerikanerin aus Ypsilanti bei Detroit in das Gästebuch des Tierparks vom 04.09.2003 Glauben schenken darf. Offenbar hat es der weitgereisten Besucherin ebenso gefallen wie ihren Landsleuten aus Oklahoma bzw. New York ("...Eine wahre Oase der Erholung....") oder den Gästen aus Irland ("Such a lovely animal park."), aus der Schweiz ("Danke dem herrlichen Zoo, ideal für Jung und Alt."), aus Bayern ("...liebevoll angelegt und sehr sauber...") und dem Vogtland ("...mit lustigen Ideen und Einfallsreichtum...").

An Einfällen und Aktivitäten mangelte es dem Tierparkteam im zurückliegenden Jahr wirklich nicht. Ein Blick auf die Veranstaltungsliste mit österlichem Mistkarrenrennen der ApothekerInnen, mit Experten-Wolfsgeheul zu Pfingsten oder mit der Wahl des schönsten sächsischen Esels im herrlichen Herbst belegt dies ebenso wie die einzige Live-Kamera aus einem Storchennest in Sachsen oder die Betreuung der Dohlenkolonie in Hagenwerder.

Das ureigenste Anliegen der grünen Oase an der Zittauer Straße kam bei dem ganzen Drumherum aber nicht zu kurz. Bei guter Pflege fühlten sich die 600 Tiere wohl, sogar als es monatelang heiß und so trocken wie nie zuvor war. Kräftige Duschen für die Tiere und regelmäßiges Wässern der Grünanlagen konnten das Schlimmste verhindern. Die Tiere dankten den Pflegern mit einem reichen Kindersegen und liebevoller Zuwendung, die für menschliche Maßstäbe zwar manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber dennoch gut gemeint ist - wie das wohlige Grunzen der Sau Marta, das robuste Schubsen des jungen Eselhengstes Cäsar oder das kräftige Zwicken des Fischotters Otti. Leider ging das Tierparkjahr nicht gänzlich ohne Sorgen ab. So starben aus bisher immer noch ungeklärter Ursache zwei Gänsegeier ganz plötzlich und auch der junge Kamelhengst kurz nach der Geburt. Weniger schlimm, weil schnell behoben, waren die Zahnschmerzen bei seinem Vater Achmed. Gleiches gilt für das leidvolle Jammern des etwa fünf Monate alten Roten Panda. Er war nur traurig, weil ihn seine Mutter nicht mehr säugen ließ. Dem jungen Mann konnte mit einer extra Ration Milch, Haferbrei und Bambus über das schlimmste Wehklagen geholfen werden. Wesentlich glücklicher war der Fischottermann Moritz. Er erhielt im Dezember eine neue Gefährtin aus Tschechien, die ihm anfangs die kalte Schulter bzw. die Zähne zeigte, inzwischen aber ausgesprochen gut mit ihm zurechtkommt.

Das trifft übrigens auch auf die Beziehung zwischen dem Tierpark und seinen Förderern zu. Sie ist 2003 enger und reicher geworden als je zuvor. Neben der Niederschlesischen Sparkasse als finanziellem Hauptsponsor sind zwei weitere wichtige Kooperationspartner hinzugekommen, mit denen es inzwischen eine ebenso gute wie gedeihliche Zusammenarbeit gibt. Die Mitarbeiter von Bombardier Transportation engagierten sich 2003 zum Beispiel sehr praktisch und unkompliziert für ein neues Zuhause der Gänsegeier und die Siemens-Belegschaft unter anderem mit einem Spendenbeitrag für den Bau des geplanten Tibetdorfes.

Die Görlitzer Bürger selbst standen natürlich den großen Förderern sowie den eingangs erwähnten "Ausländern" in keiner Weise nach. Sie besuchten nämlich ihren Tierpark im zurückliegenden Jahr sehr zahlreich (mit 75.000 ein Plus von 7 % gegenüber 2002) und offenbar auch gern. Familie Blümich formulierte es im Gästebuch so: "Sehr schön, was aus dem Görlitzer Tierpark geworden ist. Wir als alte Görlitzer freuen uns riesig, dass dieses Objekt durch mutige Menschen und Sponsoren erhalten werden konnte!...".

  

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Stand: 17.01.2007