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Pressemitteilung Nr. 33 an diverse Medien vom 29. November 2005

Naturschutz-Tierpark Görlitz jetzt mit Zertifikat für Familienfreundlichkeit

Wenn die Roten Panda-Kinder des Görlitzer Tierparks lesen könnten, würden sie ab morgen)* von ihrem Gehege aus eine Plakette in der Besucherkasse entdecken, auf dem "FAMILIENFREUNDLICHE FREIZEITEINRICHTUNG" steht. Wahrscheinlich interessiert das die beiden possierlichen Katzenbären aber herzlich wenig, denn sie konzentrieren sich lieber auf die handfesten Bambusblätter in ihrer Pfote.

Gerne und ein wenig stolz halten dagegen Zoopädagogin Katrin Matthieu und Finanzchefin Martina Strübing ein Zertifikat in ihrer Hand, das dem Tierpark als bisher einziger Görlitzer und weiteren 24 sächsischen Freizeiteinrichtungen sowie 28 Hotels Familienfreundlichkeit bescheinigt. Die beiden Mitarbeiterinnen hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg der Qualitätsprüfung. Mindestens 26 Muss-Kriterien und 40 Prozent der geforderten Kann-Kriterien, die die Arbeitsgruppe "Familienurlaub in Sachsen" bei der Tourismus- und Marketinggesellschaft Sachsen (TMGS) entwickelt und in einem umfangreichen Katalog zusammengefasst hatte, mussten erfüllt werden, um den hohen Standards zu entsprechen. Die für die Prüfung vor Ort beauftragte Agentur schwärmt heute noch von dem kleinen, aber ausgesprochen kinderfreundlichen Tierpark an der Neiße. Als Geheimtipp geben sie die naturnahe Gehegegestaltung und die phantasievollen Natur-Schau-Spiele des nur fünf Hektar großen Tiergartens auch schon mal ganz persönlich weiter.

Die von der TMGS ins Leben gerufene touristische Marke "Familienurlaub in Sachsen" als Offensive für ein familienfreundliches Urlaubsland ging im Frühjahr 2005 an den Start. "Wir wollen mehr und vor allem auch neue Gäste für Sachsen gewinnen. Als Urlaubsland für Familien mit Kindern bietet Sachsen ein großes Potenzial, wenn Preis und Qualität stimmen", sagte Staatssekretär Christoph Habermann, Aufsichtsratsvorsitzender der TMGS bei der feierlichen Übergabe der Plaketten und Urkunden an die 53 Betriebe und Einrichtungen vor zwei Wochen.

Übrigens haben sich in diesem Jahr wieder mehr Besucher als im Vorjahr davon überzeugen können, dass Preis und Qualität im Görlitzer Tierpark stimmen. Und die Qualität bestimmen dabei nicht nur die netten Pandabären (die mit regelmäßigem Nachwuchs ihre Familienfreundlichkeit unter Beweis stellen), sondern auch die netten Mitarbeiter und das ansprechende Drumherum, haben Katrin Matthieu und Martina Strübing während der Zertifizierung gelernt.

Pressemitteilung Nr. 32 an diverse Medien vom 29. November 2005

Vorweihnachtliche Freuden für die Tiere des Tierparks

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In der Vorweihnachtszeit möchte man gern Freude bereiten und dabei besonders diejenigen bedenken, die man liebgewonnen hat. Die beiden älteren Damen, die mindestens einmal in der Woche ihre Rhesusaffen im Tierpark besuchen und besonders "Oma" in ihr Herz geschlossen haben oder der kleine Benjamin, der seine Mama immer zur Kuh "Liesa" zerrt und erst Ruhe gibt, wenn er mit der Schwarzbunten ein paar Worte gewechselt hat oder die Apothekerin, die regelrecht vernarrt ist in die Aradame "Charline", sie alle können ihren Lieblingen am vierten Advent ganz persönlich eine vorfristige Weihnachtsbescherung überreichen.

Auch alle anderen Tierparktier-Liebhaber sind eingeladen, sich am 18. Dezember um 15.00 Uhr an der Kuhkoppel vor dem Haustierstall einzufinden, um von dort aus mit Zootierinspektorin Karin Riedel und drei Tierpflegern zu ihren Wunschtieren zu gehen. An diesem Tag ist ausnahmsweise das Füttern der Tiere mit mitgebrachten Leckereien erlaubt. Die Damhirsche oder Alpensteinböcke freuen sich beispielsweise über Möhren, anderes Gemüse oder Knäckebrot. Obst und Nüsse finden die Aras ganz lecker und Zwieback knuspern die Kamele ganz genüsslich mit ihren großen Zähnen. Allerdings wird keiner einem Affen Zucker geben können, denn alle "süßen" Leckereien sind für Zootiere tabu. Und mit Speck sind die Tierparkmäuse an diesem Tag auch nicht zu fangen.

Apropo "Bescherung": Die vielen Tierpark-Angebote für das kommende Jahr und die günstigen Preise für Jahreskarten regen vielleicht manchen an, einem Verwandten oder Freund einen, auf Wunsch auch hübsch verpackten, Gutschein auf den Gabentisch zu legen. Erwerben können Sie diese am Wochenende an der Tierparkkasse oder wochentags 9:00 - 16:00 im Büro im 1. Stock des NaTierkundehauses.

Pressemitteilung Nr. 31 an diverse Medien vom 22. November 2005

Hasenbringende Weihnacht

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Auf eine erfrischend herzliche Art kommt am 2. Advent, den 4.12.2005 um 15.00 Uhr eine Weihnachtsgeschichte von Ulrike Piechota im Bauernhof des Naturschutz-Tierpark Görlitz daher. Sie handelt von Kindern, die sich zu Weihnachten ein Kaninchen wünschen. Wie sagt man das den Eltern am besten, damit der Wunsch auch in Erfüllung geht? Oder sollte man lieber einmal mit den Großeltern reden? Könnte der Lehrer in der Schule helfen? Mit welchem Einfallsreichtum die Kinder dabei vorgehen, entlockt einem schon ein Schmunzeln. Wie Eltern und Großeltern auf diesen Wunsch reagieren und was letztendlich Weihnachten wirklich passiert, wird hier nicht verraten. Schließlich soll es bis zum 2. Advent spannend bleiben. Seit einiger Zeit und mit Lust und Fleiß proben Schüler der Klassen 5 und 10 der Mittelschule Innenstadt unter Leitung von Karin Nitsche dieses Weihnachtsspiel extra für den Naturschutz-Tierpark und freuen sich auf ihren Auftritt. So sind alle, auch die, die sich ein Tier zu Weihnachten wünschen herzlich eingeladen. Dabei können sie sich zu diesem Thema auch fachlichen Rat bei den Mitarbeitern des Tierparks holen. Dann sollten sie allerdings schon um 14.30 Uhr im Naturschutz-Tierpark sein, zur Tierpflegersprechstunde im Heimtierraum.

Pressemitteilung Nr. 30 an diverse Medien vom 4. Oktober 2005

Am 16.10.05 auf einen Katzensprung zum Erntedankfest in den Naturschutz-Tierpark Görlitz

Einweihung des neuen Luchsgeheges, Preisvergabe und Erntedank im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Die Luchse haben es bei ihrem Umzug ins neue Gehege nur einen Katzensprung weit, denn ihr neues Heim liegt gleich neben dem bisherigen. Es ist allerdings deutlich größer, hat Kletterbäume und für regnerische Zeiten sogar eine tibetische Holzhütte . Der Umzug erfolgt auch noch aus einem anderen Grund: Dort, wo sich das jetzige Gehege befindet, wird in den nächsten zwei Jahren ein weiteres tibetisches Haus gebaut. Zum Fest begrüßen wir auch polnische Gäste recht herzlich. Bei ihnen redeten wir nicht wie die Katze um den heißen Brei, sondern fragten in 15.000 polnischen grenznahen Haushalten per Umfrage ganz direkt: "Was halten Sie von den Kulturangeboten in der Grenzregion Bad Muskau, Görlitz und Zittau?" Unter den 420 Rücksendungen wurden Preisträger ausgelost, die wertvolle Preise erhalten. Diese stellten Marktkauf Görlitz, Gunter Ende GmbH & Co Unterhaltungstechnik KG und viele Kultureinrichtungen zur Verfügung. Einen passenden Rahmen erhält die Preisvergabe durch die Tänze der Folkloregruppe "Marysienki" aus Radostaw. Danach kann das Erntedankfest beginnen! Wir feiern mit Kohl aus dem Bauerngarten des Tierparks, mit 11 verschiedenen Kartoffelsorten und vielen Kürbissen, bei deren Anbau uns Familie Dienel aus Görlitz und die Agrargenossenschaft Ostritz unterstützten. Eier und Äpfel vom Stadtgut und tierparkeigener Honig komplettieren das Angebot. Bevor man aber "die Katze im Sack" mit nach Hause nimmt, kann man die angebotenen Früchte unserer Region probieren! Für die Kinder gibt es Süßes, allerdings nur, wenn sie es den anderen Kindern im Spiel abluchsen! Wer Spaß an Musik hat, kann etwas ganz Ausgefallenes ausprobieren: Auf Gemüse-Instrumenten spielen und sich auch selbst eines schnitzen. Hier kann man testen, wie Möhren pfeifen, auf die Kürbispauke hauen und dem irren Klang von frischem Rettich lauschen. Hoffentlich wird das keine Katzenmusik! Auf jeden Fall sollte man nicht nur auf einen Katzensprung im Tierpark vorbei kommen, denn der hat bei Kürbisbeleuchtung etwas länger als sonst geöffnet, so dass man die Dämmerung bei besonderem Licht genießen kann.

Programmablauf Erntedankfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz am 16.10.2005 von 15:30 - 18:30 Uhr

Einweihung des neuen Luchsgeheges neben dem Rehgehege
Preisvergabe an polnische Bürger, die sich an der Umfrage "Was halten Sie von den Kulturangeboten in der Grenzregion Bad Muskau, Görlitz und Zittau?" beteiligten
Tanzdarbeitung der Folkloregruppe "Marysienki"
Verkostung vieler Früchte aus heimischem Anbau
"Abgeluchst" - Spiele für Kinder
Musik selbst gemacht auf Gemüse - Instrumenten
Genießen des Tierparks bei abendlicher Kürbisbeleuchtung

Pressemitteilung Nr. 29 an diverse Medien vom 15. September 2005

Auf das richtige Pferd setzen - Mis(s)ter Pony 2005

Wahl des schönsten Ponys Sachsens im Naturschutz-Tierpark Görlitz am 25.09.2005

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Tierpflegerin Steffi Riedel tröstet Shetlandpony Ronny.
Auf Grund der Vielzahl von Bewerbungen zur Mis(s)ter-Wahl
kann er nicht teilnehmen.

Es ist unglaublich, wie viele Ponys sich ins Zeug legten, um an der Wahl der/des Mis(s)ter Pony 2005 - dem schönsten Pony Sachsens teilnehmen zu können! Die Konkurrenz, die am 25.09.2005 im Naturschutz-Tierpark Görlitz an den Start geht, ist groß. Zehn Ponys, unter ihnen Welsh-Pony, Reit-Pony, Fjord-Pferd, Pinto-Pony, Shetland-Pony und Connemara-Pony, werden sich zu der deutschlandweit einmaligen Schönheitskonkurrenz vorstellen. Ob sie sich anspannen lassen oder durchgehen, sie der Hafer sticht oder scheuen, ob sie sattelfest sind oder umsatteln sollten, beurteilen dann das Publikum und eine fachkundige Jury gleichermaßen. Es wird also spannend. Von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr sind die Besucher gefragt. Sie können ihre Stimme für ihr Lieblingspony abgeben. Die Besucherwertung geht zu 50 % in die Gesamtwertung ein. Ab 15.00 Uhr wird es noch aufregender. Die der Kindertanzgruppe und die kleinen Jazzy XS der Tanzschule Matzke "reiten" dann ihr Steckenpferd und eröffnen damit die Vorstellung der Ponys. Nachdem sich die Mädchen und Jungen so richtig ins Zeug gelegt haben, werden die Ponys von ihren Haltern an die Kandare genommen und auf den Reitplatz geführt. Dort wird sich zeigen, ob sich die kleinen Pferde vergaloppieren oder sie sich auf die Hinterbeine stellen. Als Moderator hat Tierarzt Mathias Barth die Zügel fest in der Hand. Die Vorstellung interessiert besonders die Jury, die auch in diesem Jahr wieder mit Pferdekennern und Pferdenarren besetzt ist. Der Sattler Christoph Miethe wird hauptsächlich Wert auf das Verhalten der Pferde unter dem Sattel legen. Sven Wessig, Garten- und Landschaftsbauingenieur schätzt die Qualität der Pferdeäpfel ein, während sich Heiderose Mühlmann vom Autohaus Mühlmann mehr für die Pferdestärken interessiert. Wie gut beschlagen die Ponys sind, schätzt Hufschmied Dietmar Dösler ein. Der ehemalige Amtstierarzt Arno Rothenburger und Uwe Herrmann vom Gestüt in Moritzburg sind für den Gesamteindruck zuständig. Wer nun auf das richtige Pferd gesetzt hat zeigt sich nach der Auszählung der Stimmen. Nach der Siegerehrung, den Siegerfotos und den ersten gewieherten Interviews, gehört die weitere Aufmerksamkeit den Tierpaten. Sie sind an diesem Tag besonders herzlich eingeladen, unterstützen sie doch mit ihrer Patenschaft das Wohlbefinden ihrer Patentiere. Interessierte Paten werden um 16.15 Uhr von den Tierpflegern am Reitplatz begrüßt und haben dann die Chance, mit den Pflegern zu ihrem Tier zu gehen, sich ihren Schützling einmal ganz besonders vorstellen zu lassen. Für die passende Bewirtung sorgen die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch".

Pressemitteilung Nr. 28 an diverse Medien vom 7. September 2005

Hans Christian Andersen öffnet seinen fliegenden Koffer zur Museumsnacht im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Storchentante Lisbeth Burger
bei der Museumsnacht 2004

Für die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks Görlitz hat der berühmte Märchenerzähler seinen fliegenden Koffer schon einmal vor der Langen Nacht der Museen geöffnet. Von den 168 Märchen, die ihn berühmt gemacht haben, stecken natürlich einige in dem Koffer. Däumelinchen, das Feuerzeug oder die Schneekönigen sind aber nicht dabei. Diese Märchen sind im Volk bekannt. Der geschätzte Mann findet es viel interessanter, Rosenstock und Schnecke über ihr Leben philosophieren zu lassen, oder eine wahre Geschichte aus dem Hühnerstall zum besten zu geben. Doch damit nicht genug! Hans Christian Andersen bringt auch Tiermärchen aus aller Welt mit!

So reist er am 17.09.2005 zur Langen Nacht der Museen in Görlitz mit allen Märchen- und Tierparkfans durch die märchenhafte Tierwelt von Europa über den Orient bis in den Tibet. Die Reise beginnt um 18:00 Uhr im Garten des Restaurants "Zum gebratenen Storch". Weil der Koffer so schwer ist, hat sich der Märchenerzähler Unterstützung organisiert. Beim Märchen erzählen helfen ihm die Storchentante Lisbeth Burger und Jungfer Hildegard.

Ab 19:30 Uhr wird sich Hans Christian Andersen bei den Störchen in der Kulturhistorischen Ausstellung "Klapperstorch, mein Guter" aufhalten. Beim Verkosten von orientalischem Gebäck, Tee trinken und Wasserpfeife rauchen wird er orientalische Geschichten hören, die er selbst noch nie vernahm. Gemeinsam mit den Besuchern kann er sich von der orientalischen Stimmung und Musik verzaubern lassen, orientalischen Schmuck herstellen und Frauen bewundern, die mit Henna-Malerei von fachkundiger Hand zu wahren Schönheiten werden.

20:30 Uhr trifft der begnadete Märchenerzähler im Garten des Restaurants "Zum gebratenen Storch" den Kalifen von Bagdad, der mit seinem Großwesir gemütlich auf seinen Kissen sitzt und sich langweilt. Vielleicht kann Hans Christian Andersen den Kalifen ja mit einem seiner Märchen aufmuntern. Sollte es ihm nicht gelingen, werden es die Schüler der Mittelschule Innenstadt, unter der Leitung von Karin Nitsche mit einem Märchenspiel versuchen. Vielleicht berauschen den Kalifen ja auch die Frauen der orientalischen Tanzgruppe "ALF LYLA WE LILA" mit ihrem orientalischen Tanz.

Während der Museumsnacht sorgt das Restaurant "Zum gebratenen Storch" für kulinarische Genüsse.

Pressemitteilung Nr. 27 an diverse Medien vom 2. September 2005

Tibetausstellung und Film über den Koko Nor in der Neissegalerie

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Ein Zimmermann im tibetischen Garthar beim Bearbeiten eines      Zimmermann Roland Mirschel beim Zurichten eines Stammes
Stammes für ein Wohnhaus.                                                        für das Yakhaus im Naturschutz-Tierpark Görlitz.

Der legendäre Koko Nor ist im Zusammenhang mit der Vogelgrippe erst neuerdings weltweit bekannt geworden. Unter Zoologen und Geografen ist der "blaue See" (chinesisch Qinghai Hu) im Nordosten des Qinghai-Tibet-Plateaus, auf einer Höhe von 3.200 m gelegen, allerdings schon seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Wegen seines Tierartenreichtums und der beeindruckenden Landschaft war Axel Gebauer inzwischen schon sieben mal am Tso Ngombo (tibetischer Name des Sees). Über die erste Reise dorthin im Jahr 1990 drehte der Dresdner Tierfilmer Tilo Nadler einen Fernsehfilm, der anlässlich der Eröffnung einer Fotoausstellung in der Neissegalerie am 3. September um 16:00 Uhr gezeigt wird.

Die Ausstellung selbst widmet sich dem ehrgeizigen Tibetdorf-Projekt des Naturschutz-Tierparks. 45 großformatige Aufnahmen mit erläuternden Texten, Gebetsfahnen und Thangkas vermitteln Eindrücke aus den tibetischen Regionen Amdo und Kham, daneben auch erste Einsichten in die Görlitzer Tibetdorf-Baustelle (siehe beigefügte Fotos). Ganz aktuelle Eindrücke, die Zootierinspektorin Karin Riedel und Tierpfleger Andreas Zaplata telefonisch in den letzten Tagen von ihrer Recherchereise nach Kham übermittelten, werden dies noch ergänzen. Und schließlich kann man bei Buttertee und tibetischem Gebäck auch mit anderen Sinnen Tibet erfahren.

Pressemitteilung Nr. 26 an diverse Medien vom 1. September 2005

Tierische Plaudereien rund um den Bienenfleiß

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Gärtnermeister Thomas Aster und Handwerker Andreas Haase plaudern gern miteinander, denn sie verbindet nicht nur die Arbeit im Tierpark, sondern auch ihr gemeinsames Interesse an der Imkerei. Darüber wollen sie nun auch einmal mit den Besuchern plaudern, und zwar am 7. September von 15.00 - 17.00 Uhr im Bauernhof des Naturschutz-Tierparks Görlitz.

Vom Reden allein kommt jedoch der süße Honig weder in die Waben noch in die Gläser. Den sprichwörtlichen Bienenfleiß müssen dafür die Insekten selbst (für 1 kg Honig tragen sie 3 kg Nektar ein) als auch die Imker an den Tag legen. Wie schwer allein das Honigschleudern ist, werden die beiden Tierparkimker an diesem Nachmittag vorführen.

Schließlich kann jeder, der gesund und schön werden will, den Tierparkhonig auf frischem Brot zu einer Tasse Kaffee kosten oder auch ein Glas mitnehmen.

Treffpunkt: 15:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 25 an diverse Medien vom 23. August 2005

Mis(s)ter Pony 2005

Das schönste Pony Sachsens - Tierische Schönheitskonkurrenz im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Am 25. September 2005 startet nun schon zum 6. Mal der beliebte tierische Schönheitswettbewerb im Görlitzer Naturschutz-Tierpark. Im Herbst 2000 war "Mary" aus Gersdorf die schönste Sau Sachsens. In den darauffolgenden Jahren machten Zwergziegenbock Pedro, Gans Schnattel, Esel Sunny und Landschaf Rudi das Rennen. Diesmal sind Miniponys, Kleinpferde und alle anderen pferdeähnlichen Vierbeiner unter 1,48 m Widerristhöhe die Hauptakteure. Vor der mit Kennern besetzten Jury und einem interessierten Publikum können sich Ponys aller Rassen aus ganz Sachsen präsentieren. Gefragt sind Tiere, die mehr zu bieten haben als simples Dösen und Fressen auf der Weide. Genau richtig für die Wahl sind Kandidaten mit Charakter, wie wilde Hengste oder schlaue Füchse, aber auch alte Klepper und faule Gäule können sich präsentieren, vorausgesetzt es fehlt ihnen nicht an Humor. Vielleicht hat der eine oder andere, warm- , kalt- oder vollblütige Teilnehmer sogar ein kleines Kunststückchen auf Lager. Wer sich also mit seinem edlen Ross am Wettbewerb beteiligen möchte, der sollte so schnell wie möglich beim Naturschutz-Tierpark einen Bewerbungsbogen anfordern, denn es werden nur 10 Ponys zugelassen. Für den Halter, dessen bestes Pferd im Stall bei diesem einmaligen Wettbewerb triumphiert, winken wertvolle Geld- und sicherlich auch das Pferd ansprechende Sachpreise.

Bewerbungsbögen können interessierte Ponyhalter als pdf-Dokument hier downloaden: Bewerbungsbogen

Pressemitteilung Nr. 24 an diverse Medien vom 15. August 2005

Extra für Schulanfänger im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Falls die Eltern ihren ABC-Schützen einmal etwas anderes als Kaffeetrinken und Familienfeier bieten möchten, dann sind sie herzlich im Tierpark willkommen. Ein erholsamer Spaziergang in der schönen Parkanlage an der Zittauer Straße ist nicht nur etwas für die Kleinen, sondern für alle Gäste. Zum Schulanfang am 27. August gibt es nun für ABC-Schützen noch ein Extra. Ponyhengst "Ronny" und Stute "Orina" warten zwischen 15:00 und 16:00 Uhr auf die kleinen Reiter. Einen Ritt hat jeder Schulanfänger sogar frei. Unsere Kameldame "Shila" steht diesmal leider nicht zur Verfügung. Sie ist hochtragend und wir erwarten täglich den Nachwuchs.

Pressemitteilung Nr. 23 an diverse Medien vom 5. August 2005

Süß, aber nicht zum Kuscheln: Junge Rote Pandas

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4 Tage alt                                                                                   46 Tage alt

Mit einem giftigen Fauchen und "Prankenhieben" empfingen gestern die zwei am 19. Juni im Naturschutz-Tierpark Görlitz geborenen Roten Pandas Tierpflegerin Steffi Riedel bei der regelmäßigen Gesundheitskontrolle (Foto 1). Diese Begrüßung ist ein gutes Zeichen, zeigt sie doch, dass sich die anfangs etwa 100 Gramm schweren Fellknäuel (Foto 2) inzwischen gut entwickelt haben. Mit ihrem noch nicht voll ausgebildeten Milchgebiss könnten sie einem möglichen Feind zwar keinen Schaden zufügen, aber das plötzlich und laut hervorgestoßene Fauchen schreckt durchaus ab. Dies ist wichtig, denn Mutter "Mei Li" (chin. "Die Schöne") ist bereits seit der dritten Lebenswoche tagsüber nur noch selten bei ihren Jungen. Obwohl sie jetzt die dreifache Menge an Bambus und außerdem mehr tierische Nahrung zu sich nimmt wie sonst, kann sie mit ihrem Raubtier-Verdauungssystem nicht so viel/so inhaltsreiche Milch produzieren wie andere Arten vergleichbarer Größe. Deshalb wachsen junge Rote Pandas auch wesentlich langsamer als beispielsweise Waschbären. Erst im Alter von 3 Monaten werden sie anfangen, ihre Geburtshöhle, einen etwa 4 m langen Baumstamm zu verlassen. Mit 4 Monaten werden sie dann auch tagsüber bei ihrer Mutter sein und mit ihr (zunächst noch ziemlich tollpatschig) in deren Lieblingsbaum klettern. Bis dahin müssen sie sich die neugierigen Blicke der Pfleger in ihre gemütliche Höhle allerdings noch gefallen lassen.

Sächsische Zeitung Niesky/Weißwasser vom 28.7.2005

Von schnarchenden Schweinen

Tierisches. Von vielen Jobs hat man nur eine vage Vorstellung. Wir testeten einmal, was es heißt, als Tierpfleger zu arbeiten.
Von Janine Lehmann & Laura Ziegler

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"Ich liebe meinen Beruf, da ich immer an der frischen Luft sein kann und jeder Tag etwas Neues bringt." Wenn ein Tierpfleger so spricht, muss man doch einfach mal testen, was dahinter steckt. Also nutzten wir das Angebot des Görlitzer Tierparks, ein paar Stunden solch einem Tiernarren über die Schulter zu schauen. Davon wollten wir uns einmal selbst überzeugen und schauten einem Pfleger im Görlitzer Tierpark bei seiner täglichen Arbeit über die Schulter. Gleich zu Beginn konnten wir uns hinter die Kulissen ein Bild davon machen, wie hier das Futter gelagert und zubereitet wird. Auf das Betreten der Kühlräume bei -19°C, die unter anderem mit toten Ratten und Küken gefüllt sind, verzichteten wir dann aber doch. In diesen „heiligen Hallen“ des Görlitzer Tierparks fühlte man sich schon ein wenig wie im Hochsicherheitstrakt, da alle Räume mit eisernen Türen verschlossen waren. Im Brutraum der Heuschrecken bekamen wir dann fast „feuchte Augen“. Denn die Insekten können einem schon Leid tun, wie sie nichts ahnend auf ihr Schicksal warten – von den größeren Tieren gefressen zu werden. Wieder an der frischen Luft konnten wir uns von der Kompetenz des Tierpflegers überzeugen, denn auch bei überflüssigen Fragen von Besuchern wie „Kann man denn hier rauchen?“ blieb er cool und erwiderte gelassen „Als Besucher darf man hier so fast alles“. Als nächstes machten wir Bekanntschaft mit einem Truthahn, der auch zu den Gefährten Harry Potters gehören könnte. Denn die immer wechselnde Länge seines „Zauberschnabels“ fanden wir schon ziemlich witzig. „Das ist abhängig von seiner Erregung“, wurde uns lächelnd erklärt. Aber auch im Alltag des Tierpflegers gibt es ab und zu ein paar weniger erfreuliche Überraschungen. Einst gelang es den Stachelschweinen mittels einfachster Technik die Flucht zu ergreifen. Geschickt rollten sie ihre Knabberbaumstämme so an den Rand des Geheges, dass sie ohne Mühe über die Mauer klettern konnten. Erst nach einigen Tagen konnten die Ausreißer wieder eingefangen werden. Dass Tiere irgendwie auch nur Menschen sind, zeigt sich bei denWer zu Hause von lästigem Schnarchen verschont bleibt, kann solchen Tönen auch bei den chinesischen Maskenschweinen: die schnarchen nämlich! Und es klingt tatsächlich wie bei uns Menschen! Zum Kaputtlachen! Die nicht unbedingt mit Schönheit gesegneten Tiere sind echt eine Attraktion. Und als Aushilfspfleger durften wir auch einmal solch ein lustiges Tierchen aus der Nähe betrachten. So wurde uns auch gezeigt, was man alles mit diesen trägen Tieren anstellen kann. Rumschieben oder so stört die nämlich gar nicht. Liebevoll klappte der Pfleger die Ohren hoch und meinte mit gerunzelter Stirn „… und Augen müssten hier auch noch irgendwo zu finden sein …“ Abschied nehmen fällt schwer Dass der Job im Tierpark nicht immer schön ist, zeigte die Reaktion des Tierpflegers zum Thema Einschläfern. „Wenn man täglich mit den Tieren zu tun hat, ist es schon ein komisches Gefühl, wenn plötzlich ein Platz im Käfig leer bleibt. Aber zum Glück kommen ja auch wieder neue Tiere zum Liebhaben.“ Auf unserem Rundgang konnten wir dann auch die trächtigen Trampeltiere betrachten. „Wir hoffen, dass die Geburt ohne Probleme verläuft, denn erst vor kurzem musste ein Junges per Kaiserschnitt geboren werden“, erfuhren wir von unserem „Reiseleiter“. Ein einsamer kranker Seeadler Zum Schluss besuchten wir dann noch die verletzten Tiere auf der Krankenstation. Meist werden diese Tiere in der freien Wildnis gefunden und im Tierpark abgegeben, um hier wieder gesund gepflegt zu werden. Glücklicherweise weilt hier zurzeit nur ein Seeadler, während die anderen Käfige leer stehen. Dann mussten wir uns auch schon wieder auf den Weg zum Ausgang machen. Da begegnete uns noch ein Stammkunde des Tierparks, der fragte, wo er denn heute seine Ratte abholen könne. Unser Begleiter bemerkte unsere verdutzten Mienen und erklärte, dass dieser Herr öfter komme, um Futter für seine Schlange zu holen. Für alle Tiere, die Ratten als Grundnahrungsmittel bevorzugen, kann man diese preisgünstig im Tierpark erwerben. Der interessante und erlebnisreiche Tag ging viel zu schnell zu Ende, wir mussten uns verabschieden. Dieses Erlebnis zeigte deutlich, dass die Arbeit eines Tierpflegers nicht nur Sonnenseiten hat, aber auch nie Langeweile aufkommen lässt. Wer sich davon selbst ein Bild machen möchte, kann dieses Angebot des Görlitzer Tierparks noch die ganzen Ferien über nutzen.

Pressemitteilung Nr. 22 an diverse Medien vom 22. Juli 2005

Fahrt in den Thüringer Zoopark Erfurt

Besuchen Sie mit dem Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. vom 10.09.-11.09.2005 den Thüringer Zoopark und die Stadt Erfurt

Der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. organisiert jährlich für seine Mitglieder und Zoofreunde eine Fahrt in sehenswerte Zoos. In diesem Jahr wird der Zoopark Erfurt besucht. Die Fahrt erfolgt in einem modernem Reisebus (4 Abfahrtspunkte in Görlitz). Übernachtet wird im Hotel Radisson SAS, einem Hotel mit vier Sternen. Es liegt am Beginn der Fußgängerzone im Zentrum von Erfurt. Im Preis inbegriffen sind der Eintritt und die Führung durch den Zoopark Erfurt, sowie ein Rundgang durch die Erfurter Altstadt. Die Kosten für diesen interessanten Wochenendausflug betragen 95,00 € pro Person bei Übernachtung im Doppelzimmer, inkl. Frühstück am Sonntag. Einzelzimmerzuschlag 16 €. Reiseveranstalter ist das Reisebüro Richter. Der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. übernimmt das Sammeln der Anmeldungen, die Kassierung des Reisepreises und die Organisation des Zoobesuchs.

Für diese gut organisierte Fahrt mit sind noch Plätze frei! Reiselustige und Zoointeressierte sollten sich bis zum 1. August beim Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. melden!

Pressemitteilung Nr. 21 an diverse Medien vom 14. Juli 2005

Hilfe für Schildkröten

Im Rahmen der von der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) ins Leben gerufenen Kampagne zum Schutz von Schildkröten (Shell Shock Campain) hat der Naturschutz-Tierpark Görlitz im März diesen Jahres Schüler der Görlitzer und Zgorzelecer Schulen mit einem "Schildkröten-Flyer" zum Mitmachen angeregt. Viele Schildkrötenarten, die es schon seit 250 Millionen Jahren auf unserer Erde gibt, die den Aufstieg und Fall der Dinosaurier gesehen haben, die bis zu 200 Jahre alt werden können, haben es immer schwerer. Von uns Menschen werden sie heute in den Untergang getrieben. Wie? Damit sollten sich die Schüler befassen. Auf die ihnen am geeignetsten erscheinende Art und Weise sollten sie ihre Erkenntnisse darstellen und damit viele Menschen anregen, über das Leben der Schildkröten nachzudenken. Zu diesem Projekt gingen bis heute viele wunderbare Exponate von Schülern aus den Schulen in Zgorzelec, Zawidów, Lauban, ¯arska Wieo und Sulikow und Görlitz bei uns ein. Die ersten Werke der Schüler waren schon am Pfingstmontag auf dem Storchenfest zu sehen. Der Ideenreichtum der Schüler und ihre Kreativität in der Umsetzung haben die Besucher sehr begeistert und andere Schüler angeregt, sich auch an diesem Projekt zu beteiligen. Jetzt sprengt die Größe der Ausstellung den Rahmen der Möglichkeiten des Naturschutz-Tierparkes. Denn was die Schüler bei uns abgaben, waren nicht nur Bilder sondern auch Plakate, Bastelarbeiten, Informationsmappen, Geschichten, Plastiken, Modelle und Spiele. Die "Schildkrötenspiele" sind etwas ganz besonderes! Sie wurden von Kindern für Kinder zum Spielen erdacht und in der Zwischenzeit auch im Tierpark erprobt. Die Kinder, die spielten waren begeistert. Damit sie weiterspielen können und alle die Lust haben, sich die Meisterwerke auch ansehen können, wird die Ausstellung "Hilfe für Schildkröten" am 18.07. um 12.00 Uhr in der Kinder- und Jugendgalerie, GRAFFITTI GOERLITZ & Co KG, Steinstraße 13 von Hanna Ilnicka, Dezernentin für Soziales des Landkreises Zgorzelec eröffnet. Gleichzeitig mit dieser Eröffnung beginnt für alle interessierten Ferienkinder in der Galerie eine dreiwöchige "REISE IN DIE PHANTASIE" vom 18.07. bis 6.08. jeweils Dienstag bis Samstag von 12.00 - 17.00 Uhr mit Farben und Papier und vielleicht auch Musik und Schildkrötenspielen!

Pressemitteilung Nr. 20 an diverse Medien vom 13. Juli 2005

"Glühwürmchen- Führung" im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Eine zusätzliche öffentliche Führung vor allem für Ferienkinder!

Weil die Abendführungen so gut angekommen sind, meistens aber die Kinder in der Schulzeit an einer solchen Führung nicht teilnehmen konnten, bietet der Naturschutz-Tierpark Görlitz am 20. Juli ab 20.00 Uhr eine zusätzliche "Glühwürmchen- Führung" an.

Im Frühsommer am intensivsten und danach manchmal auch noch bis in den September hinein, verzaubern flimmernde Glühwürmchen den Abend im Tierpark. Das geheimnisvolle Leuchten auf einer Wiese oder im Wald, erweckt die Vorstellung, Zaungast eines idyllischen Lichtspiels zu sein. Feen, Trolle, Elfen erscheinen in unserer Fantasie. Doch was sich wirklich hinter den Kulissen dieses brillanten Schauspiels verbirgt, erzählt Zoopädagogin Katrin Matthieu. Natürlich kommen auch andere spannende, skurrile, traurige und lustige Tierparkgeschichten zur Sprache.

Treffpunkt für die Veranstaltung: 20:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 19 an diverse Medien vom 7. Juli 2005

Zoowellen versus Otterwellen

EU-Zoogenehmigung für Naturschutz-Tierpark Görlitz erteilt

In den letzten Wochen schlugen die Wellen hoch, wenn es um die Umsetzung der EU-Zoorichtlinie ging. Zoos in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder Thüringen haben große Sorge, dass sie wegen der Behördenauflagen Tiere abschaffen, ggf. sogar ihre Einrichtung schließen müssen.

Solche Sorgen plagen den östlichsten deutschen Zoo und dessen Bewohner nicht. Fischotterfähe Dorka erzeugt beim Spiel mit Tochter Gerda lieber eigene Wellen in ihrem weit über der EU-Norm liegenden Gehege. Durch ein gezieltes Tierbestandsmanagement (weniger Tiere in größeren Gehegen), die fleißige und engagierte Arbeit der Beschäftigten, die großzügige Unterstützung der Stadt, der Region, des Freistaates Sachsen sowie durch das aktive Mittun von Firmen und Bürgern konnten in den zurückliegenden 15 Jahren auch die meisten anderen Gehege des kleinen Tierparks an der Neiße so auf Vordermann gebracht werden, dass dieser jetzt die EU-Genehmigung ohne Auflagen erhielt.

In dem vierseitigen Behördenschreiben heißt es u.a.: "Der Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V. trägt seit Jahren kontinuierlich...zur Umweltbildung der Besucher bei und wirbt mit vielfältigen Aktionen für den weltweiten Naturschutz." Vorbildlich seien die Forderungen nach Forschungsaktivitäten, die zur Arterhaltung beitragen, erfüllt. Die Haltungsanforderungen für die Tiere genügten den gestellten hohen Anforderungen, sie trügen den biologischen und den Erhaltungsbedürfnissen der jeweiligen Art Rechnung. International hohem Standard entsprächen auch die Programme zur tiermedizinischen Versorgung sowie zur artgerechten Ernährung und Pflege.

So glücklich und zufrieden die Tierparkmitarbeiter mit diesen Formulierungen zunächst auch sein mögen, als Freibrief zum Ausruhen werten sie sie nicht, denn aus ihrer eigenen Sicht gibt es noch ausgesprochen viel zu tun, um allen Tieren und den Gästen optimale Bedingungen bieten zu können. Ideale Verhältnisse werden sich ohnehin nicht realisieren lassen, auch wenn man versucht, sich diesen durch ständig neue ideelle und reale Baustellen anzunähern. Eine solche ist gerade in vollem Gange: Mit dem Bau eines tibetischen Dorfes will man die Lebensbedingungen für Yak, Kaschmirziege und Kamel verbessern und gleichzeitig den Besuchern die Lebewelt der Tibeter authentisch näher bringen (www.tierpark-goerlitz.de - Neuigkeiten/Projekt Tibetdorf).

Pressemitteilung Nr. 18 an diverse Medien vom 4. Juli 2005

Dämmerungsführung im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Etliche der erstaunlichsten Erscheinungen des Universums können mit bloßem Auge gesehen werden. Die moderne Zivilisation verdrängt mit ihrem Lichtüberfluss längst den Sternenhimmel, sogar die Morgen- und Abenddämmerung wird von vielen Menschen nicht mehr bewusst wahrgenommen. Es ist die rätselhafte Zeit des Überganges von der lichten und geschäftigen Welt des Tages in die dunkle und stille Welt der Nacht und umgekehrt. Die Dämmerungszeit ist auch die Zeit, in der sich die tagaktiven Tiere des Tierparks auf die Nacht vorbereiten und die nachtaktiven schon einmal mit einem Auge blinzeln. Gemeinsam mit Zoopädagogin Katrin Matthieu kann am 6. Juli ab 20.00 Uhr mit bloßem Auge in und um die Gehege des Naturschutz-Tierparks geschaut und die Stimmung der Abenddämmerung genossen werden.

Treffpunkt für die Veranstaltung: 20:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 17 an diverse Medien vom 24. Juni 2005

Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Die "Otterhöhle" im NaTIERkundehaus                                          Junger Fischotter in echter Höhle

10 Tage und Nächte Fischotter und Co belauschen Die Sommerferien stehen bevor und Reisevorbereitungen werden getroffen. Für alle tierpark- und naturinteressierten Kinder kann die Reise zu den Fischottern, seinen Verwandten und allen Tieren und Pflanzen seines Lebensraumes gehen, denn schon zum 9. Mal gibt es die Otterferien. Dieses Ferienlager ist eine Gemeinschaftsaktion des Naturschutz-Tierparks Görlitz mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz und dem Projekt Luzica. Im Naturschutz-Tierpark sieht man die Fischotter life, beim Fressen, Spielen, Schlafen am Tag wie in der Nacht. Die Kinder machen es dem Fischotter gleich. Sie schlafen in Otterhöhlen, gehen abends auf Pirsch und suchen die Schätze der Natur. Natürlich gibt es dabei so einige Proben zu bestehen. Ähnlich wie ein Fischotter muss man pfiffig und geschickt sein, Mut und Geduld haben und gemeinsam mit den anderen "Otterkindern" die Natur im Tierpark entdecken. Die Entdeckungsreise geht im Naturkundemuseum gleich weiter! Von der Welt der Regenwürmer und "Erdgeister" kommt man in die Oberlausitz, die Heimat des Otters. Mit tausend Eindrücken geht es dann per Bus in die richtige Oberlausitz nach Neustadt an der Spree. Dort werden die Zelte aufgeschlagen. Angst vor nassen Füßen sollte man dabei nicht haben, denn in diesen Ferien macht man sich auf zu Eisvogel, Köcherfliege, Gelbrandkäfer, Rotbauchunke und Azurjungfer. Vielleicht entdeckt man ja auch die Spur eines Fischotters oder geht wie dieser zum Baden in den Fluss. An Land wird gespielt, am Lagerfeuer gesungen oder einfach nur erzählt. Noch sind wenige Plätze frei! Wer mitmachen will, sollte zwischen 10 und 14 Jahren alt sein und schon in der letzten Schulwoche seine Sachen für dieses Abenteuer gepackt haben! Die Otterferien beginnen am Freitag, den 15.07.2005 um 17.00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz enden am 24.07.2005 in Neustadt an der Spree. Für diese 10 tollen Tage entsteht ein Unkostenbeitrag von 170,00 € für Unterbringung, Verpflegung, Transport, Betreuung, Material, Ferienzeitung u.ä.. Anmeldungen bitte von Mo-Fr zwischen 9:00 - 16:00 Uhr unter Telefon 40 66 16 oder 40 74 00.

 

Wer keinen Platz mehr bekommen kann, für den hat der Naturschutz-Tierpark noch ein anderes tolles Sommerferien-Angebot!

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Ferienkinder im Bauernhof beim Kuh-Anspannen

Dem Tierpfleger über die Schulter schauen Jeden Ferien-Mittwoch von 14.00 bis 15.30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder (ab 10 Jahre) die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Man darf endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und richtig Tierpfleger sein. Damit die Pfleger den Interessen der Kinder auch wirklich nachkommen können, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, denn in den vier folgenden Revieren können maximal je 3 Kinder angenommen werden: · Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Meerkatzen und Roten Pandas) · Wiederkäuerrevier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen) · Pferderevier (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys, Eseln und der Futtertierzucht) · Haustierstall (mit Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen..., Piranha und Vogelspinne)

Preis: 1,50 € Eintritt + 2,50 € Unkostenbeitrag Anmeldungen bitte von Mo-Fr zwischen 8:00 - 16:00 Uhr unter Telefon 40 74 00.

Pressemitteilung Nr. 16 an diverse Medien vom 16. Juni 2005

Essen wie die Fischotter, "Feuchte Geschichten und Sehen und hören bei Vollmond

Am 22. Juni ist Vollmond und der war für die Menschen schon immer faszinierend. Man erzählt sich, er habe magischen Einfluss auf uns. Manche Leute schlafen schlecht bei Vollmond. Die Wirte erklären, dass bei Vollmond die "Verrückten" unterwegs sind. In wie weit das der Wahrheit entspricht, kann man nicht sagen. Aber die Mitglieder des Freundeskreises Tierpark Görlitz e.V. werden gemeinsam mit allen Interessierten ab 19.00 Uhr an der Lagerfeuerstelle des Naturschutz-Tierparks Görlitz den Vollmond erwarten. Bei gegrilltem Fisch werden "feuchten Geschichten" über Fischotter und Co. ausgeplaudert. Alle Neugierigen sind herzlich eingeladen, möchten sich aber bitte bis 20. Juni unter der Telefonnummer 03581/407400 angemeldet haben, damit die Grillspezialitäten auch reichen! Von 21.00 bis 23.00 Uhr kann man dann gemeinsam mit Zoopädagogin Katrin Matthieu erkunden, welchen Einfluss der Vollmond auf die Tiere des Tierparks hat. Vielleicht macht es ja für die Tiere einen Unterschied, ob es nachts stockfinster oder hell vom Vollmond ist. Auf dem nächtlichen Spaziergang werden die Tiere bei ihren Aktivitäten, bei der Futtersuche im Schutze der Nacht, bei der Jagd ohne Nachtsichtgerät beobachtet und vielleicht auch bei der Liebe, denn für Verliebte gibt es nichts schöneres als eine Vollmond-Nacht.

Treff zur Vollmondführung: 21.00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten, die Führung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 15 an diverse Medien vom 13. Juni 2005

Die spinnen ja!

7. GEO-TAG der Artenvielfalt im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Mit Lupe, Becherchen und Fangkescher bewaffnet sind am vergangenen Samstag zum Geo-Tag der Artenvielfalt (nähere Infos unter ???-als anmerkung unten anfügen) 105 Laienforscher mit Dr. Birgit Balkenhol im Naturschutz-Tierpark Görlitz auf Spinnenjagd gegangen. Die Spinnenexpertin des Görlitzer Naturkundemuseums hat nicht nur viele interessante Dinge über Spinnen erzählt, sondern bei den zahlreichen, überwiegend jungen polnischen (ueber 50!) und deutschen Besuchern Interesse an dieser Tiergruppe und Begeisterung für das Forschen geweckt, was man den Gesichtern auf den beigefügten Fotos sehr schön ansehen kann. Sie hatte zusammen mit Zoopädagogin Katrin Matthieu und ihren Mitarbeiterinnen sogar eine Ausstellung mit lebenden Spinnen aufgebaut und die Möglichkeit zum Betrachten der Tiere unter dem Stereomikroskop gegeben. Und schließlich haben Kinder wie Erwachsene ausgiebig die extra für die Veranstaltung kreierten Spinnenspiele und -bastelmöglichkeiten genutzt. Auch wenn einige "normale" Tierparkbesucher angesichts der über die Wiese hüpfenden und in jeder Ecke nach Spinnen suchenden Forscher sich die Anmerkung "Die spinnen ja!" nicht verkneifen konnten, war es für alle aktiven Teilnehmer des Geotages ein rundum schöner und ergiebiger Tag!

Pressemitteilung Nr. 14 an diverse Medien vom 2. Juni 2005

7. GEO-TAG der Artenvielfalt

"Spinnen spinnefeind sein?" - so heißt das Programm im Rahmen des 7. GEO - Tages der Artenvielfalt am 11. Juni 2005 von 10.00 - 16.00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz.

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Naleau, ein mikronesisches Märchen erzählt von einer alten Spinne, die Himmel und Erde erschuf. Arachne, die geschickte Weberin, wird in einer griechischen Sage besungen. König Salomo lobte den Fleiß und den Kunstsinn der Spinnen. Heute bestimmen Abneigung, Angst aber auch der Reiz des Unbekannten unser Gefühl für Spinnen. Doch Spinnen gehören zu unserem Leben. Warum dann nicht am 11. Juni 2005 einmal in die Welt der Spinnen eintauchen! Um 10.00 Uhr werden die Besucher des Tierparks von der Spinnenexpertin des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz, Frau Dr. Birgit Balkenhol zur Spinnen-Exkursion an der Kasse erwartet. Sie wird nicht rumspinnen, sondern alle Interessierten in die Wunderwelt von zum Beispiel Springspinnen, Wespenspinnen, Piratenspinnen, Zitterspinnen, Kreuzspinnen mitnehmen. Gemäß der Idee des "GEO -Tags der Artenvielfalt" werden an diesem Tag die im Naturschutz-Tierpark vorkommenden Spinnenarten erfasst. Von 12.00 - 16.00 Uhr kann dann im Klassenraum des NaTIERkundehauses beobachtet, mikroskopiert, gebastelt und gespielt werden.Gemeinsam mit den Besuchern wird ein Terrarium für Spinnen eingerichtet. In vorbereiteten Terrarien tummeln sich bereits verschiedene einheimische Spinnenarten. So kann man ihr Verhalten noch einmal in aller Ruhe und genau beobachten, zum Beispiel die hübsche Zebraspringspinne, Spinne des Jahres 2005. Das vier bis sieben Millimeter großen Tier hat am Hinterleib auffällig schwarz-weiße Streifen und erbeutet Insekten im Sprung. Außerdem können sich alle Interessierten die Schönheit der Spinnen, die Mundwerkzeuge, den Spinnapparat, Augen, Beine usw. unter dem Mikroskop ganz genau ansehen. Die Netze der Spinnen sind wahre Meisterwerke. Die Kinder und natürlich auch alle, die ihr Geschick ausprobieren wollen, können es den Spinnen beim Nachbau von Spinnennetzen gleich tun. Am Spieltisch sollte dann so richtig "rumgesponnen" werden und mit viel Spinnerei kann man die Spinnenspiele für sich entscheiden!

Pressemitteilung Nr. 13 an diverse Medien vom 26. Mai 2005

Singspiel und Dämmerungsführung

Am Samstag, den 4. Juni 2005 geht es ab 17.00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz geheimnisvoll zu. Es wird wirklich gezaubert! Während eines Singspiels der Kinder- und Jugendchöre des Gymnasiums Anne/ Augustum und der Christuskirche Rauschwalde unter Leitung von Anke-Elisabeth Bertram und Adolf Mesewinkel verwandeln sich tatsächlich Menschen und Störche. Zaubern ist nicht ungefährlich. Zaubersprüche darf man nicht vergessen und einen "Zurückverwandlungszauber" sollte man immer parat haben. Wie heißt doch gleich das Zauberwort, um wieder ein Mensch zu werden? Riddikulus? Alohomora? Das Singspiel "Das Zauberwort" basiert auf dem Hauff´schen Märchen "Kalif Storch", das der Komponist J. G. Rheinberger mit den musikalischen Mitteln der Romantik wunderbar verarbeitet hat.

Danach, gegen 18.00 Uhr dürfen dann alle Besucher einer zauberhaften Dämmerungsführung durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz folgen. Besonders die Kinder dürfen nicht nur zusehen, wie die Zootierpfleger die Tiere beschwören, nun endlich ihr Nachtlager aufzusuchen. Die Kinder können ihnen helfen, die Tiere ins Bett zu bringen.

Treffpunkt für die Veranstaltung: 17:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 12 an diverse Medien vom 19. Mai 2005

Plaudereien über "Tierische Liebesspiele" im Frühling

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Foto: Jan Noack, Görlitz

Am Mittwoch, den 25.05.2005 wird von 15.00 - 17.00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz über die Liebe geplaudert! Dabei stehen natürlich die tierischen Leidenschaften im Mittelpunkt. Wenn der Goldfasan seine Halskrause breit fächert und sich seiner Auserwählten von der besten Seite zeigt, wenn Schweine quieken und die Gänse ihren Sex-Appeal zeigen, dann ist Paarungszeit. Sich zur Paarung finden, ist auch im Tierreich gar nicht so einfach und der Akt selbst keineswegs immer die reine Freude. Die Balz ist jedenfalls ein hervorragender Zuneigungstest. Reicht sie, um eine wirkliche Beziehung einzugehen? Steigen die Chancen in der Liebe, wenn der Partner zeigt, was er bieten kann? Gibt es Treue unter den Tieren oder ist das nur ein Ammenmärchen? Was können uns die Tiere des Tierparks über Verführung, Liebesspiele, Fremdgehen und Dauerehe erzählen?

Antworten auf all diese Fragen geben die Tiere selbst, wenn man sie nur intensiv beobachtet. Plaudernde Hilfestellung dabei leistet während eines Frühlingsspazierganges Zoopädagogin Katrin Matthieu.

Treffpunkt: 15:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 11 an diverse Medien vom 12. Mai 2005

Hilfe für Schildkröten

Im Rahmen der von der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) ins Leben gerufenen Kampagne zum Schutz von Schildkröten (Shell Shock Campain) hat der Naturschutz-Tierpark Görlitz im März diesen Jahres Schüler der Görlitzer und Zgorzelecer Schulen mit einem "Schildkröten-Flyer" zum Mitmachen angeregt. Viele Schildkrötenarten, die es schon seit 250 Millionen Jahren auf unserer Erde gibt, die den Aufstieg und Fall der Dinosaurier gesehen haben, die bis zu 200 Jahre alt werden können, haben es immer schwerer. Von uns Menschen werden sie heute in den Untergang getrieben. Wie, damit sollten sich die Schüler befassen. Mit Plakaten, Bastelarbeiten, Spielen, Zeichnungen usw. sollten sie ihre Erkenntnisse darstellen und damit viele Menschen anregen, über das Leben der Schildkröten nachzudenken. Diese Arbeiten konnten bis 10.05.2005 im Naturschutz-Tierpark Görlitz abgegeben werden, damit sie zum Storchenfest am 16.05.2005 von 14.30 - Uhr bis 17.00 Uhr ausgestellt werden können. Was dann am 10.05.2005 bei uns landete, damit haben wir wirklich nicht gerechnet! Der gesamte Klassenraum im NaTIERkundehaus liegt im Moment voller wunderbarer Arbeiten von Schülern sechs verschiedener Schulen aus Zgorzelec, Zawidów, Lauban, ¯arska Wieo und Sulikow. Der Ideenreichtum der Schüler und ihre Kreativität in der Umsetzung haben die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks sehr begeistert. Von Görlitzer Schulen liegen leider noch keine Arbeiten vor. Dennoch freuen sich die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks, den Besuchern am Pfingstmontag zum Storchenfest die wunderbaren Kunstwerke präsentieren zu können!

Pressemitteilung Nr. 10 an diverse Medien vom 10. Mai 2005

Sonntagskonzert

am 15.05.2005 um 15.00 Uhr auf der Festwiese im Naturschutz-Tierpark Görlitz.

Wer seinen Sonntagsspaziergang zu Pfingsten durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz plant, kann viel sehen und hören. Neben Gänsen und Enten, die zur Zeit ihre Küken durch den Tierpark führen, kleinen Kälbern, die in ihren Gehegen richtig spielen und Murmeltieren, die sich mehr im Gehege der Gänsegeier herumtreiben als in ihrem eigenen, gibt es auch ein wunderbares Konzert.

Der Instrumentalverein Süsterseel 1968 e.V. aus der Zipfelgemeinde Selfkant (westlichste Gemeinde Deutschlands) ist zur Zeit auf Tournee. Zu Pfingsten besucht er mit 29 Musikanten den Ostzipfel Görlitz. Der Selfkant liegt an der niederländischen Grenze etwa 30 Kilometer nördlich von Aachen.

In seinem einstündigen Programm im Naturschutz-Tierpark Görlitz bietet das Blasorchester unter der Leitung von Anton Sikkes ein abwechslungsreiches Repertoire aus Marschmusik, Folklore und Unterhaltungsstücken.

Pressemitteilung Nr. 9 an diverse Medien vom 4. Mai 2005

Bunt und mystisch zugleich geht es zu beim Storchenfest

am 16.05.2005 von 14.30 - 17.00 Uhr auf der Festwiese im Naturschutz-Tierpark Görlitz.

Mystisch und faszinierend sind die Geschichten vom Uhu. Der Uhu wurde vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum Vogel des Jahres 2005 gewählt. Er ist der "König der Nacht". Für uns Menschen ist er schon immer ein Symbol der Weisheit, der oft mit Doktorhut und Talar auf Büchern sitzend dargestellt wird. Wer klug und weise wie diese Eule ist, wird von uns hoch geschätzt. Doch das allein rettet den Uhu nicht. Er ist selten geworden und bedarf deshalb unseres Schutzes. Mit einem Spiel, welches sich die Kinder selbst bauen und mitnehmen können, wollen wir von dem Vogel der Weisheit und seinen Schwierigkeiten erzählen.

Leider haben auch andere Flieger ihre Schwierigkeiten mit dem Menschen. Davon erzählt eine Ausstellung des Schmetterlingshauses Johnsdorf, in der es ansonsten aber sehr frühlingshaft und bunt zugeht. Dies ist deshalb auch das Sahnehäubchen des Tages. Die Ausstellung handelt vom Schmetterling, dessen Name von "Schmetten" = Schmand, Sahne hergeleitet wird. Ein Schmetterling ist also ein Schmandlecker. Nach dem Volksglauben stehlen Hexen in Schmetterlingsgestalt Milch und Rahm. Daher heißen sie im Englischen auch "Buttervögel" (Butterfly).

Ein akustisches schmettern wird das Ganze begleiten, denn auch in diesem Jahr wird das Jugendorchester "Europastadt Görlitz" der Musikschule Fröhlich von 15.30 bis 16.30 Uhr auf der Freilichtbühne aufspielen.

Beim Zuhören kann man die klugen und die flatterhaften Wesen aus Ton formen und bemalen. Dabei hilft Ilona Niederstraß vom Keramikatelier Königshufen.

Für Kaffee und Kuchen auf der Festwiese sorgen die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch".

Pressemitteilung Nr. 8 an diverse Medien vom 29. April 2005

Unterwegs mit Yak und Kamel

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Im Rahmen der vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung des Sachsenweiten Frühlingsspazierganges haben sich die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks Görlitz etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Am Sonntag, den 8. Mai 2005 werden Sie um 14:00 Uhr von den Mitarbeitern des Tierparks einmal tibetisch begrüßt. Erschrecken Sie also nicht, wenn sie Ihnen die Zunge entgegenstrecken. Diese Begrüßung ist eine große Ehrerweisung hohen Gästen gegenüber. Ein höfliches und zuvorkommendes Verhalten ist das Ideal der tibetischen Etikette und wird bereits den Kindern von klein auf anerzogen. Auf dem Frühlingsspaziergang begleiten uns dann Yakdame Jana und die Kamelstute Shila. Sie sehen sich mit uns die Baustelle für ihr neues Gehege, das Tibetdorf, an und stellen die Jungtiere vor. Sie entdecken mit uns, was außerhalb der Gehege alles krabbelt, kriecht oder fliegt, zwitschert oder kräht und den Tierpark-Tieren das Futter stiehlt.

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei.

Pressemitteilung Nr. 7 an diverse Medien vom 8. April 2005

Der erste Görlitzer Storch ist da, und zwar ein ganz besonderer!

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Das Nest mit den beiden Kameras, die einen Blick in das Nest erlauben.

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Der Storch „Blauring“ auf              Der blaue Ring in einer
dem Nest der Storchenvilla            Ausschnittvergrößerung

Der Frühling naht nun endlich mit großen Schritten ...oder Flügen: Eine Woche später als sonst üblich ist auf dem Horst der Storchenvilla des Naturschutz-Tierparks Görlitz der erste Storch eingeflogen, ein anderer zwar als in den zurückliegenden Jahren, dafür aber ein ganz besonderer. Die Tierparkmitarbeiter staunten nicht schlecht als sich der Rückkehrer vertraut auf der Stelzvogelwiese neben den Tierparkstörchen tummelte und noch mehr als sie an dessen rechtem Bein einen Ring entdeckten, der freifliegenden Störchen nicht angelegt wird, denn er besitzt keine individuelle Nummer. Zum Glück erinnerte man sich aber daran, dass zu DDR-Zeiten im Görlitzer Tierpark sogenannte Gänseringe zur Kennzeichnung der eigenen Störche verwendet wurden. Genau einen solchen kleinen gedrehten blauen Ring trägt nun der Ankömmling. Zum Glück gibt es im Tierpark auch eine gut geführte Tierkartei, in der die Daten aller Zootiere erfasst werden. Und in dieser Kartei fand sich ein Blatt mit dem Weißstorch Nr. 38, der am 30. Oktober 1987 aus dem Tierpark Dahme als flugunfähiger Vogel nach Görlitz kam, und der sich trotz seiner angeblichen Verletzung am 10. August 1988 in die Lüfte erhob. Seitdem, also seit fast 17 Jahren hörten und sahen die Tierparkmitarbeiter nichts mehr von dem Storch. Da war die Überraschung verständlicherweise groß. Nun wartet man gespannt auf die eigentlichen Nestbesitzer, denn sobald diese erscheinen, wird es vielleicht weitere Überraschungen geben. In der Regel gibt es nämlich nach Ankunft der Horstinhaber regelrechte Kämpfe um den Nistplatz. Wer all dies selbst beobachten möchte, der kann dies problemlos daheim am Computer tun, denn unter www.storchcam.de oder www.tierpark-goerlitz.de kann man das Geschehen auf dem Horst der Storchenvilla genau verfolgen, seit diesem Jahr sogar als bewegtes live-Bild.

Pressemitteilung Nr. 6 an diverse Medien vom 18. März 2005

Trainingsläufe der Mistkarrenfahrer

Am 23.03.2005 um 10:00 Uhr wird es auf dem Freigelände des Bauernhofes spannend. Da absolvieren die Görlitzer und Zgorzelecer Feuerwehrmänner ihre Trainingsläufe für das Mistkarrenrennen zum Frühlingsfest des Naturschutz-Tierparks Görlitz am Ostermontag, den 28.03.2005 um 11:30 Uhr. Es geht besonders um Geschicklichkeit bei dem Umgang mit Mistkarre, -gabel und Mist und um das Testen der Strecke. Schließlich müssen die Mistkarrenfahrer mit verschiedenen Schikanen fertig werden. Vielleicht zeigt sich da schon, welche der beiden Feuerwehren die Nase vorn hat, um am Ostermontag den Wanderpokal mit nach Hause zu nehmen.

Frühlingsfest am Ostermontag, den 28.03.2005 im Naturschutz-Tierpark Görlitz
  9:30 Uhr Einlass
10:00 Uhr Ostereiersuche im Tierpark
10:30 Uhr Kaninchenrassen - Ausstellung beim Bauernhof
11:30 Uhr Mistkarrenrennen der Görlitzer und Zgorzelecer Feuerwehrmänner auf dem Freigehege des Bauernhofes

Es spielen die Oberlausitzer Blasmusikanten. Für des leibliche Wohl sorgen die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch".

Pressemitteilung Nr. 5 an diverse Medien vom 17. März 2005

Frühjahrsputz und -gefühle bei Mensch und Tier

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Luchs (Lynx lynx) beim Gähnen ... von wegen frühjahrsmüde!

Endlich: Die Sonne kommt, der Schnee verschwindet und Mensch wie Tier können ihren Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen. Mit der Sonne und den frühlingshaften Temperaturen kamen gestern gleich viele Besucher in den Tierpark - hoffentlich ohne es zu bereuen, denn die Tiere haben ihnen das schönste Schauspiel des Jahres geboten: Die Stare quietschen und tirilieren und die Amseln flöten. Die ebenso frei im Tierpark lebenden Graureiher krächzen zwar nur gespenstisch, zeigen aber während der Balz umso schönere Gesten - der Hals wird steil nach oben gereckt, die hübsche Federhaube aufgestellt und das Schmuckgefieder an Rücken und Schwanz gespreizt. Die Tierparktiere selbst beteiligen sich natürlich an dem Spektakel: Die Luchsdame ist rollig, schnurrt und ruft, was das Zeug hält. Die Lätzchenhäherlinge in der Voliere des Cafegartens tun es den Amseln gleich und wetteifern mit ihnen um das schönste Flötenkonzert. Und der Truthahn kollert, zeigt seine puterrot und blau gefärbten Hautlappen am Kopf, um seinen Frauen zu gefallen oder die Besucher damit abzuschrecken, denn nach menschlichem Geschmack würde er mit diesem Gesicht keine Schönheitskonkurrenz gewinnen. Weniger schön ist auch, dass der Herr der Puten seine Frauen gegenüber Menschen ziemlich vehement verteidigt. Vorsicht also beim nächsten Tierparkbesuch und zeigen, was ein richtiger Mann ist!

Und bitte ziehen Sie sich festes Schuhwerk an, denn das Tauwasser kann nicht schnell genug durch den noch gefrorenen Boden in die Erde dringen, so dass es so manchen Weg aufweicht. Anderen Wegen, auf denen jetzt der Streusand des Winters zutage tritt, rücken am Samstag die Mitglieder des Tierpark-Freundeskreises auf den Leib - Frühjahrsputz ist angesagt. Der kommt gerade noch rechtzeitig, denn in gut einer Woche gibt es das Frühlingsfest im Tierpark, und da soll alles fein herausgeputzt sein. Die fleißigen Helfer und die Tierparkmitarbeiter tun es da den Tieren gleich: Der Star räumt das alte Nistmaterial vom Vorjahr aus seiner Bruthöhle und die Kaninchen bereiten aus frischem Stroh und weicher Wolle ein neues Nest für ihren Nachwuchs. Andere haben ihr Nest schon verlassen und können am Ostermontag bestaunt und gestreichelt werden.

Pressemitteilung Nr. 4 an diverse Medien vom 4. März 2005

Frühlingsfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Zum Frühlingsfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz wird nicht nur dem Osterhasen auf die Sprünge geholfen!

Die Verwandten des Osterhasen spielen in diesem Jahr beim traditionellen Frühlingsfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz die Hauptrolle. 30 Kaninchenrassen sind am 28.03.2005 im Tierpark zu sehen. Passend zum Motto helfen sie schon jetzt dem Osterhasen auf die Sprünge. Obwohl dieser seit etwa 150 Jahren das Monopol beim Ostereier verstecken hat (vorher war zum Beispiel auch der Storch zuständig), ist er auf diesen Beistand angewiesen.

Schließlich soll wie immer das Fest am 28.03.2005 um 10:00 Uhr mit dem Ostereiersuchen beginnen. Da der Osterhase früh 500 Eier zu verstecken hat, öffnet der Naturschutz-Tierpark erst 9:30 Uhr. Bis 10:00 Uhr müssen sich die Besucher im Eingangsbereich gedulden, erst dann gibt es den Startschuss für die große Ostereiersuche.

10:30 Uhr kann man sich davon überzeugen, ob die Neuseeländer, Schecken, Großsilber, Castor Rex oder Zwerge zu "Hasenfüßen" oder den "alten Hasen" gehören. Auf Ausstellungstafeln werden die Rassen vorgestellt. Die "alten Hasen" lassen sich bestimmt auch einmal streicheln. Kinder können daneben auch auf Hasenjagd gehen oder den Hasen auf die Sprünge kommen, ihnen den Rang ablaufen. Vielleicht findet sich ja bei dieser Jagd noch die eine oder andere Osterüberraschung.

Um 11:30 Uhr, zum Höhepunkt des Festes starten beim diesjährigen Mistkarrenrennen auf dem Freigehege des Bauernhofes Görlitzer gegen Zgorzelecer Feuerwehrmänner! Sie haben sich mit der Materie, der Strecke und den Schikanen schon im Vorfeld vertraut gemacht, also wo der Hase im Pfeffer liegt, ist ihnen bekannt. Ob die Fans ihnen mit Anfeuerungsrufen auf die Sprünge helfen müssen, bleibt abzuwarten. Am Ende des Rennens wird man sehen, ob die deutschen oder die polnischen Feuerwehrmänner am besten wussten, wie der Hase läuft!

Für den Siegertusch und die zünftige Blasmusik sorgen die Oberlausitzer Blasmusikanten. Auch für Gaumenfreuden wird gesorgt sein. Den Hasen wird zwar nicht das Fell über die Ohren gezogen, aber die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch" zaubern für die Besucher passend zum Thema kleine Köstlichkeiten.

Frühlingsfest am Ostermontag, den 28.03.2005 im Naturschutz-Tierpark Görlitz 9:30 Uhr Einlass 10:00 Uhr Ostereiersuche im Tierpark 10:30 Uhr Kaninchenrassen - Ausstellung beim Bauernhof 11:30 Uhr Mistkarrenrennen der Görlitzer und Zgorzelecer Feuerwehrmänner auf dem Freigehege des Bauernhofes Es spielen die Oberlausitzer Blasmusikanten. Für des leibliche Wohl sorgen die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch".

Pressemitteilung Nr. 3 an diverse Medien vom 28. Februar 2005

Schafschur und Hilfe für den Osterhasen im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Foto: Dr. Axel Gebauer

Auch wenn es derzeit draußen noch nicht so aussieht, der Frühling ist nicht mehr weit. Der Osterhase hat alle Hände voll zu tun. Bei dieser Witterung braucht er unbedingt Hilfe, die er natürlich von den Mitarbeitern des Tierparks bekommt. Wer dem Osterhasen und seinen Helfern bei der Vorbereitung des großen Festes schon einmal über die Schulter schauen möchte, sollte am 6. März seinen Sonntagsspaziergang im Tierpark machen.

Ab 15:00 Uhr findet die alljährliche Schafschur der Rauhwolligen Landschafe statt. Herr Elsner aus Uhsmannsdorf wird wie jedes Jahr dafür eine traditionelle Handschere benutzen. Bleibt zu hoffen, dass es bald warm wird, damit die Schafe mit ihrer "Kurzhaarfrisur" nicht frieren. Für alle, die schon immer mal "rumspinnen" wollten, besteht auch die Möglichkeit, mit Hilfe eines Spinnrades aus der Wolle einen Faden zu zaubern. Wolle ist nicht gleich Wolle. Die Qualität hängt von der Haarstärke und -struktur ab. Wer das genau erforschen möchte, kann sich verschiedenste Tierhaare und vielleicht auch sein eigenes einmal unter dem Mikroskop betrachten.

Nach der Schafschur, um 16.00 Uhr steht die Tür des Brutraumes offen. Hier kann sich jeder über den Stand der Vorbereitungsarbeiten für den Osterhasen überzeugen. Die Brutschränke sind gefüllt. Beim Durchleuchten der Eier kann man sich die Entwicklungsstadien der Küken im Ei ansehen.

Pressemitteilung Nr. 2 an diverse Medien vom 4. Februar 2005

Von wegen Winterruhe

Viel Neues gleich zu Beginn des Tierparkjahres

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Fotos: Dr. Axel Gebauer

Vorgestern ist als erstes Jungtier des Jahres eine süße weiße Kaschmirziege geboren (s. Foto 1). Das passt den Tierpark-Mitarbeitern ausgesprochen gut in´s Konzept, denn die Gestaltung eines Tibetdorfes soll nicht nur in puncto Bau, sondern auch sonst in den Mittelpunkt des Tierparkjahres gerückt werden - als ob das die Ziegenmutter gewusst hätte. Möglicherweise hat sie der Blick auf die Baustelle ihres neuen Zuhauses beflügelt. Dort ist die Natursteinmauer inzwischen schon auf eine Höhe von einem Meter angewachsen, und nur das frostige Wetter verhindert momentan ein weiteres Vorankommen der Bauarbeiten. Zum Glück beeinträchtigt es aber nicht das Wohlbefinden der Görlitzer Tierparktiere. Im Gegenteil, manche fühlen sich bei solchen Temperaturen erst richtig wohl - die Yaks mit ihrem Zottelfell trotzten beispielsweise mit stoischer Gelassenheit dem Schneesturm der vergangenen Woche (s. Foto 2), die Schnee-Eulen sind in ihrem Element, und sogar die weißen Hauskaninchen (s. Foto 3) rekeln sich wohlig im Schnee. Dass selbst die Afrikanischen Zwergziegen putzmunter sind, liegt allerdings nicht an ihrer Herkunft, sondern an dem dichten Fell, das sie sich hier zugelegt haben. Ja sie sind sogar so hart im Nehmen, dass sie gerade in der Winterzeit ihre Jungen zur Welt bringen. Stolz präsentiert Tierpflegerin Sylvie Krystufek denn auch eines der heute nacht geborenen Ziegendrillinge (s. Foto 4). Für die Kinder, die in den Winterferien nicht Skifahren oder Rodeln gehen können, bietet also der Tierpark reichlich Abwechslung.

Dass es auch während der restlichen Zeit des Jahres immer wieder Neues und Interessantes zu Erleben gibt, dafür sorgen nicht nur die Tiere, die Tierpfleger und die Handwerker des Tierparks, sondern auch die Mitarbeiterinnen des NaTIERkundehauses, die inzwischen das Jahresprogramm zusammengestellt und in Druck gegeben haben. Demnach wird es wieder zahlreiche Veranstaltungen, Wettbewerbe, Ausstellungen, Mondschein- und andere Führungen, tierische Plaudereien und vieles andere mehr geben (s. Anhang).

Und wenn die Gäste diese Angebote weiter so fleißig wahrnehmen wie im vergangenen Jahr, dann wird sich der Aufwärtstrend bei den Besucherzahlen (+5% 2003 und +6% 2004 = 80.000) hoffentlich fortsetzen.

Pressemitteilung Nr. 1 an diverse Medien vom 4. Januar 2005

Ein Fasan als Tramp

Kurioses und Alltägliches aus dem Tierparkjahr 2004 - ein Rückblick

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Foto: Dr. Axel Gebauer
Junger Fischotter in der Wurfhöhle - fühlt sich auf dem von der Mutter eingetragenen Laubbett sehr wohl.

Kein Tag ist wie ein anderer im Görlitzer Naturschutz-Tierpark. Dafür sorgten im vergangenen Jahr allein schon die über 600 dort lebenden Tiere und ca. 79.000 Besucher (+ 5% im Vgl. zu 2003). Daneben liessen aber auch unverhoffte Gäste und unvorhergesehene Ereignisse nie Langeweile aufkommen. Erst kurz vor Weihnachten gab es eine solche unverhoffte Überraschung als Mitarbeiter der Lausitz Bahn anriefen und um Hilfe baten. Ein Habicht sei aus dem Radkasten einer Lok zu bergen. Tierpflegerin Annette Schneider kam mit einem Schmunzeln und einer ganz besonderen "Beute" zurück, einer quicklebendigen Fasanenhenne, die per Anhalter von Berlin aus mitgefahren war. Inzwischen lebt der Tramp im Rehgehege des Tierparks - und fühlt sich offenbar wohler als im Radkasten der Lok. Ebenso ergeht es einem Haushuhn, das seinem Leben durch einen Mutsprung von einem "Brathähnchenlaster" direkt vor den Toren des Tierparks kein Ende setzte, sondern eine unverhoffte Wendung gab. Das glückliche Hühnchen legt inzwischen (fast) jeden Tag ein Ei. Gleiches tat eine Moschusentenmutter, die sofort nach ihrer Befreiung aus dem in einem Hausflur aufgefundenen Papiersack mit einem Tierpark-Erpel Hochzeit gefeiert hatte. Elf junge Entlein erfreuten dann auch lange und zu ungewöhnlich später Zeit die Herzen der Tierparkbesucher. Zur rechten Zeit, also im Frühjahr, kamen bei vielen Tierparktieren Junge zur Welt. Ganz besonders glücklich und natürlich stolz waren die Tierparkmitarbeiter über die Görlitzer Erstzucht bei den Fischottern, noch dazu, wo es bei Dorka und Moritz gleich zweimal im selben Jahr funkte. Nur deshalb kann man auch jetzt noch die Mutter zusammen mit der Anfang August geborenen Tochter Gerda beim Spiel in ihrem großen Gehege beobachten. Die Tochter des ersten Wurfes, Frieda, beschäftigt derweil ihren Papa mit allerlei Possen im oberen Teil der Fischotteranlage. Possen ganz anderer Art trieb gegen Ende des zurückliegenden Jahres die Rote Panda-Dame Mei Li, denn sie überstieg mehrfach die erst im Sommer von Handwerkern und ABM-Mitarbeitern neu gebaute Gehegeumgrenzung aus Sicherheitsglas. Und das sogar dann noch, als nach menschlichem Ermessen dafür keinerlei Möglichkeit mehr bestand. Einer pfiffigen Pandafrau reicht aber der kleinste Schraubenkopf aus, um zum begehrten Bambus außerhalb des Geheges zu gelangen. Oder hatte sie nur die Nase voll von ihrem weitaus weniger tatendurstigen Gatten? Inzwischen ist aber die Kletterhilfe beseitigt, und Mei Li wird bald wieder mit ihrem Ma Rek kuscheln können - im Januar und Februar ist nämlich Paarungszeit. Wie diese wenigen Beispiele zeigen, mangelte es im zurückliegenden Jahr keinem Mitarbeiter an Langerweile. Daran sind sie aber zum großen Teil auch selber schuld, denn das in Eigenverantwortung geplante Veranstaltungs- und Bauprogramm ließ ohnehin keinen Freiraum für lange Ruhephasen. Vom österlichen Mistkarrenrennen über Pfingstfest, Seniorennachmittag, Dämmerungs- und Mondscheinführung, Frühlingsspaziergang, GEO Tag, Miss(ter) Schnucki-Wahl, Erntedankfest, Museumsnacht, Brunch mit Tieren, Bio-Olympiade, Haustierpflegertreffen, Spielplatzneubau bis hin zum Karpfen-Streichelteich und einem gänzlich überarbeiteten Schildersystem gab es immer was zu tun - und das neben der tagtäglich erforderlichen Pflege der Tiere, der Parkanlage, der Besucher und des Papiers. Als Anerkennung für das Herzblut, das die Tierpark-Frau- und Mannschaft und die vielen Tierparkfreunde und -sponsoren ihren Tieren und dem Park zugute kommen ließen, erhielt der kleine Zoo an der Neiße 2004 zwei Auszeichnungen. Er gehört zu den 10 schönsten Parks in Deutschland und zu den nach Greenpeace-Einschätzung 23 besten von über 500 im deutschsprachigen Raum vorhandenen Zoos. Das allein ist Ansporn für ungebremste Aktivitäten im kommenden Jahr.

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 17.01.2007