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Pressemitteilung Nr. 33 an diverse Medien vom 12.12.2006

Bescherung der Tiere

Wie traurig wäre es, wenn uns in der Adventszeit nicht auch die Tiere am Herzen liegen würden. Zum Beispiel könnte man einen Weihnachtsbaum für Vögel schmücken. Der hätte natürlich keine Strohsterne und Lichter, sondern Ringe und Kugeln aus Körnertalg. Wenn man im Herbst Samen gesammelt hat und Rindertalg beim Fleischer kauft, lassen sich diese Köstlichkeiten für Vögel schnell selbst herstellen.

Natürlich kann man auch die Tiere beschenken, die man über das Jahr besonders lieb gewonnen hat, zum Beispiel die Tiere im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Die Ponys, Zwergesel, Kühe und Schweine warten schon auf ihre Bescherung. Sie haben uns das ganze Jahr über Freude bereitet, zum Beispiel mit ihrem Nachwuchs, und sich auf jeden Fall ein „Extra – Leckerli“ verdient.
Jetzt freuen sie sich auf den 17. Dezember. 15.00 Uhr beginnt ihre Bescherung! An der Kuhkoppel vor dem Haustierstall treffen sich alle Interessenten, um von dort aus mit Zootierinspektorin Karin Riedel und den Tierpflegern zu ihren Wunschtieren zu gehen. An diesem Tag ist ausnahmsweise das Füttern der Tiere mit mitgebrachten Leckereien erlaubt. Die Damhirsche oder Alpensteinböcke freuen sich beispielsweise über Möhren, anderes Gemüse oder Knäckebrot. Obst und Nüsse finden die Aras ganz lecker und Zwieback knuspern die Kamele ganz genüsslich mit ihren großen Zähnen. Allerdings wird keiner einem Affen Zucker geben können, denn alle süßen Leckereien sind für Zootiere tabu. Und mit Speck sind die Tierparkmäuse an diesem Tag auch nicht zu fangen.

Apropos „Bescherung“: Die vielen Tierpark-Angebote für das kommende Jahr und die unverändert günstigen Preise regen vielleicht manchen an, einem Verwandten oder Freund eine Jahreskarte oder einen Gutschein für einen Tierparkbesuch auf den Gabentisch zu legen. Erwerben können Sie diese am Wochenende an der Kasse oder wochentags 9:00 - 16:00 im Büro im 1. Stock des NaTIERkundehauses.

Pressemitteilung Nr. 32 an diverse Medien vom 01.12.2006

Was weiß der Esel?

Also Tiere haben ja zu der weihnachtlichen Geschichte eine ganze Menge zu erzählen, denn sie waren dabei. Am besten weiß eigentlich der Esel Bescheid. Ob der am 2. Advent, dem 10.12.2006 um 15.00 Uhr auf dem Bauernhof des Naturschutz-Tierparks Görlitz von den Schülern der Klasse 6 der Mittelschule Innenstadt befragt wird, ist noch offen. Aber unter der Leitung von Frau Nitsche und Frau Röhle wollen die Schüler einmal Klarheit in die Geschichte bringen. Denn so manch einer kommt durcheinander. Kam Maria gelaufen oder geritten? Die himmlischen Heerscharen, wo waren die? Brachten die Hirten die Geschenke? Was tat eigentlich der Esel? Wer kam zu Besuch? Wo spielt eigentlich die Geschichte, in einem Hotel mit nur einem Stern? Es wird auf jeden Fall spannend, da die Tiere des Bauernhofes zu dieser Geschichte bestimmt auch etwas zu sagen haben. Die erleben die Weihnachtsgeschichte auf dem Bauernhof im Tierpark nun schon zum 10. Mal.

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Pressemitteilung Nr. 31 an diverse Medien vom 24.11.2006

Fischotter-Rasselbande im Görlitzer Tierpark unterwegs

Fischottermutter DORKA hat jetzt viel zu tun mit ihrer Rasselbande - den Jungen, die sie schon Anfang August geboren hat. Mit ihrem Auftauchen haben die beiden allerdings bis jetzt gewartet. Im wahrsten Sinne des Wortes tauchen sie seit ein paar Tagen regelmäßig zu den Fütterungszeiten um 9:45 und 14:45 aus dem Wasser auf, lugen frech um die Wurzel (Foto 1) und lassen sich von ihrer Mutter die leckeren Fisch-, Mäuse- oder Geflügelhappen überreichen. Da geht es dann schon mal heiß her und die Otterfähe muss unter lautem Gekreisch der Jungen das Futter ganz schnell rausrücken. Sie lernen dabei, wie man ein abtauchendes Stück Fisch selbst wieder einfangen kann. Das ist wichtig und muss noch mit natürlicher Beute perfektioniert werden, denn die beiden sollen bei einem Wiederansiedlungsprojekt in Holland im kommenden Jahr ihren „Otter“ stehen. Bis dahin müssen sie aber im Naturschutz-Tierpark Görlitz noch viele andere Dinge lernen: Wo ist der gemütlichste Schlafplatz – im Schilfbett, in der selbst gegrabenen Höhle oder unter dem Boot, wo die Mutter ein Nest aus Laub gebaut hat? Wie halte ich ein Loch im Eis offen, damit die Luft nie knapp wird? Muss ich mich vor den großen Gänsen fürchten, die auf der Wiese vorbeilaufen? Wie verteidige ich mein Revier wenn sich ein fremder Artgenosse nähert? Das alles und noch viel mehr wird ihnen DORKA im Verlauf der nächsten 5 bis 6 Monate beibringen. Stolz wird sie dann sein auf ihren Nachwuchs, aber auch froh, dass sie ihre Rasselbande endlich los wird.

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Pressemitteilung Nr. 30 an diverse Medien vom 01.11.2006

Tragt in die Welt nun ein Licht

Geschichten und Legenden rund um den Martinstag

In einer gemeinsamen Aktion mit den Kindern des Paul-Gerhardt-Hauses möchte der Freundeskreis Tierpark Görlitz den diesjährigen Martinstag einleiten. Treffpunkt ist am 10.11.2006 um 17.00Uhr im Bauernhof des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Ein guter Platz, denn schließlich spielen Tiere eine wichtige Rolle in den Legenden um Martini.
Von den Kindern des Paul-Gerhardt-Hauses wird die Geschichte vom Heiligen Martin vorgetragen. So wie Martin als Soldat seinen Mantel mit einem Bettler teilte, werden die Besucher symbolisch die Martinshörnchen mit ihrem Nachbarn teilen können.

Im Anschluss führt ein Lampionumzug durch den abendlichen Tierpark zum Martinsfeuer auf der Festwiese. Es gibt Glühwein oder Kinderpunsch zum Aufwärmen und wer mutig ist, kann mit Freund oder Freundin über das Feuer springen. Das soll für das nächste Jahr Glück bringen.

Jedes Kind (bis 14 Jahre), das einen Lampion oder eine Laterne mitbringt hat an diesem Abend freien Eintritt.

Pressemitteilung Nr. 29 an diverse Medien vom 06.10.2006

Internationaler Erntedank im Tierpark

Tibetische, polnische und deutsche Erzeugnisse werden zur Eröffnung des neuen Schweinehauses angeboten

Große Schweinereien sind beim diesjährigen Erntedankfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz nicht zu erwarten, auch wenn zu Beginn das neue Schweinehaus im tibetischen Dorf eröffnet wird. Nur zwei kleine hübsche Maskenschweindamen werden zusammen mit einem ziemlich knautschig dreinschauenden Eber in das neue Domizil einziehen. Tierpflegerin Sylvie Krystufek, die die netten Tiere am Dienstag selbst aus dem Berliner Tierpark abholte, bietet ihnen zur Eingewöhnung schon mal einen leckeren Kürbis an (siehe Fotos).

 Solche und viele andere Früchte wird es dann zum Fest auch für die Besucher geben, unter anderem Kartoffeln, Wasserrüben, Gerste und Erbsen als die typischen vier Feldfrüchte Tibets. Tierparkmitarbeiter werden diese Dinge nicht verkaufen, aber zeigen, wie in Tibet auf einem Markt gehandelt wird. An eine passende Versorgung mit tibetischem Essen ist natürlich auch gedacht – es wird Phagsha geben. Außerdem bringen polnische Anbieter Brot, Gebäck und Piroggen mit zum Fest, und aus der Oberlausitz kommen Kürbisse, Frisch- und Räucherfisch, Zwiebelkuchen, Wild, Eier, Äpfel und Honig, daneben Schafwollprodukte und Spielzeug. Während die Eltern einkaufen, können sich ihre Kinder bei tibetischem Malen, beim Steinschleudern, herbstlichen Basteln (z.B. Musikinstrumenten aus Gemüse) und verschiedenen Spielen beschäftigen.

 Bei einem Tierparkrundgang kann man schließlich viele neue Tiere bewundern, die in den letzten Tagen nach Görlitz gekommen sind: 3 Weiße Ohrfasane sowie je ein Weißhaubenfasan, Temminck-Tragopan, Rotschnabelkitta und Lätzchenhäherling. Am attraktivsten sind die beiden Fischotterjungen, die seit einer Woche manchmal mit ihrer Mutter Dorka im großen Teich schwimmen und spielen.

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Pressemitteilung Nr. 28 an diverse Medien vom 06.10.2006

Schwein gehabt!

Neues tibetisches Haus im Naturschutz-Tierpark vorfristig fertig gestellt

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Eigentlich sollte pro Jahr nur ein Haus des tibetischen Dorfes (siehe dazu www.tierpark-goerlitz.de/projekt.htm) im Naturschutz-Tierpark Görlitz entstehen. Seit Ende Mai können sich die Yaks und Kaschmirziegen über ihre neue Behausung freuen und nun auch bald die Maskenschweine. Am 15. Oktober wird nämlich eine kleine Schweinefamilie in ihr Haus einziehen, das wieder einem Gebäude der Khampa-Bauern aus Osttibet gleicht. Es wurde aus Natursteinen gebaut. Das Flachdach wird von dicken Fichtenstämmen getragen. Außen ist es umgrenzt von Schieferplatten, an einer Ecke bedeckt mit einem Steinhaufen, der die obligatorischen Gebetsfahnen trägt. Tür- und Fenstergesimse sind mit Ornamenten verziert und die Leibungen mit einer weiß getünchten Fasche versehen, einem ganz charakteristischen Merkmal tibetischer Häuser. So kompromisslos „echt“ wie bei der Außenansicht des Gebäudes konnte man bei der Innengestaltung nicht arbeiten, weil deutsche Bau- und Tierhaltungsvorschriften Berücksichtigung finden mussten. Für die neuen Bewohner ist dies allerdings von Vorteil, denn sie können so in ein schönes und zugleich sehr bequemes Haus einziehen.

Das alles ist innerhalb von vier Monaten entstanden, ein Zeitraum, den keiner für möglich gehalten hatte. Weil aber alle Beteiligten an einem Strang zogen, Tierparkmitarbeiter und Ein-Euro-Jobber ebenso wie Bauingenieure, Fremdfirmen und Lieferanten, konnte der Bau so schnell realisiert werden. Die Begeisterung für das Tibetdorfprojekt ist offenbar ziemlich ansteckend und führte dazu, dass viele auch mit Ideen, Material und Geld halfen. Damit konnten die Kosten niedrig gehalten werden – 30.000 Euro für solch ein Haus sind wahrhaftig nicht viel.
Das ist Grund genug zur Freude und zum Feiern. Deshalb wird der Vorstandsvorsitzende des Tierpark-Trägervereins Bürgermeister Ulf Großmann das Haus am 15. Oktober um 14:30 Uhr anlässlich des diesjährigen Erntedankfestes einweihen. Das Fest selbst wird ein internationales Flair haben: Ein polnischer Chor eröffnet das Ganze, deutsche Händler bieten Fisch, Wild, Gemüse, Vollkornerzeugnisse und Schafwollprodukte an und tibeterfahrene Tierparkmitarbeiter werden Feldfrüchte, Speisen und Getränke aus Tibet vorstellen und mit Kindern tibetisch Malen und Drucken.

Bei Rückfragen wenden sie sich bitte unter Tel. 40 74 00 an Dr. Axel Gebauer

Pressemitteilung Nr. 27 an diverse Medien vom 12.09.2006

Diesmal zählt die Masse

Diesjähriger Zootag im Naturschutz-Tierpark ohne Schönheitskonkurrenz

Mit der Schönheitskonkurrenz Mis(s)ter Lama 2006 am 24.09.2006 hat der Naturschutz-Tierpark Görlitz wohl auf das falsche Pferd gesetzt, denn nur zwei Bewerber haben sich gemeldet. Aus diesem Grund muss die Wahl des schönsten sächsischen Lamas in diesem Jahr leider ausfallen. Das wird jedoch dem Fest keinen Abbruch tun, weil sich die Tierpfleger richtig ins Zeug gelegt haben, um den deutschlandweit organisierten Zootag für die Besucher zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Diesmal ist nicht die Schönheit der Tiere von maßgeblicher Bedeutung, sondern ihr Gewicht. Dafür werden verschiedene Haustiere von den Pflegern im wahrsten Sinne des Wortes auf den Arm genommen. Nun liegt es an den Besuchern, einzuschätzen, wieviel diese "Tier-Pfleger"-Paare wiegen. Die Schätzwerte werden gesammelt und ausgewertet. Die Besucher, die dieses Gewicht am genauesten geschätzt haben, dürfen sich über eine kleine Aufmerksamkeiten, passend zur jeweiligen "Paarung" freuen. Damit den Besuchern die Wartezeit während der Auswertung nicht zu lang wird, tanzen die Kleinsten der Tanzschule Matzke. Bei den Tänzen wird es ganz schön tierisch zugehen.

Das ist an diesem Nachmittag beileibe nicht alles. Das Gewicht der Tiere kommt ja nicht von ungefähr. Was und welche Mengen die Tiere im Jahr so verputzen, kann man sich in der Futterküche ansehen und von den Tierpflegern erklären lassen. Die Futterzucht und die Lagerung der Futtermitel sind ebenso Themen des Nachmittags. Zur Tierpflege gehört aber nicht nur die richtige Ernährung, sondern auch die Erhaltung der Gesundheit. Auch dazu kann man viel Wissenswertes erfahren, unter anderem, welche Patienten im "Storchenkrankenhaus" behandelt werden.

Pressemitteilung Nr. 26 an diverse Medien vom 07.09.2006

Neugeborenes Yakkalb mit speziellem Namen

Anni ist eine Nonne aus dem Dorf Dargye in Osttibet. Sie ist klein, drahtig und ausgesprochen liebenswürdig. Wenn die Familie daheim Gäste empfängt, kommt Anni aus ihrem Bergkloster in´s Dorf. Sie hilft dann im Haushalt und zeigt dem Besuch, was tibetische Gastfreundschaft bedeutet. Diese konnten im vergangenen und auch in diesem Jahr Mitarbeiter des Görlitzer Tierparks genießen. Sie waren von Anni so begeistert, dass sie dem am Dienstag geborenen Yak-Kälbchen Ihren Namen gaben. Die Görlitzer Anni ist auch (noch) klein, nicht drahtig, sondern eher kuschelig aber ausgesprochen liebenswert. Für ein paar Tage muss sie noch mit der Mutter extra im (einsehbaren) Haus bleiben, weil ihre Schwester und vor allem der Vater ziemlich rabiat mit der Kleinen umgehen. Aber kommende Woche darf Anni dann in das Freigehege – zum Spielen mit ihrer Schwester Nobu, die übrigens den Namen einer Bäuerin trägt, die ebenfalls in Dargye lebt.

Pressemitteilung Nr. 25 an diverse Medien vom 05.09.2006

Wer mit dem Storch fliegt...

...ist lange auf Reisen. Am 18. August verließen die Störche der Storchenvilla im Tierpark in diesem Jahr ihr Nest. Wie andere Störche finden sie sich auf Sammelplätzen ein, um sich nicht allein auf diese abenteuerliche Reise in das entfernte Afrika zu begeben. Im Gegensatz zu unseren Reisen ist der anstrengende Flug der Störche keine Vergnügungsreise.

So wie Störche reisen auch andere  Tiere aus den unterschiedlichsten Gründen, selbst unsere Tierparktiere reisen...Am 16.09.2006 zur Langen Nacht der Museen in Görlitz packt uns das Reisefieber.

Von 18.30 bis 20.00 Uhr erzählt Storchentante Lisbeth Burger bei einem Spaziergang durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz von den abenteuerlichen Reisen der Tierparktiere, von den Aufregungen vor der Reise, den längsten, schnellsten, lustigsten Reisen und erstaunlichen Dingen, die auf solchen Reisen vorkommen.
Von 19.00 bis 22.00 Uhr sind alle Besucher des Storchenmuseums eingeladen, sich auf eine phantastische Reise nach Afrika zu begeben. Wer mit dem Storch fliegt, landet irgendwann beispielsweise in Marokko und kann sich gefangen nehmen lassen von der Natur und Kultur dieses Kontinents. Afrikanische Musik und kulinarische Spezialitäten, Bilder und Geschichten entführen uns in eine andere Welt. Wer etwas aus dieser Welt mitnehmen möchte, kann landesüblichen Schmuck basteln oder sich professionell ein Ornament auf die Haut malen lassen.
von 20.00 bis 21.00 Uhr begeben sich Schüler der Mittelschule Innenstadt unter Leitung ihrer Lehrerin Karin NItsche auf große Reise durch die Welt! Denn wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Die Schüler haben Fuchs und Storch, den Riesen Pimpernuss, eine Hochseekuh und sogar zwei Ameisen auf ihre Reisen mitgenommen. Auf der Fahrt mit dem großen Schiff steigen noch Bär und Biene, Elefant und Maus und so manch anderes Tier dazu. Angehalten wird in Australien, Hamburg und Paris aber auch an der Bahnstation Humbug, wo der Hund blüht und die Rose bellt.

Während der Museumsnacht sorgt das Restaurant "Zum gebratenen Storch" für kulinarische Genüsse.

Pressemitteilung Nr. 24 an diverse Medien vom 05.09.2006

Tierische Plaudereien rund um den Bienenhonig

Wenn die Honigbiene mit ihren Mitbewohnern plaudert, dann in einer hoch komplizierten Tanzsprache über die Flugrichtung und Entfernung von viel versprechenden Futterquellen. Schließlich gilt es, fleißig Honig zu produzieren. Für eine kleine Plauderei über Neuigkeiten im Bienenstaat oder die Qualität des Honigs bleibt keine Zeit. Um diese beliebte süße Schleckerei dreht es sich aber, wenn  Gärtnermeister Thomas Aster und Handwerker Andreas Haase am 13. September von 16.00 – 17.30 Uhr im NaTIERkundehaus des Naturschutz-Tierparks Görlitz plaudern. Doch auch die „Tierpark – Imker“  plaudern nur nebenbei. Sie sind genauso fleißig wie die Bienen und werden allen Interessierten das Honig schleudern vorführen.  Wie emsig die Bienen trotz der schwierigen Wetterbedingungen waren, kann man an Ort und Stelle erfahren.  Schließlich kann jeder, der gesund und schön werden will, den Tierparkhonig auf frischem Brot zu einer Tasse Kaffee kosten oder auch ein Glas mitnehmen.

 Treffpunkt: 16:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 23 an diverse Medien vom 30.08.2006

Extra für Schulanfänger

 Für die kleinen ABC – Schützen ist der Schulanfang ein ganz besonderer Tag. Mal abgesehen von der Zuckertüte, sollte gerade der Start in den neuen Lebensabschnitt etwas Besonderes sein. Deshalb möchten wir den kleinen Schulanfängern, den Eltern und Gästen am 2. September im Tierpark einige kleine Extras anbieten. Ponyhengst "Ronny" und Stute „Orina“ sowie Shila, die Trampeltierstute warten zwischen 14.30 und 15.00 Uhr auf die kleinen Reiter. Einen Ritt hat jeder Schulanfänger frei.Von15.00 bis etwa 16.00 Uhr geht es märchenhaft im Tierpark zu. Die Storchentante und ihre fleißigen Gehilfen werden Tiermärchen vortragen. Treffpunkt ist 15 Uhr am Tierparkeingang. Die Führung ist kostenfrei. Wenn das Wetter mitspielt, wird ein Lagerfeuer auf der Festwiese am Nachmittag brennen. Solange der Vorrat reicht können sich die Erstklässler dort süßen Knüppelkuchen backen

Pressemitteilung Nr. 22 an diverse Medien vom 10.08.2006

Miss(ter) Lama 2006 - das schönste Lama/Alpaka Sachsens

Tierische Schönheitskonkurrenz im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Am 24. September startet nun schon zum 7. Mal der beliebte tierische Schönheitswettbewerb im Görlitzer Naturschutz-Tierpark. Im Herbst 2000 war "Mary" aus Gersdorf die schönste Sau Sachsens. In den darauf folgenden Jahren machten unter anderen Zwergziegenbock Pedro, Gans Schnattel, Esel Sunny und Landschaf Rudi das Rennen. Diesmal sind Lamas und Alpakas aus ganz Sachsen die Hauptakteure. Sie sollen sich im Naturschutz-Tierpark Görlitz einer fachkundigen Jury und einem interessierten Publikum präsentieren. Gefragt sind Tiere, die mehr zu bieten haben als simples Dösen und Fressen. Genau richtig für die Wahl sind Kandidaten mit Charakter, wie intensive Weitspucker, elegante Läufer, fesche Tiere mit besonderer "Frisur" und "Figur", also richtige Models, vorausgesetzt es fehlt ihnen nicht an Humor. Vielleicht hat das eine oder andere Lama sogar noch ein kleines Kunststück auf Lager.

Wer sich also mit seinem edlen Tier am Wettbewerb beteiligen möchte, der sollte so schnell wie möglich beim Naturschutz-Tierpark einen Bewerbungsbogen anfordern, denn es werden nur 10 Lamas oder Alpakas zugelassen. Für den Halter, dessen bestes Lama im Stall bei diesem einmaligen Wettbewerb triumphiert, winken wertvolle Geld- und sicherlich auch das Lama ansprechende Sachpreise.

Bewerbungsbögen können interessierte Tierhalter bis zum 5. September 2006 im Tierpark, telefonisch oder per e-mail anfordern.

Pressemitteilung Nr. 20 an diverse Medien vom 23.6.2006

Sommerferienangebot im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Dem Tierpfleger über die Schulter schauen

Jeden Ferien-Mittwoch von 14.00 bis 15.30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder (ab 10 Jahre) die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Man darf endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und richtig Tierpfleger sein.

Damit die Pfleger den Interessen der Kinder auch wirklich nachkommen können, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, denn in den vier folgenden Revieren können maximal je 3 Kinder angenommen werden:

Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Meerkatzen und Roten Pandas)
Wiederkäuerrevier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen)
Pferderevier (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys, Eseln und der Futtertierzucht)
Haustierstall (mit Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen, Piranha und Vogelspinne)

Preis: 1,50 € Eintritt + 2,50 € Unkostenbeitrag Anmeldungen bitte von Mo-Fr zwischen 8:00 - 16:00 Uhr unter Telefon 40 74 00.

Pressemitteilung Nr. 19 an diverse Medien vom 2.6.2006

Im Schneckentempo auf Schneckensuche

8. GEO-Tag der Artenvielfalt am 10. Juni im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Wie steht es um die Natur in Deutschland, wie viel Leben birgt das Grün vor der eigenen Haustür? Diesen Fragen wird das Hamburger Reportagemagazin GEO auch beim 8. GEO-Tag der Artenvielfalt nachgehen. Dem Aufruf von GEO zur Inventur der Natur folgen in Görlitz der Naturschutz-Tierpark und das Museum für Naturkunde.

Die Initiative des Magazins GEO, 1999 ins Leben gerufen, hat in den letzten Jahren über 10.000 Menschen mobilisiert - vom fünfjährigen Regenwurm-Spezialisten bis zum Universitätsprofessor. Die Idee des GEO-Tags der Artenvielfalt: innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tiere und Pflanzen zu identifizieren - und damit zu zeigen, dass es Vielfalt auch vor der eigenen Haustür zu entdecken gibt. Ziel ist es nicht, Rekorde zu brechen. Die Erlebnisse zählen mehr als die Ergebnisse. Es geht darum, den Blick für den Artenreichtum im eigenen Umfeld zu schärfen und die faszinierenden Lebensformen, die sich in unserer Nähe verbergen, neu zu entdecken

Eine große Faszination geht beispielsweise von den leider oftmals als eklig und gefräßig verschrienen Schnecken aus. Deshalb wird die Schneckenspezialistin des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz Frau Dr. Heike Reise zusammen mit der FÖJlerin ihres Forschungsbereiches die Teilnehmer des Görlitzer GEO-Tages in die Welt der "glibberigen" Tiere entführen: Während am Vormittag des 10. Juni von 10.00 - 12.00 Uhr auf einer Exkursion nach möglichst vielen Arten (nicht nur den weichen Exemplaren mit der harten Schale!) im Naturschutz-Tierpark Görlitz gesucht wird, kann man am Nachmittag im Klassenraum des NaTIERkundehauses von 12.00 - 16.00 die Sensibilität der Schnecken testen. Eigens dafür wurde ein Experimentiertisch eingerichtet. Hier kann jeder selbst herausbekommen, ob Schnecken fühlen, riechen oder schmecken können. Wenn am Experimentiertisch gerade kein Platz ist, kann man verschiedene einheimische Schnecken in den Terrarien beobachten oder beim Einrichten eines Terrariums mithelfen. Vielleicht schaut der eine oder andere auch einmal unter das Mikroskop und entdeckt, dass so eine Schnecke ziemlich bissig sein kann.

Für echte "Schneckenkenner" gibt es dann noch ein Super-Weichtier-Quiz. Wer das Quiz nicht schaffen sollte, wird nicht zur Schnecke gemacht, sondern bekommt als Trostpreis vielleicht eine süße Schnecke mit Quark. Süße Schnecken anderer Art sollte man allerdings woanders suchen...

Für alle aktiven GEO-Tag-Teilnehmer ist der Eintritt in den Tierpark von 10.00 - 16.00 Uhr frei.

Pressemitteilung Nr. 18 an diverse Medien vom 30.5.2006

Zum Kindertag in den märchenhaften Tierpark

Es gibt ja so viele unglaubliche, spannende und schreckliche Geschichten über Tiere zu erzählen. Wer weiß schon, warum das Schwein so einen kurzen Rüssel hat, wo doch der Rüssel eines Elefanten viel schöner ist. Und die Hühner, die hört man schon von weitem tratschen, natürlich über andere Hühner. Wer den Tieren genau zuhört, lernt alle diese Geschichten kennen. Aufgeschrieben wurden sie von Alena Benesova und von Hans-Christian Andersen. Am 1. Juni werden sie für alle Kinder während einer märchenhaften Führung von 15.00 bis 16.00 Uhr erzählt. Um diesen schönen Nachmittag im Naturschutz-Tierpark noch zu komplettieren, dürfen die Kinder Pony- oder Kamelreiten. Die märchenhafte Führung sowie das Reiten sind für alle Kinder an diesem Tag frei.

Pressemitteilung Nr. 17 an diverse Medien vom 2.5.2006

Das Storchenfest im Naturschutz-Tierpark

- ein Fest für die Vögel

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Kennen Sie den Kleiber, das kleine bunte Vögelchen mit der starken Stimme, das kopfüber die Birke herunter läuft?

Nach dem Uhu ist der Kleiber 2006 zum Vogel des Jahres gekürt worden, obwohl sein Bestand stabil ist. Der Kleiber steht stellvertretend für einen Lebensraum, für den wir in Deutschland und Mitteleuropa besondere Verantwortung tragen: die Rotbuchen- und Eichenwälder. Sie sind unverzichtbar für viele Vogelarten und auch für uns Menschen. Schließlich lieben wir romantische Spaziergänge oder wertvolles Holz für Möbel.

Zum Storchenfest am 5. Juni von 14.30 - 17.00 Uhr auf der Festwiese des Tierparks dreht sich also neben dem Storch alles um den Kleiber.

Schüler der Klasse 5.3. des Gymnasiums Anne-Augustum und Schüler des Gymnasiums in Sulikow haben sich besonders gründlich mit diesem wunderschönen Singvogel beschäftigt und sehr viele interessante, kreative Arbeiten angefertigt. Diese haben sie dem Naturschutz-Tierpark Görlitz für eine Ausstellung zur Verfügung gestellt. Zum Storchenfest nun werden die Werke das erste Mal präsentiert. Daneben wird es für Kinder eine Spiel- und Bastelstraße zu Storch, Uhu und Kleiber geben. Die Spiele zum Kleiber haben sich auch die Schüler ausgedacht. Mit Ilona Niederstraß vom Keramikatelier Königshufen können Kleiber und natürlich auch andere Kleinigkeiten aus Ton von Kindern hergestellt werden. Pony- und Kamelreiten wird ebenfalls angeboten.

Unterhaltsamer Höhepunkt dieses Nachmittags ist das nun schon traditionelle Konzert des Jugendorchesters "Europastadt Görlitz" der Musikschule Fröhlich von 15.30 bis 16.30 Uhr auf der Freilichtbühne.

Für Kaffee und Kuchen auf der Festwiese sorgen die Mitarbeiter des Kioskes "Am Affenhaus".

Pressemitteilung Nr. 16 an diverse Medien vom 12.5.2006

Einweihung des Yakhauses im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Schon mal probehalber durften die beiden Yakkühe ihr neues
Zuhause in Augenschein nehmen.

Endlich ist es so weit! Das erste Gebäude des Tibetdorfes im Naturschutz-Tierpark Görlitz ist fertig. Es wurde ori-ginalgetreu im Stil eines osttibetischen Bauernhauses gebaut und ist ein wunderschöner Farbtupfer im Tierpark geworden. Die Ornamente an den Türen und die bunt bemalten Fensterrahmen spiegeln die Lebensfreude der tibetischen Bauern wider. Das Grün der Wiese des Außengeheges, der Teich und die Sandliegeflächen komplet-tieren das farbenfrohe Bild. Es ist schwer vorstellbar, dass an dieser Stelle noch vor 2 Jahren Betonplatten lagen und ein massiver grauer Metallzaun die Yaks versteckte.

Am 21. Mai 2006 ab 14.30 Uhr wird nun das Haus für die Yaks und Kaschmirziegen eingeweiht. Die Einwei-hung beginnt mit der Segnung durch Geshe Tenzin Samphel (Tibetisches Zentrum Rheinland), einer Zeremonie (Puja) mit Gebeten, Rauchopfern und Anbringen von Gebetsfahnen. Um 15.30 Uhr wird Direktor Axel Gebauer das Haus vorstellen. Danach führen Zootierinspektorin Karin Riedel und die Tierpfleger die Yaks und Kaschmir-ziegen in ihr neues Zuhause.

Ab 14.30 Uhr wird es typisch tibetisches Essen wie Momos oder Buttertee geben. Die Tierpfleger zeigen, wie Zamba hergestellt wird. Ein tibetischer Heilpflanzentee kann probiert oder auch als Probe mit nach Hause ge-nommen werden. Die Kinder können für das neue Haus Gebetsmühlen basteln, wie Tibeter drucken oder Stein-schleudern ausprobieren, mit denen tibetische Kinder die Yaks hüten. Tibetische Kinderspiele, wie Reifenrennen und Pferderennen stehen auch auf dem Programm. In einer Leseecke werden tibetische Märchen vorgelesen und viel über das karge aber doch fröhliche Leben von Mensch und Tier in Tibet erzählt. Zu so einem Fest darf man sich natürlich auch etwas wünschen. Eine Wunschwaage wird zeigen, ob uns die Wünsche für die Natur, die Tiere und die Menschen in Tibet wichtiger sind als die Wünsche für uns. Die Mitarbei-ter des Görlitzer Tierparks wünschen sich zumindest, dass Natur und Kultur in Tibet erhalten bleiben und dass das Leben für die Menschen dort leichter wird.

Pressemitteilung Nr. 15 an diverse Medien vom 9.5.2006

Mit deutschen und polnischen Schülern zu Besuch bei Storch und Co.

Sie haben hart gearbeitet. Seit Februar trafen sich Schüler der Klassen 5 der Melanchthonschule Görlitz und Schüler der Klasse 6 aus der Grundschule 2 in Zgorzelec regelmäßig im Naturschutz-Tierpark Görlitz, um sich auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. Sie sind es nämlich, die am 14. Mai die Besucher zum sachsenweiten Frühlingsspaziergang durch den Tierpark zu bedrohten Tierarten führen, wie zum Beispiel die Roten Pandas, Fischotter oder Schildkröten.

Während ihrer Vorbereitung haben sie sich über diese Tierarten informiert, die Tiere ausgiebig beobachtet, Arbeitsblätter ausgefüllt und gezeichnet. Selbst die begleitenden Lehrer waren verblüfft, mit welchem Interesse und Fleiß die Schüler an diese Aufgabe herangegangen sind. Die Arbeit hat sie auch nach ihren Besuchen im Tierpark nicht losgelassen. Zu Hause wurde im Internet recherchiert und in Büchern nachgelesen.

Jetzt haben die Schüler Lampenfieber. Das erste Mal in ihrem Leben führen sie fremde, ältere, klügere Leute und da will man natürlich nichts vergessen und alles richtig machen. Denn schließlich sollen zum Frühlingsspaziergang viele Besucher kommen und am Ende auch zufrieden sein.

Treffpunkt: 10 Uhr am Kasseneingang
Dauer: 2 Stunden
Eintritt: für diese Veranstaltung frei

Pressemitteilung Nr. 14 an diverse Medien vom 5.5.2006

Plaudereien im Yakhaus

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Vater "Tornado" mit Sohn "Onga"

Am Mittwoch, den 10.05.2006 wird von 15.30 - 17.00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz wieder einmal geplaudert!

Im Mittelpunkt dieser Plaudereien stehen die Yaks und Kaschmirziegen und natürlich ihr neues zu Hause. Bevor die Yaks einziehen, besteht am 10. Mai die Möglichkeit für die Besucher, sich dieses originalgetreu gebaute tibetische Haus auch von innen anzusehen.

Zootierinspektorin Karin Riedel und Tierpfleger Andreas Zaplata haben bei der Besichtigung des Hauses vieles über das bäuerliche Leben in Tibet zu erzählen. Im vergangenen Jahr haben sie 4 Wochen das harte Leben der Bauern geteilt. Sie berichten über das Leben der Nomaden, die schwere Arbeit der Bäuerinnen und dem Alltag der Kinder. Und sie werden ins Schwärmen geraten über die beeindruckende Schönheit der Landschaft und die Gastfreundschaft der Tibeter. Natürlich kommen dabei die Tiere nicht zu kurz. Die Yaks Tornado, Celina, Jana und Onga werden vorgestellt und unsere Pfleger werden auf den Yak-Kühen auch reiten.

Treffpunkt: 15:30 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierpark Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Pressemitteilung Nr. 13 an diverse Medien vom 20.4.2006

Opernball-Patenkind und freier Tierpark-Eintritt für ALG II-Empfänger am 28. April

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Theaterintendant und Pate Dr. Michael Wieler mit
Rotem Panda MA REK kurz vor der Übernahme der
Patenschaft im Februar

Eigentlich müsste der Görlitzer Rote Panda Papa MA REK fröhlich durch sein Freigehege flitzen. Er hat eine liebe und adrette Frau, zwei quirlige Kinder und seit dem letzten Görlitzer Opernball auch noch eine ganze Schar von Leuten, die eine Patenschaft und damit einen Teil seiner "Lebenshaltungskosten" übernommen haben. Theaterintendant Dr. Michael Wieler und Tierparkdirektor Dr. Axel Gebauer kamen damals auf die Idee, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, etwas Gutes für eine gemeinnützige Einrichtung zu tun und gleichzeitig andere daran teilhaben zu lassen. Deshalb sollen am Freitag kommender Woche (28. April) alle ALG II-Empfänger aus Görlitz die Möglichkeit erhalten, den Tierpark kostenlos (gegen Vorlage eines ALG II-Nachweises) zu besuchen. Der Termin ist ausgesprochen günstig, denn momentan gibt es zahlreiche Jungtiere zu sehen, im Bauernhof sogar solche, die man streicheln kann und im Pandagehege die beiden Kinder von MAREK, die gerade viel miteinander tollen. Allerdings wird man MA REK selbst nicht sehen können, denn der ist zur Zeit gar nicht fröhlich. Ihm mussten nämlich vor zwei Wochen wegen einer Wurzelvereiterung gleichzeitig vier Zähne gezogen werden. Inzwischen ist er zwar auf dem Weg der Besserung, wird aber in seinem Krankenlager noch ein wenig aufgepäppelt, ehe er wieder zu seiner Familie kann.

Pressemitteilung Nr. 12 an diverse Medien vom 6.4.2006

Null Bock auf die Mistkarre?

Frühlingsfest mit Mistkarrenrennen und Ziegenschau am Ostermontag im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Die Vorbereitungen für das Frühlingsfest am Ostermontag sind in vollem Gange. Lämmchen (heute geboren!), Ziegenkinder, viele Ferkel, ein Kälbchen (Foto 1), junge Kaninchen und Küken (Foto 2) werden von ihren Müttern und den Tierpflegern gehegt und gepflegt, damit sie sich zu Ostern in Bestform präsentieren können. Nur der Osterhase ist etwas gehandicapt. Er hat Kiepen voller Ostereier in den Tierpark gebracht, kann sie aber in diesem Jahr nicht auf den Wiesen verstecken, weil der lange Winter dazu führte, dass die Krokusse erst jetzt in voller Blüte stehen, die Narzissen und Primeln gerade mal am Erscheinen sind und der Düngekalk noch nicht ausgewaschen ist. Die Ostereier für die Kinder bleiben deshalb in den Körben, die im gesamten Tierparkgelände verteilt werden. Auch wenn der Osterhase die bunten Eier nicht einzeln versteckt, haben seine Helfer am Ostermontag früh alle Hände voll zu tun, so dass der Tierpark erst ab 9.30 Uhr öffnet.

Dann erwartet die Besucher besonders viel Gemecker - von neun echten Ziegenrassen, vielleicht aber auch von zickigen Zimtziegen, Böseböckchen oder Sündenböcken. Auf den extra für das Fest gestalteten Ausstellungstafeln wird jedenfalls so mancher Bock geschossen. Echten Bockmist gibt es allerdings nur zum Mistkarrenrennen.

Dafür öffnet erstmalig in diesem Jahr ein "Wettbüro". Von 10.30 - 11.10 Uhr können die Besucher einen Sieg-Tipp abgeben. Dazu erwirbt man gegen einen Spende (die für den Bau des Tibetdorfes verwendet wird) symbolisch einen "Wettschein", mit dem man bei einer Verlosung nach dem Rennen einen tierparkspezifischen Preis gewinnen kann.

Diesmal werden die Partner und Förderer des Tierparks zum Mistkarrenrennen erwartet. Acht Herren stellen sich ab 11.30 Uhr dem Bockmist und setzen sich den Schikanen der Rennstrecke aus! Ob die Sparkassen-, Siemens-, Freundeskreis-, Rotarier-, Lions-, Theater , Tierpaten- oder Spender-Fans den Läufern mit Anfeuerungsrufen auf die Bocksprünge helfen oder die Akteure an diesem Vormittag Null Bock haben, bleibt abzuwarten. Am Ende des Rennes wird man sehen, wer sich bockbeinig gestellt hat. Für den Siegertusch und die zünftige Blasmusik sorgen die Oberlausitzer Blasmusikanten.

Programm zum Frühlingsfest am Ostermontag, den 17.04.2006 im Naturschutz-Tierpark Görlitz

9.30 Uhr: Einlass, Ostereier auf dem Bauernhof und dem Spielplatz
10.00 Uhr: Ziegenrassen-Ausstellung beim Bauernhof, Tiere zum Streicheln
10.30 - 11.10 Uhr: Öffnungszeit des "Wettbüros" für das Mistkarrenrennen 2006
11.30 Uhr: Mistkarrenrennen der Förderer des Tierparks auf dem Bauernhof

 

Pressemitteilung Nr. 11 an diverse Medien vom 28.3.2006

Jungtierparade zum Frühlingsanfang

Görlitzer Tierpark präsentiert Nachwuchs

MARTHA steht die Freude in´s Sattelschweingesicht geschrieben: Endlich kann die Rasselbande mal raus an die frische Luft. Bis Anfang der Woche sind ihr nämlich die 13 Ferkelkinder mächtig auf die Nerven gegangen, weil Schnee und Eis regelmäßige Spaziergänge in das Freigehege verhinderten. Nun aalen sich die drallen Schweinejungen in der Frühlingssonne, spielen schubsen und wühlen im Dreck, wie es sich für echte Ferkel gehört. Die Mutter ist entlastet und kann sich endlich mal für eine Weile ungestört in´s Stroh legen.

Nebenan baut Sau GERTRUD gerade ein Nest aus Stroh, denn am 1. April ist es bei ihr soweit und 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage nachdem der "Rucksackeber" zu Besuch war, wird sie "abferkeln", wie es im Fachjargon heißt. Vielleicht zögert sie die Geburt auch noch einen Tag hinaus. Das wäre dann der Clou für die Jungtierparade, die am 2. April um 15:30 Uhr geplant ist. Ein Besuch lohnt aber auch ohne die Aussicht auf eine Live-Schweineniederkunft, denn die Görlitzer Tierpfleger werden extra für die Besucher fast alle anderen Jungtiere des Tierparks vorstellen. Ein wenig Zeit sollte man dafür mitbringen, denn es wird viel frischen und schon etwas älteren Nachwuchs zu bestaunen geben: Aus diesem Jahr das Kamelfohlen (dem es, toi toi toi, besser geht!), 7 Zwergziegen, 1 Kaschmirziege (und ggf. noch mehr), 4 Thüringer Waldziegen, 2 Rauwollige Pommersche Landschafe (und ggf. noch mehr), 10 Gänseküken, 100 Achatschnecken, Kaninchen, Meerschweinchen und aus dem Vorjahr das Yakkalb ONGA, das Eselfohlen BORIS und die beiden jungen Roten Pandas. Gern kann man auch einen Blick in die Brutschränke werfen, in denen 90 Hühner-, 20 Gänse- und 15 Enteneier eingelegt sind.

Und als exklusiven Höhepunkt des Tages wird es eine Überraschung der besonderen Art zu sehen geben, für die sich zwei Tierpfleger besonders viel Mühe gegeben haben.

Pressemitteilung Nr. 10 an diverse Medien vom 21.3.2006

Trauer um Kameljunges

Heute früh starb das am Samstag geborene Kamelmädchen

Eine völlig gedrückte Stimmung herrscht derzeit im Görlitzer Tierpark. Trotz aller erdenklichen Hilfe starb heute früh eines der beiden am Samstag geborenen Kameljungen. Tierarzt Hubertus Thomas hatte gestern Abend noch zweimal eine Infusion verabreicht, weil die Tochter von Shila keinen Saugreflex mehr zeigte und deshalb kaum noch Milch aus der Flasche aufnahm. Zootierinspektorin Karin Riedel schlug sogar ihr Nachtlager direkt neben dem Kamelfohlen auf, um es nachts regelmäßig mit Nahrung versorgen zu können. Da kann man nachvollziehen, dass ihr die Tränen in den Augen standen als es heute früh in ihren Händen starb.

Das Jungtier von Wally, der zweiten Kamelmutter, ist allem Anschein nach in Ordnung. Es trinkt regelmäßig und läuft der Mama auf seinen langen stakseligen Beinen hinterher. Allerdings haben die beiden ebenso wie die ohnehin gestresste Shila und die dritte Stute Alya gestern Abend noch einen gewaltigen zusätzlichen Stress hinnehmen müssen. Das Kamelgehege liegt an der Tierparkaußengrenze, und genau von dort flogen gegen 20:00 plötzlich einige Sylvesterknaller auf die Koppel. Shila raste gleich wie irre umher und wusste nicht, wie ihr geschieht. Frau Riedel beobachtete das Ganze und sprach sofort mit den Verursachern, einer Gruppe Jugendlicher, die einlenkten und offenbar einsahen, dass sie die Folgen ihres "Scherzes" nicht richtig eingeschätzt hatten. Bleibt zu hoffen, dass sie in Zukunft derlei Dinge unterlassen.

Die Hoffnung der Tierparkmitarbeiter liegt jetzt ganz bei Wally, die ihren Sohn unbehelligt und möglichst komplikationslos großziehen soll.

Pressemitteilung Nr. 9 an diverse Medien vom 20.3.2006

Kamelgeburt im Doppelpack

Zwei Kamelstuten bringen im Görlitzer Tierpark am selben Tag ein Fohlen zur Welt

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Tierarzt Hubertus Thomas, Zootierinspektorin Karin Riedel             Kamelstute Wally mit ihrem
und Tierpflegerin Sylvie Krystufek (v.l.n.r.) bemühen sich,               ebenfalls zwei Tage alten Sohn.
das zwei Tage alte Kamelfohlen zum Trinken bei ihrer
Mutter Shila zu animieren.

Bei Shila warteten die Tierpfleger schon seit einem halben Jahr auf die Geburt eines Fohlens. Am Samstag Vormittag um 10:00 Uhr war es nun endlich soweit. Nach vergleichsweise geringen Schwierigkeiten (Die Kopflage des Jungen konnte diesmal mit wenig Aufwand korrigiert werden, in den zurückliegenden Jahren waren manchmal massive Eingriffe nötig.) kam ein kräftiges Mädchen zur Welt. Als der Pfleger am Nachmittag von Besuchern auf die nahende Geburt bei eine anderen Stute hingewiesen wurde, traute er seinen Ohren kaum. Gegen 16:00 Uhr hatte Wally schließlich einen Kameljungen geboren. Die Freude war bei den Tierparkmitarbeiten riesig groß, denn erst im Januar starb der Vater der beiden Neugeborenen an einem nicht heilbaren Magenleiden. Heute früh fiel die Freude schon etwas verhaltener aus, denn die Tochter von Shila hatte im Gegensatz zu Wallys Sohn immer noch nicht selbstständig getrunken. Der Tierarzt verabreichte ihr Gammaglobuline, um die Immunabwehr zu stärken. Die Tierpfleger führten die Kleine wiederholt zum Euter der Mutter, doch so recht wollte oder konnte sie nicht trinken, auch dann nicht als man ihr extra abgemolkene Milch der Kamelstute mit einer Nuckelflasche gab. Schließlich ist das Kamelmädchen in einen warmen Stall gebracht worden, um weitere Energieverluste durch die niedrigen Außentemperaturen zu vermeiden und Möglichkeiten für eine "rund-um-die-Uhr-Betreuung" durch eine Tierpflegerin zu schaffen. Bleibt zu hoffen, dass diese Mühen Erfolg haben!

Pressemitteilung Nr. 8 an diverse Medien vom 10.3.2006

Tibet-Flagge am Görlitzer Rathaus

Oberbürgermeister Paulick und zwei Yaks aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz zeigen Flagge für Tibet

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Oberbürgermeister Joachim Paulick (rechts) beim Hissen der          Ein nicht alltägliches Bild:
Tibetflagge, im Hintergrund die beiden Yaks aus dem                      Yak Chamu vor dem Görlitzer
Naturschutz-Tierpark Görlitz (Foto Thomas Fiedler)                         Rathausturm

Völlig durchnässt kamen Zootierinspektorin Karin Riedel und Tierpfleger Andreas Zaplata mit den beiden Yaks aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz am Rathaus an. Das haben die vier aber gern in Kauf genommen, denn der Regen bringt hoffentlich den lang ersehnten Frühling in die östlichste Stadt Deutschlands. Die beiden Tierparkmitarbeiter haben den Weg durch die ganze Stadt aber vor allem für ihre tibetischen Freunde aus Dargye in Kham unternommen, bei denen sie im vergangenen Jahr zu Besuch waren. Mit dem Hissen einer Tibetflagge zeigten sie wie der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick ihre Unterstützung für Tibet. Heute zog man übrigens in über 700 weiteren deutschen Städten und Gemeinden die tibetische Nationalflagge auf, um in symbolischer Form China zu einem Dialog über die Zukunft Tibets zu bewegen.

http://www.tibetflagge.net/

Projekt Tibetdorf

Bauverlauf Tibetdorf

Pressemitteilung Nr. 7 an diverse Medien vom 9.3.2006

Schafschur und Hilfe für den Osterhasen im Naturschutz-Tierpark Görlitz

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Auch wenn es derzeit draußen noch weiß ist, der Frühling kommt bestimmt. Nicht nur zu Hause steht der Frühjahrsputz an. Im Tierpark kommen dabei die Schafe nicht ungeschoren davon. Am 12. März ab 14.30 Uhr bekommen die vier Rauhwolligen Pommerschen Landschafe "Oscar", "Anna", "Hanna" & "Selma" während der alljährlichen Schafschur im Haustierstall einen neuen Kurzhaarschnitt. Herr Elsner aus Uhsmannsdorf wird wie jedes Jahr dafür eine traditionelle Handschere benutzen. Bleibt zu hoffen, dass es bald warm wird, damit die Schafe mit ihrer "Kurzhaarfrisur" nicht frieren.

Nach der Schafschur, um 16.00 Uhr steht die Tür des Brutraumes offen. Hier kann sich jeder über den Stand der Vorbereitungsarbeiten für den Osterhasen überzeugen, denn auch das Osterfest naht mit großen Schritten. Die Brutschränke sind gefüllt. Beim Durchleuchten der Eier kann man sich die Entwicklungsstadien der Küken im Ei ansehen und vielleicht auch schon einmal ein Küken in die Hand nehmen. Keine Angst, da die Küken im Brutapparat schlüpfen und im Brutraum bleiben, sind sie gesund! Ein Risiko, die Vogelgrippe zu bekommen, besteht nicht!

Pressemitteilung Nr. 6 an diverse Medien vom 8.3.2006

Görlitz zeigt Flagge für Tibet

Oberbürgermeister Paulick und Yak Chamu aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz hissen am 10. März eine Tibetflagge

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Zootierinspektorin Karin Riedel und Yak Chamu im Görlitzer Tierpark

Gleichzeitig werden am kommenden Freitag bundesweit in mindestens 540 Kommunen tibetische Flaggen an öffentlichen Gebäuden wehen. Auch wenn sich Görlitz erst zum zweiten Mal an dieser 1996 in´s Leben gerufenen Aktion beteiligt (Hintergrundinformationen siehe Anhang), spielt die östlichste Stadt Deutschlands diesmal eine besondere Rolle. Nirgendwo sonst wird nämlich ein echtes tibetisches Haustier beim Hissen der farbenprächtigen Nationalflagge Tibets helfen. Während die Hilfe in Görlitz eher symbolischer Natur ist, wäre in Tibet auch heutzutage mancherorts ein Leben ohne Yaks undenkbar, ja die zottigen und robusten Grunzochsen ermöglichten überhaupt erst eine Besiedlung des Daches der Erde. Inzwischen gibt es Straßen und Bahnlinien, die über 6.000 m hohe Pässe dorthin führen. Sie bringen nicht nur Fortschritt, sondern auch Millionen chinesischer Siedler, Umweltprobleme und Einschränkungen des Selbstbestimmungsrechtes in das Land der Tibeter. Die strahlende Sonne und die beiden Schneelöwen auf der Tibetflagge stehen vielleicht für den Wunsch des tibetischen Volkes nach einem friedlichen und freundlichen Nebeneinander. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick, Yak Chamu und Mitarbeiter aus dem Görlitzer Tierpark, in dem derzeit ein tibetisches Dorf entsteht, setzen mit dem Hissen der Flagge nun auch in Görlitz ein sichtbares Zeichen für diesen Wunsch der Tibeter.

Interessierte Medienvertreter sind herzlich eingeladen, sich die Zeremonie am 10. Februar um 9:45 Uhr vor dem Rathaus in Görlitz anzuschauen.

Informationen zum Thema

In einer parteiübergreifenden Resolution hatte der Bundestag 1996 von der Bundesregierung erfolglos mehr Solidarität mit Tibet gefordert. Im selben Jahr begann die Aktion "Eine Flagge für Tibet" mit 21 Kommunen. Je länger die Resolution ergebnislos bleibt, desto mehr deutsche Städte, Gemeinde und Landkreise werden aktiv. Görlitz zeigt am Freitag, 10. März, zusammen mit bundesweit 540 weiteren Kommunen Flagge für das von China besetzte Himalaja-Land. Die Stadt hisst die tibetische Nationalflagge am 10. März, dem Tag des tibetischen Volksaufstandes gegen die chinesischen Besatzer, der 1959 blutig niedergeschlagen worden war, um auf die gewaltsame Unterdrückung der Tibeter hinzuweisen. Was Görlitz am Freitag tut, ist in Tibet ein Verbrechen. Die farbenprächtige Flagge mit der strahlenden Sonne über einem schneebedeckten Berg, an dessen Hängen zwei mythische Schneelöwen stehen, zu hissen, steht in dem ehemals souveränen Land unter Strafe. Daher hat die von der Tibet Initiative Deutschland [TID] organisierte Flaggenaktion besonderen Symbolcharakter. Obwohl sich die Lebensumstände seiner Landsleute in Tibet seit Jahren kontinuierlich verschlechtern, verfolgt der Dalai Lama, geistliches und weltliches Oberhaupt der Tibeter, konsequent eine Politik der Gewaltlosigkeit und Toleranz. Um das Überleben seines Volkes und der tibetischen Kultur zu sichern, ist der Friedensnobelpreisträger sogar bereit, auf die Tibet völkerrechtlich zustehende Unabhängigkeit zu verzichten und sich mit echter Autonomie innerhalb des chinesischen Staatsverbandes zu bescheiden. Gleichwohl schlugen all seine Versuche fehl, China zu einem Dialog über die Zukunft Tibets zu bewegen. Aus diesem Grund wird jeweils am Jahrestag des Aufstandes in vielen Kommunen, Landkreisen und weiteren öffentlichen Einrichtungen im In- und Ausland die tibetanische Flagge gehisst.

http://www.tibetflagge.net/

Projekt Tibetdorf

Bauverlauf Tibetdorf

Pressemitteilung Nr. 5 an diverse Medien vom 1.2.2006

Kamelhengst Achmed erlitt einen Magendurchbruch

Heute ist den Mitarbeitern des Görlitzer Tierparks der von den Veterinären der Universität Leipzig am gestern eingeschläferten Kamelhengst erhobene Untersuchungsbefund mitgeteilt worden: Er litt an Magengeschwüren, von denen einige bereits früher zu kleinen Magendurchbrüchen geführt hatten. Die waren zum Glück alle wieder verheilt. Erst kürzlich kam es nun zu einer erneuten aber extrem schweren Ruptur, die der Körper nicht von allein durch eine Wundheilung schließen konnte. Der in die Bauchhöhle geratene Futterbrei führte zu einer Bauchfellentzündung, in deren Folge es zu einer Bauchwassersucht kam. Mehr als 80 Liter Sekret haben deshalb die Pathologen in der Bauchhöhle vorgefunden. In solch einem Fall ist keinerlei Hilfe mehr möglich. Die Entscheidung, das Tier einzuschläfern, war also richtig.

Leider geht es vielen Hauskamelen und Pferden ebenso wie dem Menschen selbst, der heutzutage sehr oft an Magengeschwüren leidet. Über die Ursachen für diese Geschwüre bei Tieren weiß man allerdings noch weniger als beim Menschen. Deshalb ist es schwierig, die Krankheit zu diagnostizieren (beim Kamel würde man eine 3 Meter lange Sonde für eine Spiegelung benötigen) und noch schwieriger, sie zu behandeln. Das einzig Mögliche und Richtige haben die Görlitzer Tierpfleger getan, um dem Ganzen vorzubeugen. Sie füttern ihre Tiere mit rohfaserreicher und verträglicher Nahrung (d.h. Grünfutter, Heu und Stroh, kein Kraftfutter). So wird eine Magenübersäuerung weitgehend verhindert und damit für krankheitserregende Bakterien kein Milieu geschaffen. Warum nun Achmed dennoch krank wurde bleibt offen. Vielleicht er hatte wie mancher Mensch einfach nur eine Veranlagung für diese Krankheit.

Pressemitteilung Nr. 4 an diverse Medien vom 31.01.2006

Trauer im Tierpark

Kamelhengst Achmed musste eingeschläfert werden

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Tierpflegerin Sylvie Krystufek und Kamel Shila versuchten
gestern letztmalig aber erfolglos, Achmed zur Nahrungs-
und Wasseraufnahme zu bewegen.

Kamelhengst Achmed war der dienstälteste Tierparkbewohner. Fast 21 Jahre lebte er im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Am 17. April hätte er seinen 22. Geburtstag begehen können. Leider musste er aber heute früh eingeschläfert werden. Die Entscheidung für diesen Schritt fiel allen Tierparkmitarbeitern schwer. Zusammen mit dem Vertragstierarzt hatten sie sich seit dem Frühjahr 2005 um das kranke Kamel bemüht. Achmed litt an Ernährungs-, Stoffwechsel- und Kreislaufproblemen, deren Ursachen man trotz intensiver Untersuchungen und der Hinzuziehung vieler erfahrener Kamelhalter und Veterinäre nicht herausfinden konnte. Sowohl schulmedizinische als auch homöopathische Heilmethoden brachten keinen dauerhaften Erfolg, so dass Achmed immer mehr abmagerte. Am 6. Dezember vergangenen Jahres wurde er zum wiederholten Male in Narkose gelegt, um die sehr scharfkantigen Zähne abzuschleifen, Blutproben zu entnehmen und Medikamente zu verabreichen. Am 16. Januar lag er morgens reglos im Gehege, so dass der Tierarzt schnell helfen musste. Danach verschlimmerte sich sein Zustand immer mehr: Er nahm kaum noch Nahrung auf und lag viel. Schließlich wurde am Freitag vergangener Woche ein letzter Versuch unternommen, nachdem man sich im Leipziger Zoo nochmals Rat geholt hatte. Achmed bekam eine Infusion und verschiedene Medikamente, doch auch das half ebenso wenig wie die sichtbare Zuwendung seiner Artgenossinnen. Um dem Tier weitere Schmerzen und Qualen zu ersparen, sah man sich schlussendlich gezwungen, Achmed zu erlösen. Er wurde sofort zur pathologischen Untersuchung an die renommierte Universitätsklinik nach Leipzig gebracht, in der Hoffnung, dass die Veterinäre herausfinden, an welcher Krankheit der Görlitzer Kamelhengst litt.

Pressemitteilung Nr. 3 an diverse Medien vom 25.01.2006

Trotz Winterwetter - Arbeiten am ersten Tibetdorf-Haus gehen weiter

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Fenstereinbau (im Rahmen ist Dimitrij Genze zu sehen)                  AZUBI-Gruppe der BAO mit ihren Fenstern (Dimitrij Genze vorn re,
                                                                                                  Mitte lachend Sergius Miller)

Dimitrij Genze und Sergius Miller haben bei ihrer Ausbildung in der Görlitzer Berufsakademie Ostsachsen (BAO) eine Menge gelernt. Unter Anleitung ihres Lehrmeisters Siegfried Gierth fertigten die beiden aus Kasachstan stammenden AZUBIS zusammen mit ihren deutschen Kollegen nun sogar Fenster für ein tibetisches Haus. Um diese einzubauen, mussten sie allerdings nicht nach Tibet reisen, sondern lediglich bis in den Naturschutz-Tierpark, wo derzeit ein tibetisches Dorf entsteht. Zum Frühjahr soll das erste Haus, eines für Yaks und Kaschmirziegen, fertig sein. Heute wurden die von Hartz-IV-Mitarbeitern des Tierparks mit typisch tibetischen Farben angemalten Fenster angepasst und probehalber eingebaut. Die zukünftigen Bewohner werden an der handwerklich soliden und farbenprächtigen Gestaltung ihrer Unterkunft hoffentlich ebenso erfreut sein wie die Besucher. Den Tierparkmitarbeitern selbst bereitet jedenfalls die Zusammenarbeit mit der BAO und der Arbeitsgemeinschaft Görlitz (Hartz IV) große Freude, denn sie ermöglicht eine kostengünstige, detailgetreue und für alle Seiten nutzbringende Verwirklichung des Tibetdorf-Projektes.

Pressemitteilung Nr. 2 an diverse Medien vom 23.01.2006

Dem Tierpfleger über die Schulter schauen

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Bald sind Winterferien, Zeit zum Schlitten oder Ski fahren, Schlittschuh laufen und den Winter genießen. Wer sportlich nicht so interessiert ist, hat vielleicht mehr Zeit für Tiere. Die im Tierpark haben sich besonders fein gemacht und ihren echten Winterpelz angelegt. Ob Trampeltier, Luchs oder Ziege, im Winter sehen sie besonders schön aus und sie lassen sich auch sehen!

Wer nicht nur schauen will, sollte sich in den Ferien den 15. Februar und den 22. Februar von 14.00 bis 15.30 Uhr vormerken. Für jeweils 12 interessierte Ferienkinder (ab 10 Jahre) besteht dann die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Man darf endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und richtig Tierpfleger sein.

Damit die Pfleger den Interessen der Kinder auch wirklich nachkommen können, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, denn in den vier folgenden Revieren können maximal je 3 Kinder angenommen werden:

Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Meerkatzen und Roten Pandas)
Wiederkäuerrevier (mit Steinböcken, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen)
Pferderevier (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys, Eseln und der Futtertierzucht)
Haustierstall (mit Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen..., Piranha und Vogelspinne)

Preis: 1,50 € Eintritt + 2,50 € Unkostenbeitrag

Anmeldungen bitte von Mo-Fr zwischen 8:00 - 16:00 Uhr unter Telefon 40 74 00.

Pressemitteilung Nr. 1 an diverse Medien vom 12.01.2006

Die spinnen ja! Lachshuhn als Luchsfutter

Schlagzeilen aus dem Tierparkjahr 2005

Der Görlitzer Tierpark kann sich freuen: Zum dritten Mal in Folge sind die Besucherzahlen gestiegen. Im zurückliegenden Jahr besuchten insgesamt 83.000 Gäste das familienfreundliche Kleinod für Klein und Groß. Das waren immerhin 3,5% mehr als 2004. Ein Grund für die gute Resonanz mag die regelmäßige und durchweg positive Berichterstattung in den Medien sein. Mit ausgewählten Schlagzeilen (fett) aus der Tagespresse wollen wir deshalb das Jahr 2005 Revue passieren lassen.

Flog er zum Sterben nach Haus? titelte BILD Dresden als im April ein 1988 im Tierpark beringter Weißstorch für ein paar Tage auf dem Horst der Storchenvilla landete. Leider blieb es bei der Stippvisite, so dass der Görlitzer Nistplatz die Storchenstatistik nicht aufbesserte, die für 2005 in ganz Deutschland lediglich etwa 50 % Heimkehrer und einen der schlechtesten Bruterfolge seit Beginn der Registrierung verzeichnete. Grund dafür war das schlechte Wetter in Südosteuropa, das die Störche auf dem Heimzug ereilte. Wesentlich besser erging es den tierparkeigenen Zöglingen, die mit zahlreichem Nachwuchs bei Hausgänsen, Schweinen, Kühen, Yaks und Eseln Besucher wie Tierpfleger erfreuten: Familienglück im Görlitzer Tierpark/Schweinerei mit Ringelschwänzen/ Nachwuchs gleich im Doppelpack/Kinderstube bei Familie Yak/ Eselei mit Folgen. Die Roten Pandas fanden sogar im Kinderheft von National Geographic bzw. in der Frankfurter Rundschau Erwähnung: Verliebte Jungs überzeugen mit einem Ständchen. Der Gesang unseres Katzenbär-Mannes hatte Anfang Februar seinem Weibchen offenbar gut gefallen, denn im Juni gab es Nachwuchs bei "Pandas": Süß, aber nicht zum Kuscheln: Junge Rote Pandas (SZ)/Hallo Panda-Babys (BILD). Ebenso fruchtbar waren Alpensteinböcke, Alpenmurmeltiere, Rehe und Schnee-Eulen, deren Sohn in den Berliner Zoo übersiedelte: Neues Schnee-Eulen-Pärchen im Berliner Zoo (Die Welt). Eine unfreiwillige Reise unternahm Lockengans Gertrud. Sie wurde von komischen Vögeln entwendet, die sich offenbar als Spaßvögel vorkamen: Gertrud hat sich nicht gewehrt/Wer hat meine Gans gestohlen/Die Rückkehr der Lockengans auf dem Beifahrersitz.

Die meisten Schlagzeilen bekam im Verlauf des Jahres unser Tibetdorfprojekt, das durch eine Fotoausstellung, Vorträge und besondere Aktionen in der Öffentlichkeit bekannt wurde und bei der Umsetzung gute Fortschritte machte: Mit den Yaks auf du und du/Zwei Görlitzer im Land des Dalai Lama/ Das Dach der Welt in Görlitz - Tibetausstellung und Film über den Koko Nor in der Neissegalerie/ Hier rollt der Rubel zur Freude aller/Kerbholz für Sponsoren/Fotos bei Siemens - Steigbaum dient als Kontoauszug/Görlitzer Yaks bekommen ein eigenes Haus/Steinhaus bekommt bald ein Holzdach/Yaks und Ziegen ziehen um/Unterwegs mit Yak und Kamel. Beim Erntedankfest konnte die Einweihung des neuen Luchsgeheges als Teil des Tibetdorfes gefeiert werden: Riesendinger für das Erntedankfest/Kürbisspalier zeigt den Weg/Auf zur Einweihung mit Erntedankfest/Katzensprung zum Erntedank/Zum Fest gibt's Luchs und Kürbis. Eine besondere Ration bekamen die Luchse jedoch nicht als Umzugsgeschenk, sondern wegen der Eilverordnung zur Vogelgrippe: Lachshuhn als Luchsfutter. Die Behörden lösten mit der Regelung allerdings ebenso wenig Panik im Görlitzer Tierpark aus wie mit der Umsetzung der EU-Zoorichtlinie: Vorbildlich: Kriterien problemlos erfüllt/Kein Stress mit EU-Zoorichtlinie.

Ein wenig pikiert reagierte manch Teilnehmerin des GEO-Tages der Artenvielfalt, weil das Schwerpunktthema "Spinnen" hieß: "Die spinnen ja - 7. Geo-Tag der Artenvielfalt im Naturschutz-Tierpark Görlitz/105 Laienforscher: Die spinnen ja. Das dachten wohl auch einige Besucher als sie zwei junge Biologinnen mit Empfangsantennen durch den Tierpark laufen sahen. Sie verfolgten aus wissenschaftlichem Interesse Graureiher, denen sie Sender angelegt hatten: Görlitzer Reiher-Kolonie unter die Lupe genommen: Erste Junge sind geschlüpft. Bei einem Schönheitswettbewerb würde man Reiherjunge allerdings nicht erst antreten lassen, so hässlich sind sie. Winzig, zottelig und ach so süß war dagegen der Sieger im Wettstreit um das schönste Kleinpferd, der an einem herrlichen Septembersonntag tausende Besucher in den Tierpark lockte: Konkurrenz der Schönen/Schönstes Pony in Sachsen ist ein Zwerg. Um Zwerge anderer Art kümmerten sich die Mitarbeiter des NaTIERkundehauses, Tierpfleger und ehrenamtlich tätige Tierparkfreunde: Wo wird man sonst so gelobt/Auf Lauschtour bei Fischotter & Co./Tierische Ferien mit Ottern, Kamelen & Co./Bio-Olympiade in der Praxis/Ferien auf dem Pferderücken. Zur Görlitzer Museumsnacht erschien sogar ein ganz bekannter Dichter und der Kalif ließ seinen Harem tanzen: Andersen öffnet seinen fliegenden Koffer/Märchenerzähler reitet auf Yak. Noch bekanntere Könige durften schließlich am Jahresende auf Tierparkkamelen die Eröffnung der bundesweiten Sternsinger-Aktion begleiten.

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Auch Lockengans Gertrud sorgte im letzten Jahr ungewollt für Schlagzeilen

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 07.02.2007