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Rauhwolliges Landschaf

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Merkmale: Mischwolliges Landschaf mit grauer bis blaugrauer Wolle, Beine und Kopf schwarz, Lämmer werden schwarz geboren, hornlos

Leistung: Gut angepaßt an kärgliche Weideverhältnisse, genügsam und widerstandsfähig, jährliche Wollmenge 4 kg bei Müttern und 6 kg bei Böcken

Nahrung: Gras, Blätter, Rüben, Heu, Getreide, Weidetier

Fortpflanzung: Tragzeit 145 - 152 Tage, 1 - 3 Junge je Geburt

Zuchtgeschichte: Das rauwollige Landschaf ist eine sehr alte Schafrasse. Es soll aus einer Kreuzung des früheren Zaupelschafes mit dem Hannoverschen Schaf hervorgegangen sein. Früher war es weit verbreitet, ursprünglich unter anderem auch in Schlesien und Sachsen. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts nahmen die Bestände kontinuierlich ab.

Verbreitung: In Mecklenburg-Vorpommern an der Ostseeküste, Einzelbestände über die anderen Bundesländer verteilt, östlich der Oder nur noch Restbestände

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 17.01.2007