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Chinesisches Maskenschwein

oder Meishanschwein

 

Merkmale: Wird als das typische chinesische Schwein bezeichnet, mit gestauchtem, sehr faltigem Gesicht, durchhängender Rückenlinie und geringer Körperbehaarung

Leistung: Im Jahr über 33 Ferkel pro Sau, gegenüber europäischen Rassen 30% größere Würfe

Nahrung: Grünfutter, Spreu, Rüben, Kartoffeln, Getreide, Silage, Speiseabfälle

Fortpflanzung: Schon mit 81 Tagen geschlechtsreif, 13 - 16 Ferkel pro Wurf

Zuchtgeschichte: Merkmale des Maskenschweines stammen vom asiatischen Bindeschwein (Sus scrofa vittatus), einer Unterart des europäischen Wildschweines, werden seit über 400 Jahren gehalten

Schutz/Häufigkeit: Über den Gefährdungsgrad der Maskenschweine in China gibt es kaum Informationen

 

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Hängebauchschwein.jpg (30679 Byte)

Vietnamesisches Hängebauchschwein

Sus scrofa f. domestica

(Prase- vlnaty, Kosmata swinia)

 

MERKMALE: Kleiner, leicht gedrungener, mit Falten besetzter Körper, normalerweise einfarbig schwarze Tiere, Bauch schleift am Boden nach, die mopsköpfige Verkürzung der Schnauzenpartie führt zu einer Faltung der Gesichtshaut, Stehohren, ist sehr fruchtbar, stammt vom Bindenschwein ab

LEBENSWEISE: Paar- und familienweises Auftreten, Keiler außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger, Tagaktiv, trächtige Weibchen verlassen vor dem Werfen ihrer Jungen nicht selten die anderen Hordengenossen

NAHRUNG: Gräser, Wurzeln, Zwiebeln, Knollen, Bodenkleintiere

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Tragzeit 3,5 Monate, 5 - 7 Jungtiere je Geburt, Geschlechtsreife mit 1 Jahr, Brunftdauer 1 - 3 Tage, Brunftzyklus 21 - 23 Tage

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Nicht gefährdet, als Haustier gehalten

HEIMAT: Vietnam

 

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Weißschwanzstachelschwein

Hystrix leucura

(Dikobraz beloocasy, Jezozwierz)

 

MERKMALE: Kopf kurz und hoch, langborstige, dichte Kopf-Nacken-Mähne, Schwanz am Ende mit Rasselbechern, Hinterrücken mit sehr langen, kräftigen, dunkel geringelten Spießen, daneben biegsame Borstenstacheln, die die Spieße noch überragen, Nasenbein vergrößert

LEBENSWEISE: Dämmerungsaktiv und bodenlebend, lichtscheu, sehr anpassungsfähig, meist in kleinen Familien, Bodenbewohner, können gut klettern, Unterschlupf in natürlichen Fels- und Erdhöhlen, fremden und selbstgebauten Bauen, bevorzugt lichte Wälder und Steppen bis 3.000 m, Kulturfolger

NAHRUNG: Knollen, Wurzeln, herabfallende Früchte, Rinde, auch Kulturpflanzen und gelegentlich Aas, Insekten

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Tragzeit 93 - 105 Tage, meist 1 - 2 seh- und lauftüchtige Jungtiere je Geburt, Junge werden mit weichem Stachelkleid geboren, ab dem 10. Tag härtet das Stachelkleid, Entwöhnung mit 40 bis etwa 100 Tagen, Lebensdauer 15 Jahre, in Menschenhand über 20 Jahre

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Bestand ungefährdet

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 17.01.2007