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Austernfischer

Haematopus ostralegus

(Ustricnik velky, Ostrygojad)

 

MERKMALE: Männchen und Weibchen Oberseite, Kopf und Brust schwarz, Unterseite weiß, Schnabel und Füße rot, Jungvögel ähnlich den Elternvögeln, dunkle Schnabelspitze, weiße Kinnbinde

LEBENSWEISE: Bewohnt flache Meeresküsten und Inseln, Mündungsgebiete und Ufer von Flüssen, Wiesen und Äcker in Küstennähe, Nest wird in Wassernähe am Strand, in Dünen und Wiesen angelegt, Brut in lockeren Kolonien, auffälig laute Einzelpfiffe oder Triller, vor allem zur Brutzeit

NAHRUNG: Fast ausschließlich fleischlich, meist Weichtiere, marine Regenwürmer, Krebse und Insekten

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Häufig 3 Eier, Brutdauer 24 - 27 Tage, Männchen und Weibchen brüten und betreuen beide gemeinsam die Jungvögel

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Vielerorts häufig, in Menschenobhut leichter Pflegling

HEIMAT: Küstengebiete in Europa, Amerika, Afrika Australien, M- und O- Asien

 

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Kuhreiher

Bubulcus ibis

(Volavka rusohlava, Czapla egipska)

 

MERKMALE: Kleiner, gedrungen wirkender Reiher, Männchen und Weibchen Kopf weiß, im Brutkleid auf Scheitel, Brust und Rücken rostgelbe Federn, relativ kräftiger gelber Schnabel, in Brutzeit karminrot

LEBENSWEISE: Sumpfige Niederungen und stehende Gewässer aller Art, vorzugsweise in Nähe von Wild- und Haustieren, übernachtet zu Tausenden auf Schlafbäumen, Brutkolonien auf Bäumen in Wassernähe, Zugvogel der wahrscheinlich in Afrika überwintert, Nester stehen auf Bäumen und Sträuchern oder auch im Schilf, lebt zwischen Tierherden

NAHRUNG: Fängt aufgescheuchte Insekten, Fische, Mäuse, Frösche, in Gefangenschaft zur Eingewöhnung auch lebende Insekten (Mehlwürmer, Heimchen), fängt regelmäßig Fliegen

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Brütet leicht, Gelege 4 - 5 Eier, Brutdauer 22 - 26 Tage, Junge nach 30 Tagen flügge

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Ursprünglich nur in Afrika und S-Asien, jetzt explosionsartige Ausbreitung auch in Teilen Amerika, nicht bedroht

HEIMAT: Afrika, S-Asien, Karibik, Amerika, Australien. Neuseeland

 

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Roter Sichler

Eudocimus ruber

(Ibis rudy, Ibis kasztanowaty)

 

MERKMALE: Kleinster Ibisvogel, Männchen und Weibchen scharlachrot, Handschwingen mit schwarzen Spitzen, Gesicht rot, abwärts gebogener Schnabel schwarzbraun bis erdfarben, Beine rötlich, Jungvögel graubraunes, unterseits weißes Jugendgefieder, dieses legen sie mit etwa zwei Jahren ab

LEBENSWEISE: Koloniebrüter in küstennahen Mangrovensümpfen, Nester meist sehr eng, kolonieweise auf Bäumen, zusammenstehend, gesellige Vögel, Jungen können geschickt klettern, fliegt mit gestrecktem Hals

NAHRUNG: Kleintiere wie Krebse, Insekten und Schnecken, die stochernd erbeutet werden, Carotingehalt der Nahrung bewirkt roter Gefiederfärbung

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: 4 - 5 grünlich oder bläulich weiße Eier, werden 21 Tage bebrütet, Jungvögel verlassen Nest mit 2 - 3 Wochen, Geschlechtsreife nach 2 Jahren, Lebensdauer über 20 Jahre

SCHUTZ/HÄUFIGKEIT: Wegen Federn und Fleisch früher stark verfolgt, daher heute selten, wird in Zoos relativ häufig gehalten und gezüchtet

HEIMAT: Kolumbien bis O-Brasilien

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 17.01.2007