Jetzt Live-Blick auf den Storchenhorst
Achtung !
Wir haben für unsere Liveübertragung mit Hilfe von InfoTech GmbH Görlitz eine neue Technik
eingesetzt. Bitte installieren Sie deshalb bei der Erstbenutzung das Programm
"WebEye" über das sich öffnende Pop-Up-Fenster. Nach wenigen Sekunden ist
unser Storchenhorst sichtbar, und zwar abwechselnd in einer Nah- und Fernsicht, die
jeweils nach 12 Sekunden wechselt.
Hier gehts zur Live/Video-Übertragung (für Nutzer mit schneller Übertragungsrate): Hier
10. August
Wie wir es schon geahnt hatten, war kein geeigneter Horst für Storch Jonas zu
finden. Damit er aber trotzdem unter seinesgleichen ist, haben wir ihn am 11.7. zu unseren
Tierparkstörchen gesetzt. Dort konnte er seine ersten Flugversuche unternnehmen.
Am 3. August war es dann soweit: Jonas wurde in der Nähe seines Heimathorstes in
Gablenz freigelassen. Die Gablenzer Dorfbewohner und insbesondere Familie Grotzmann
beobachteten nun sehr genau das Geschehen. Jonas hatte sich sofort seinen Eltern und drei
Geschwistern angeschlossen. Zu sechst zogen sie über die Felder auf Nahrungssuche. Nachts
schlief Jonas auf einem Dachfirst bei seinen Eltern; seine drei Geschwister im Horst
gegenüber. Und - wie Herr Grotzmann uns heute mitteilte pünktlich wie in den
letzten 8 Jahren ziehen die Gablenzer Störche am 9./10. August Richtung Süden. Seit
gestern Nacht sind sie verschwunden. Wir sind sehr froh, dass wir diesem kleinen Storch
helfen konnten und dass die Storchenfamilie nun komplett ihr Winterquartier beziehen kann.
Ein besonderer Dank geht hier noch einmal an Familie Grotzmann, ohne deren Hilfe und
Aufmerksamkeit der kleine Jonas wahrscheinlich unter seinem Horst verhungert wäre.
4. Juli
Wir haben eine gute und eine weniger gute Nachricht ... zuerst die weniger
Gute:
Unsere Kamera kann doch nicht auf den kleinen Storch "Jonas" gerichtet werden
... und jetzt die gute Nachricht:
Jonas wird demnächst wieder ausgewildert. Der Knochenbruch am Flügel ist völlig korrekt
wieder zusammengewachsen, so dass einer Auswilderung nichts mehr im Wege steht. Wir sind
zur Zeit noch auf der Suche nach einem geeigneten Horst mit Jungtieren gleicher Größe,
in dem Jonas dazugesetzt werden kann. Dies ist gar nicht so einfach, da in diesem Jahr
viele Storchenhorste nicht besetzt sind und daher der Nachwuchs fehlt.
24. Juni
Wir haben uns nun doch kurzerhand entschlossen, die Kamera noch einmal
umzusetzen. Den Blick auf die Storchenwiese fanden wir nicht so interessant ...
zumal sich die Störche bei diesen warmen Temperaturen gern in den Schatten der Sträucher
stellen und damit auf dem Kamerabild nicht zu sehen sind.
Ab nächster Woche können Sie einen kleinen, ca. 3 Wochen alten, verletzten Storch -
sein Name ist Jonas - beobachten. Er wurde am 9.6. aus Gablenz bei uns eingeliefert.
Wahrscheinlich wurde er von seinen Eltern aus dem Nest geworfen und hat sich dabei den
rechten Flügel gebrochen. Aufmerksame Anwohner fanden den Vogel unter dem Storchenhorst
und brachten ihn zu uns.
Um den Flügel ruhig zu stellen, legte Tierarzt Hubertus Thomas aus Görlitz am
Einlieferungstag einen Stützverband an. Am 20.6. wurde der Verband abgenommen. Heute
nachmittag erfolgt eine Röntgenkontrolle in der Tierarztpraxis.
Unser Altstorch auf dem Dach der Villa kommt nur noch sporadisch vorbei. Alle 2 Tage
läßt er sich mal auf seinem Horst sehen ... und verschwindet dann wieder.
22. Juni
So ... seit Montag können Sie nun auf unsere große Storchenwiese blicken.
14. Juni 2005
Schade, schade ... da hatten wir extra unsere Technik für die Live-Übertragung
aus dem Storchenhorst erneuert ... aber kein Storchenpärchen hat sich dauerhaft
niedergelassen. Lediglich ein Einzelstorch besuchte den Horst unregelmäßig, in der
letzten Woche nur noch zweimal. Nun ja ... vielleicht klappt es in der nächsten
Storchensaison wieder mit Nachwuchs. Wir werden heute unsere Kamera für eine Woche
abschalten und sie an einem anderen Standort aufstellen. Lassen Sie sich überraschen, was
dann zu sehen sein wird. Ab dem 20.6. können Sie dann wieder live im Görlitzer Tierpark
dabei sein.
Wir werden heute unsere Kamera für eine Woche abschalten und sie an einem anderen
Standort aufstellen. Lassen Sie sich überraschen, was dann zu sehen sein wird. Ab 20.6.
können Sie dann wieder live im Görlitzer Tierpark dabei sein.
25. Mai 2005
Unser Horst ist zwar nun besetzt aber mit Nachwuchs rechnen wir nicht mehr. Circa
50 % der Oberlausitzer Storchenhorste sind dieses Jahr nicht besetzt.
Laut Falk Schulz, Sprecher der Arbeitsgruppe Weißstorch des Naturschutzbundes (Nabu),
ist 2005 das bisher schlechteste Storchenjahr seit mehr als 30 Jahren. Als Grund nannte
Schulz den "Zugstau der Tiere im zeitigen Frühjahr". Die Störche konnten wegen
des sehr schlechten Wetters in Rumänien nicht weiterziehen und haben dort lange gerastet.
Diesen Zeitverzug konnten die Adebare nicht mehr aufholen. Nachzügler, die jetzt noch in
die Region kommen und zu brüten beginnen, hätten nur geringe Chancen, daß ihre Jungen
bis zur ersten Septemberwoche flügge werden und die Reise in den Süden schaffen, so
Schulz.
17. Mai 2005
Endlich!!! Am Samstag (14.5.) wurden 2 Störche auf unserem Horst gesichtet.
Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass unsere Störche dieses Jahr noch brüten.
Schade!!!
4. Mai 2005
... und wir warten und hoffen immer noch auf unsere Störche.
26. April 2005
...und immer noch lassen die meisten Störche auf sich warten. In der Oberlausitz
sind bei weitem noch nicht alle Horste besetzt, und wenn sie dies waren, dann sind sie in
einigen Fällen inzwischen wieder verlassen (z. B. in Reichwalde, Kunnersdorf Feldhäuser
...). Man kann nur spekulieren, womit letzteres zusammenhängt, die späte Ankunft sicher
mit den Wetterbedingungen in Südosteuropa, wo es kalt und regnerisch ist und deshalb die
für den Weiterflug günstige Thermik fehlt. Bei uns fehlt dagegen seit Wochen der Regen,
der für das Wachstum der Pflanzen ebenso wichtig ist wie für die Nahrungspalette der
Stöche. Mag sein, dass deshalb die Spätankömmlinge erst gar nicht mit dem Brüten
begannen. Die Störche, die schon Eier gelegt haben, sind nun an den Horst gefesselt und
müssen ausharren ... und wir harren der anderen Störche, die da hoffentlich noch kommen
werden.
21. April 2005
Schade ... seit einer Woche ist unser blauberingter Storch spurlos verschwunden.
Nun warten wir auf die Ankunft unsere Störche. Vielen anderen Storchenfreunden in der
Oberlausitz geht es ebenso, denn noch nicht alle Horste sind wieder besetzt oder es gibt
Probleme anderer Art wie zum Beispiel im benachbarten polnischen Zawidow. Der
Bürgermeister des Ortes ist ein engagierter Storchenschützer, der uns berichtete, dass
seine Störche am 8. April ankamen und nach einem Kampf mit fremden Störchen erst einmal
wieder verschwunden sind.
8. April 2005
Unser Storch wartet immer noch auf einen Partner. Diese Aufnahmen wurde heute von
uns angefertigt. Im Ausschnitt ist der blaue, gedrehte Ring, der zu DDR-Zeiten für Gänse
verwendet wurde, sehr schön zu erkennen.

5. April 2005
Nun ist endlich ein Storch auf dem Horst zu sehen und wir waren sehr erstaunt, um
welches besondere Exemplar es sich dabei handelt:
Er hat am rechten Bein oben einen dünnen blauen Ring. Diesen Ring erhielt er am
30.10.1987 von uns, nachdem wir den Vogel als "flugunfähig" aus dem Tierpark in
Dahme (Spreewald) bekommen hatten. Offenbar wurde er durch das Görlitzer Tierparkfutter
so gestärkt, dass er am 10. August 1988 zusammen mit den Wildstörchen gen Süden flog.
Seitdem hatten wir von ihm weder etwas gehört noch gesehen.
Nun warten wir gemeinsam mit ihm auf einen Storchenpartner.
24. März 2005
Liebe Storchenfreunde,
bereits vor 14 Tagen ist der erste Storch in der Oberlausitz (Rietschen) angekommen. Zu
diesem Zeitpunkt lag hier noch eine Schneedecke von mindestens 10 cm.
Unsere Störche sind zwar noch nicht da, aber es ist höchste Zeit, dass wir unsere Kamera
installiert haben, denn in den vergangenen Jahren sind die Nestbesitzer zwischen dem
20. und 31. März eingetroffen.
Da wir über die Osterfeiertage nicht am Computer sitzen wollen, sondern lieber die
frische Frühlingsluft geniessen möchten, bitten wir alle, die den ersten Storch auf dem
Horst beobachten, uns dies per eMail mitzuteilen. (naturschutz-tierpark-goerlitz@t-online.de)
Vielen Dank und schöne Osterfeiertage
wünschen alle Mitarbeiter und Tiere des Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V.
PS
Eine traurige Mitteilung müssen wir gleich zu Beginn der Storchenversion vermelden: "Der
fliegende Holländer ist tot ..."