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Hausyak

Bos mutus grunniens

Yak / Yak

 

Merkmale: Hausyaks bedeutend kleiner als die Wildform; Hörner und Fell ebenfalls von der Wildform abweichend; dichtes, langes Fell von samtschwarz über braun, rot – gelblich bis grau; Hörner kleiner als beim Wildyak, wärmeempfindlich, können Temperaturen bis -40°C gut vertragen
Krappe abfallend, Fell an Rumpf und Körperseiten mähnenartig, schwanzlang buschig behaart

Verhalten: mehrere Kühe, Jungtiere und Jungbullen leben in Herden bestehend aus 20 – 200 Tieren, wandern weite Strecken von einem Weideplatz zum anderen, weiden morgens und abends, grunzende Lautäußerungen

Zuchtgeschichte: Vor mindestens 3000 Jahren domestiziert, in Randzonen des Verbreitungsgebietes häufig mit Hausrindern gekreuzt, um verbesserte Milch- und Fleischleistung zu erreichen.

Nutzung: Trittsicheres Trag- und Reittier, Fleisch- und Milchlieferant, Wolle für die Herstellung von Kleidung, Decken, Säcken, Zelten,
Kot dient als Brennmaterial.

Nahrung: gegenüber dem Nahrungsangebot sehr genügsam, Kräuter, Moosgräser, Flechten, Gräser, Bambusschößlinge, Laub.

Lebensraum: Höchste Wüstensteppen in einer Höhe von 5.200 m.

Fortpflanzung: 258 Tage Tragzeit, jährlich eine Geburt

Verbreitung: Wildform nahezu ausgestorben, domestizierte Form in Tibet, Nepal, Kashmir, Bhutan, Mongolei, Sibirien

 

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Kaschmirziege

Capra aegagrus f. hircus

Koza domzowa / Koza domaci

 

Merkmale: Mittelgroß; feines, langhaariges Haarkleid; Farbe von weiß über grau, braun bis schwarz; Schlappohren; gehörnt; auffälliger Größenunterschied zwischen den Geschlechtern.

Verhalten: Gesellige Tiere, springen und klettern sehr gut.

Zuchtgeschichte: Ursprungsgebiet sind die Hochgebirge Zentralasiens, in den 70er Jahren Aufbau großer Farmen zur Produktion von Kaschmirwolle in Australien und Neuseeland, seit den 80er Jahren Zuchten auch in Europa (Island, Schottland, Mitteleuropa).

Nutzung: Wird vor allem wegen seiner Unterwolle gehalten, Haare deutlich feiner als die feinste Schafwolle, Unterwolle wird ausgekämmt, jährliche Wollproduktion 150–200 g; Fleischlieferant, zur Landschaftspflege geeignet, im Himalaja auch Lasttier.

Nahrung: Gräser, Kräuter, Laub, Gemüse; bei eingeschränktem Nahrungsangebot sehr genügsam.

Lebensraum: Hochgebirgssteppen Asiens.

Fortpflanzung: Mit 8 Monaten zuchtreif, 1–2 Jungtiere pro Wurf.

Verbreitung: Himalaja, Australien, Neuseeland, Großbritannien, Island, Mitteleuropa.

 

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Wildschwein

Sus scrofa

Prase divoke, Dzik

 

MERKMALE: Im Sommer gelbgrau bis schwarzbraunes Borstenkleid, im Winter mit Unterwolle, Voraugen-, Kinn-, Handgelenk- und Präputialdrüsen, Körperlänge bis 1,80 m, Schulterhöhe bis 1,10 m,  Kopf lang, Schnauze gerade, Eckzähne unterschiedlich lang, bei Weibchen kürzer als bei Männchen, Schwanz kurz bis mittellang mit Endquaste.

LEBENSWEISE: Dämmerungs- und nachtaktiv,  lebt in Rotten mit 1 Männchen und mehreren Weibchen und deren Jungen, außerhalb der Paarungszeit sind die Männchen Einzelgänger, unter den Weibchen in der Rotte gibt es eine starke Rangordung, sie leben in jeder Vegetation und jeder Höhenlage bis 4.000 m, leben meist in Wassernähe.

NAHRUNG: Wildfrüchte, Gräser, Beeren, Wurzeln, Feldfrüchte des Menschen, Laub, Knollen, Pilze, Schnecken, Krebse, fluchtunfähige Wirbeltiere, Aas.

FORTPFLANZUNG/LEBENSLAUF: Tragzeit 112 - 130 Tage, 4 - 6 Jungtiere je Geburt,seh- und lauftüchtige Junge im typischen Frischlingskleid,  Entwöhnung mit 3 - 4 Monaten, Lebensdauer 21 Jahre.

SCHUTZ/ HÄUFIGKEIT: Kulturfolger, daher meist häufig.

HEIMAT: Mitteleuropa, N-Afrika, Südasien

 

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erarbeitet durch: Christine Schlegel, aktualisiert durch: Annett Buchholz
Stand: 17.01.2007