Die Roten Pandas sind das Wahrzeichen des Görlitzer Tierparks. Schon viele Jahre werden sie hier gehalten und bekommen so gut wie jeden Sommer Jungtiere, die wie bei Hunden oder Katzen Welpen heißen. Sie kommen ursprünglich aus dem Himalaya, das ist ein Gebirge in Asien. Dort klettern sie auf Bäume und fressen sehr viel Bambus.

Schau dich in Ruhe um - findest du die Roten Pandas im Gehege? Was machen sie gerade? Wie viele kannst du sehen?
Im Normalfall haben wir ein erwachsenes Zuchtpaar und evtl. noch ein bis zwei Jungtiere im Gehege (siehe Schild „Jungtier geboren am“). Die Pandas sind häufig in der Eibe oder auf ihren Futterplateaus zu entdecken.

Rote Pandas beim Fressen

Falls du die Pandas nicht entdecken kannst - links vom Gehege ist ein Schleichpfad. Schau vorsichtig, ob du die Pandas von dort aus im Baum siehst. Kannst du den Baum schon erkennen?
Es ist eine Eibe. Sie trägt im Spätsommer runde, rote Früchte, deren Samen giftig sind. Aber aus einem bisher noch nicht erforschten Grund vertragen Rote Pandas diese Früchte trotzdem.

Rote Pandas in der Eibe

Wie sehen die Roten Pandas eigentlich genau aus? Hast du Ideen, warum sie so aussehen?
Die Bäume im Himalaya sind oft mit rötlichen Moosen und Flechten bewachsen, so fallen die größtenteils rot gefärbten Pandas zwischen den Ästen nicht auf. Ihre Unterseite ist schwarz und dient ebenfalls der Tarnung, weil die Äste von unten betrachtet sehr dunkel erscheinen. In unserer grünen Eibe sind sie daher noch viel leichter zu finden als in der Natur!

Geh rechts vom Gehege weiter zum Pavillon. Hier gibt es Videos oder eine Live-Kamera aus der Nesthöhle der Roten Pandas. Was passiert in der Nesthöhle?
Die jungen Pandas leben die ersten drei Monate ausschließlich geschützt in der Höhle. Ihre Mutter kümmert sich ganz alleine um sie und bringt ihnen Futter und viel „Spielzeug“ aus der Umgebung, z.B. Stöcke, Moos oder Beeren. So kennen die jungen Pandas ihre Umgebung schon sehr gut, wenn sie die Höhle das erste Mal verlassen. Rote Pandas kommunizieren bei der Jungenaufzucht sehr viel über Laute. Die Bedeutung der verschiedenen Piep- und Quietschtöne wurde hier im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec erforscht.

Einblick in die Nesthöhle

Unser Roter Panda ist hungrig! Kannst du ihm helfen, den Weg durch das Gebüsch zum Bambus zu finden?