Krokodilmolch

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Krokodilmolch (Tylototriton verrucosus)

Kleiner Unglücksbringer?         

Obwohl noch nicht als gefährdet eingestuft, wird der Krokodilmolch durch verschiedene Faktoren bedroht, so gilt er in Myanmar als "böses Omen" und wird aus diesem Grund getötet oder als Fischköder genutzt. Wasserverschmutzung, das Verschwinden von Lebensräumen durch Bebauung und Ausdehnung der Landwirtschaft, das Sammeln für die traditionelle chinesiche Medizin und der Tierhandel zollen ebenso ihren Tribut.

Reproduktion: Die Paarungszeit beginnt nach der Winterruhe. Molche pflanzen sich über eine innere Befruchtung fort. Der eigentliche Paarungsakt findet unter Wasser statt. Nach der Umklammerung der beiden Geschlechtspartner wird vom Männchen ein Spermapaket abgesetzt, das dann vom Weibchen in die Kloake aufgenommen wird. Die Eiablage erfolgt gewöhnlich ein bis zwei Tage nach der Paarung. Die Eier (bis zu 200) werden vom Weibchen vorzugsweise an Pflanzen unter Wasser abgelegt. Der Durchmesser der Eier beträgt rund fünf Millimeter. Nach 15 bis 20 Tagen schlüpfen die Larven, die eine Schlupflänge von bis zu einem Zentimeter haben und über äußere Kiemen verfügen. Bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres ist die Rückbildung der äußeren Kiemen abgeschlossen.


Kategorie: weitere

Größe: 18-20cm

Lebensalter: bis 10 Jahre

Geschlechtsreife: bei Erreichen einer Gesamtlänge von 12-12 cm ( ca 1 Jahr)

Nahrung: Insekten, Schnecken, Würmer

Lebensraum: Feuchtwälder, gewässernah

Gefährdung: nicht bedroht

Verbreitung (ursprünglich): Nepal, Indien, Bhutan, Myanmar, Thailand und Randbereiche der südwestchinesischen Provinz Yunnan

Verbreitungsgebiet: