Der Naturschutz-Tierpark ist an einer Reihe von Internationalen Artenschutz-Projekten beteiligt.

Dazu gehören In-situ-Projekte, d.h. Projekte, bei denen Tierarten vor Ort in ihrem Lebensraum geschützt werden, sowie Ex-situ-Projekte, bei denen Tierarten außerhalb ihres Lebensraum durch gezielte Nachzucht unterstützt werden.

Mit folgenden Internationalen Artenschutz-Projekten arbeiten wir zusammen:

Rote Pandas - Nepal

Seit vielen Jahren beteiligen wir uns an den Schutzbemühungen des Red Panda Networks für den Roten Panda in Nepal. Aufklärungs- und Bildungsarbeit, die Ausbildung von lokalen Rangern zum Schutz der Roten Pandas, Habitatforschung sowie genetische Untersuchungen sollen den Roten Panda in West-Nepal nachhaltig erhalten.

 

Gänsegeier - Bulgarien

In Bulgarien hat der Fund for Wild Flora and Fauna ein Auswilderungsprogramm für Gänsegeier etabliert. Auch Nachzuchten aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz wurden bereits im Rahmen dieses Projektes in Bulgarien frei gelassen. Um zu gewährleisten, dass sich diese Tiere in ihrer neuen Umgebung - nach einer Eingewöhnungszeit in einer Voliere vor Ort – zurechtfinden werden sie mit GPS Sendern zur Überwachung ausgestattet.

 

Fischotter - Untere Havel

Die Untere Havel ist eines der bedeutsamsten Feuchtgebiete Mitteleuropas. Der NABU will den ausgebauten Fluss renaturieren und neue Naturparadiese schaffen. In gut einem Jahrzehnt soll die Untere Havel wieder ein lebendiger Fluss sein.

 

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Manul - Zentralasien

Um eine Tierart zu schützen muss man zunächst ihre Lebensweise verstehen.
PICA (Pallas’s Cat International Conservation Alliance) betreibt Feldforschung rund um die Manule – die auch Pallaskatzen genannt werden. Mit Hilfe von Wildtierkameras werden die scheuen Tiere beobachtet.

 

Buschmannhase - Südafrika

Der Buschmannhase gilt als eine der seltensten und bedrohtesten Säugetierarten überhaupt.
Die Tiere sind in der Karoo endemisch und haben sich auf ein ganz bestimmtes, in einer Wüstenregion erwartungsgemäß sehr begrenztes Habitat spezialisiert.

 

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