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Blauer Ohrfasan

Ohrfasan-Männchen sind während der Balzzeit sehr aggressiv. Gegenüber großen Feinden verteidigen sie auch ihre Küken mit Vehemenz. Deshalb galten sie bei den Chinesen als Symbol für Tapferkeit und unbezähmbaren Mut. Die Generäle der Han- und Qing-Dynastie erhielten von den Kaisern Helme mit langen Schwanzfedern von Ohrfasanen, um sie zu gleicher Tapferkeit zu inspirieren, wie man sie den Vögeln nachsagte.

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Blaukronenhäherling

Lebensraumzerstörung und Fang für den Tierhandel hat die Zahl der Blaukronenhäherlinge auf etwa 250 im Freiland schrumpfen lassen. In Zoos leben etwa 150. Es gibt ein internationales Zuchtprogramm für diese charismatischen Vögel, die in Gruppen im Wald auf Nahrungssuche gehen und sich unentwegt unterhalten.

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Bronze-Truthahn

Als die Spanier 1528 Mexiko eroberten, hielt schon der Aztekenkönig Montezuma zahme Truthähne, um sich mit ihren Federn zu schmücken. Ihr Fleisch wurde nur zu Festtagen gegessen, da sie einen hohen religiösen Wert im Totenkult hatten. Nach der Entdeckung Amerikas wurden sie nach Europa gebracht und vor allem wegen ihres Fleisches gezüchtet. Im Gegensatz zu Indianern finden Europäer Puten auf Grund ihrer roten, nackten Stirn- und Halslappen hässlich.

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Chinasittich

Mit einem Balztanz versucht das Chinasittich-Männchen die Sympathie des Weibchens zu erringen. Es richtet sich auf und dreht den Kopf scharf nach rechts oder links. Danach folgt ein Scheinputzen des Schnabels und des Gefieders mit dem Fuß. Dabei dreht er sich mehrmals vor dem Weibchen. Hat er damit die Zuneigung des Weibchens gewonnen, wird die Nisthöhle bevorzugt in Pappeln angelegt.

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Chinesisches Bambushuhn

Der charakteristischen Lautäußerungen sind eine lange Reihe dreisilbiger Rufe, die etwa wie gi-ge-roi oder si-mu-kuai klingen und in verschiedenen Varianten sowohl als Balzruf des Männchens, als auch im Duett vorgebracht werden, das vom Männchen eingeleitet wird und sich in der Lautstärke steigert.

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Edwardsfasan

Der Edwardsfasan gilt in seinem Ursprungsgebiet durch Lebensraumzerstörung und Jagd bereits als ausgerottet. In Menschenobhut leben noch etwa 1000 Vögel. Man hofft ihn eines Tages in seinem Ursprungsgebiet wiederanzusiedeln- wenn die Lebensbedingungen wiederhergestellt sind. Der Naturschutz-Tierpark Görlitz beteiligt sich an dem Internationalen Zuchtprogramm.

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Gänsegeier

Vor allem in den Vormittagsstunden segelt der stattliche Gänsegeier hoch in der Luft und späht nach Aas. Mit seinem Schnabel reißt er zunächst ein Loch in die Bauchwand, steckt Kopf und Hals tief in das Aas hinein und frisst die inneren Organe. Da der Hals nur spärlich befiedert ist, kann er leicht von Blut und Fleischresten gereinigt werden. Nach der Mahlzeit bleiben von dem Kadaver bleiben nur noch Fell und Knochen übrig. Somit beugen Gänsegeier der Ausbreitung von Krankheiten vor.

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Goldfasan

Der Goldfasan ist ein Einzelgänger. Nur während der Balzzeit wirbt das Männchen mit gellenden Schreien und einem spektakulären Tanz um das Weibchen. Mit gesträubter Haube und gespreiztem Federkragen, der Schnabel und Hals verdeckt, umspringt der Hahn die Henne. Dann dreht er sich plötzlich um und wiederholt das Schauspiel von der anderen Seite. Dabei hört man vom Hahn einen metallisch klingenden Doppelruf, der wie „chap-chok“ klingt.

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Graureiher

Vom reichen Nahrungsangebot angelockt, brüten Jahr für Jahr immer mehr Graureiher im Tierpark. Im Jahr 2004 waren es schon 34 Paare - mit den Jungen insgesamt also etwa 200 Vögel. Sie sind sehr gewitzt, ja manchmal unverfroren und machen den Störchen, Kranichen oder Fischottern das Futter streitig. Die Tierpark-Tiere müssten Hunger leiden, wenn ihnen die Pfleger nicht zusätzliche Rationen oder das Futter in speziellen Behältern anbieten würden.

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Grünflügelara

Wenn die Sonne aufgeht und die steile Lehmwand des oberen Tambopata Flusses (Peru) streift, beginnt ein verblüffendes Natur-Spektakel. Die Lehmwand wird eine pulsierende Palette von Rot, Blau, Gelb und Grün, weil sich mehr als 1000 Grünflügelaras und andere Papageien lautstark um die besten Lehmstellen balgen. Die enthalten eine hohe Konzentration lebenswichtiger Mineralien, die die Papageien benötigen, aber nicht ausreichend aus ihrer Nahrung bekommen. Deshalb nehmen sie diesen Lehm auf.

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Hausgans

Die Pommerngans ist ein alter Landschlag aus Vorpommern und Teilen Mecklenburgs, insbesondere von Rügen. Sie wird als regionales Produkt im Gebiet der Odermündung gefördert.

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Hausgans

Bei der Lockengans steht nicht der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund sondern das Aussehen. Sie erhält ihr einzigartiges Erscheinungsbild durch verlängerte, spiralig gedrehte Federn.

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Haushuhn

Dresdner Huhn – diese schnellwachsende, wetterharte Rasse wurde in den Jahren 1948-53 aus feingliedrigen Leistungstieren (Wayndotten, Rhodeländern und New Hampshire) am Stadtrand von Dresden gezüchtet.

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Haushuhn

Lakenfelder Huhn - Das Lakenfelder Huhn wurde in der Gegend von Dielingen, in der Nähe des Dümmer Sees erzüchtet. Der Name Lakenfelder ist dadurch zu erklären, dass alle farblich dem Lakenfelder gleichartigen Tiergattungen, seien es Rinder, Schweine oder auch Meerschweinchen, als "Lakenveller" Farbschlag bezeichnet werden.

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Haustaube

Pfautaube - Der Kropf der Vögel ist eine Aussackung der Speiseröhre am Hals. Die Schleimhaut des Kropfes enthält Drüsen. Diese produzieren bei beiden Eltern der Tauben wenige Tage vor dem Schlüpfen der Jungen ein Sekret, die Kropfmilch.

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Kranich

Im Tierpark können Sie wie an traditionellen Balzplätzen des Kranichs im Frühjahr ein grandioses Schauspiel erleben. Die Partner umkreisen einander, verbeugen sich, wippen mit dem Körper und nehmen vom Boden Gegenstände auf, die sie über ihren Rücken werfen. Sie springen immer wieder anmutig in die Luft. Dann stehen sie sich mit ausgebreiteten Flügeln gegenüber und trompeten laut mit himmelwärts gestreckten Schnäbeln.

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Lätzchenhäherling

Wandert man durch die Wälder Süd-Ost-Asiens auf der Suche nach dem Lätzchen-Häherling, sollte man den Gesängen und Rufen der Vögel lauschen. Lätzchen-Häherlinge gehören nämlich wie andere Häherlinge auch zu den lauten Vögeln. Ihr melodisches „Lachen“ ist weithin zu hören. Wenn sie auf der Suche nach Futter in Trupps von 4 bis 30 Tieren durch das Gebüsch der Wälder ziehen, werden sie ihrem volkstümlichen Namen „Lachdrossel“ gerecht.

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Nymphensittich

Nymphensittiche führen ein Wanderleben. Sie sind ständig auf der Suche nach Wasser und einem guten Futterangebot. Ihre Brutzeit richtet sich nach den Regenfällen. Sobald die Regenzeit einsetzt, beginnen sie mit Brutvorbereitungen. Sie suchen sich dann Bruthöhlen, da sie nur in dieser Zeit genügend Nahrung für sich und ihre Jungen finden. Hält die Regenzeit länger an, wird sogar mehrere Male nacheinander gebrütet.

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Pfau

In Parkanlagen werden Pfauen wegen ihres prächtigen Gefieders seit 3 000 Jahren gehalten. Besonders auffällig sind ihre mit Augenflecken besetzten Schwanzfedern, die sie zum Fächer aufrichten können. Auch in ihrer Heimat, den Wäldern und Dschungeln Südostasiens, stellen wildlebende Pfauen ihren Schwanzfächer zur Schau. Dabei zittern sie rasselnd mit den Federn. Auf diese Weise wollen sie sowohl den Hennen als auch Nebenbuhlern imponieren, ihnen zeigen, wie gesund, schön und stark sie sind.

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Rotschnabelkitta

Rotschnabelkittas sind flinke, freche, laute Vögel. Sie können gut andere Vögelstimmen und Geräusche imitieren. Haben sie die Gelegenheit, stibitzen sie wie die Raben. Das ist nicht verwunderlich, da sie zu den Rabenvögeln zählen. In menschlicher Obhut werden Rotschnabelkittas sehr zahm. Nur zur Paarungszeit sollte man ihnen nicht zu nahe treten, da sie ihr Brutrevier gegen alle Eindringlinge mit kräftigen Schnabelhieben verteidigen.

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Schnee-Eule

Schnee-Eulen-Weibchen verweigern in der arktischen Tundra ihrem Mann jeglichen Geschlechtsverkehr, wenn er sie auf dem Nistplatz nicht mit Lemmingen füttert. Das tun sie keinesfalls aus materieller Habsucht. Lemminge sind die Hauptnahrung der Schnee-Eulen. Alle drei, vier Jahre sind diese Beutetiere aber sehr knapp. So findet das Männchen nur wenige und frisst sie selbst. Dann wäre es aber auch nicht möglich, Junge großzufüttern. Also unterbleibt die Zeugung von Nachwuchs, der ohnehin verhungern würde.

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Singschwan

Singschwäne verdanken ihren Namen ihrer Vielzahl von Rufen. So hört man ein gigigi zur Begrüßung und ein ga oder go während der Ruhezeiten. Dabei klingen die Laute jedes Individuums einmalig. Leicht kann man sie am Schnabel vom Höckerschwan unterscheiden. Während dieser einen rötlichen Schnabel mit schwarzer Wachshaut hat, weist der Singschwan einen schwarzen Schnabel mit gelber Wachshaut auf.

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Stockente

Im Spätherbst zeigen Stockenten ein seltsames Schauspiel. Die Erpel kommen zu ihren „Balz-Tänzen“ zusammen und die schlicht braunen Weibchen finden sich als Zuschauerinnen ein. Die „Tanzschritte“ folgen, sich wiederholend, einem festen Ablauf.

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Streifengans

Beim Zug zwischen Winter- und Brutgebiet müssen viele Streifengänse das Himalaja-Gebirge überqueren. Dabei werden teilweise Flughöhen von über 9000 Metern erreicht: Streifgänse wurden schon beim Flug über den Mount Everest beobachtet. Den Sauerstoffmangel in diesen Höhen überstehen sie durch eine spezielle Anpassung: Der rote Blutfarbstoff, das Hämoglobin, ist bei ihnen anders als bei Säugetieren oder anderen Vögeln zu einer besonders schnellen Sauerstoffaufnahme bei niedrigem Druck in der Lage.

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Temminck-Tragopan

Der Temminck-Tragopan bewohnt kühle, regenreiche Gebirgswälder. Dort sind die Äste der Bäume mit dickem Moospolstern bedeckt und mit dichtem Unterholz durchsetzt. Er liebt die Steilhänge und windigen Grate der Berge. Droht Gefahr alarmiert er mit einem weichen „Quack- quack- quack- quack“. Nähert sich der Feind, schleicht sich der Tragopan beim leisesten verdächtigen Geräusch wie eine Katze davon. Dennoch haben Jäger oft Erfolg, weil sie sich leise verhalten und warten.

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