Vögel

Mammal

Alpaka

Mit ihren Wuschelköpfen und großen Augen haben die aus den Anden stammenden Tiere weltweit die Herzen der Menschen erobert. Die friedfertigen Tiere wirken beruhigend und werden in der tiergestützen Therapie eingesetzt. Daneben ist ihre Wolle von ausgewählter Qualität. Nicht umsonst nannten die Inkas diese „das Vlies der Götter". Die Domestikation der Alpakas wie auch der Lamas setzte schon um 3000 v. Chr. ein. Die Stammform des Alpakas ist das südamerikanische Vikunja.

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Mammal

Alpenmurmeltier

Alpenmurmeltiere verbringen einen großen Teil ihres Lebens unterirdisch in selbst gegrabenen Bauen. Sie haben deshalb große Grabpfoten mit kräftigen Krallen und nutzen sogar ihre Zähne zum Lockern des Bodens, der mit kräftigen Bewegungen der Hinterbeine nach draußen geschleudert wird. Da die Baue das Werk von Generationen sind, entstehen davor große Erdhügel. Alpenmurmeltiere halten sich in unmittelbarer Nähe der nächsten Baueinfahrt auf, die in Fluchtröhren, Winter- oder Sommerbaue führt.

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Mammal

Alpensteinbock

Zeitlebens wachsende, 1 m lange Hörner sind die Waffen der Böcke, allerdings nicht gegen Feinde. Dann müßten sie eher dolch- oder säbelförmig sein. Sie sind aber nach hinten gebogen und werden somit beim aufeinander Schlagen nur punktuell und nicht flächig beansprucht. Die Querleisten verhindern das Abgleiten. So messen Steinböcke untereinander ihre Kräfte ohne sich zu verletzen. Die Kämpfe sind im Spätsommer im Gehege zu beobachten. Zur Paarungszeit im Winter ist die Rangordnung dann ausgefochten.

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Birds

Augenbrauenhäherling

Chinesen halten Augenbrauenhäherlinge wegen ihres schönen flötenden Gesanges zu tausenden als Käfigvögel. Kurz nach dem Schlüpfen nehmen Händler die Küken aus ihren Nestern und bringen sie auf Märkte in große Käfige, die in viele kleine Fächer unterteilt sind. Dort werden sie durch Handfütterung gezähmt. Nach 3-4 Wochen wechseln sie den Besitzer und kommen in reich verzierte Käfige.

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Axolotl

Der Axolotl ist ein aquatisch lebender Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, der nur als Dauerlarve auftritt. Axolotl erreichen die Geschlechtsreife ohne ihre äußere Larvengestalt zu verändern und eine bei Amphibien sonst übliche Metamorphose zu durchlaufen (Neotonie). Den Schritt zum Erwachsenen vollziehen sie also nicht. Spannend ist auch ihre Regenerationsfähigkeit, Gliedmassen und Organe können bei Verlust wieder nachgebildet werden und sind voll funktionsfähig.

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Bartagame

Bei Bedrohung bläst sich die Bartagame auf und öffnet das Maul. Dabei spreizt sich die mit spitzen Stacheln besetze Kinnfalte ab und wirkt wie ein imponierender Bart. Es wirkt, denn potenzielle Feinde lassen sich durch dieses Imponierdrohen einschüchtern.

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Birds

Blauer Ohrfasan

Ohrfasan-Männchen sind während der Balzzeit sehr aggressiv. Gegenüber großen Feinden verteidigen sie auch ihre Küken mit Vehemenz. Deshalb galten sie bei den Chinesen als Symbol für Tapferkeit und unbezähmbaren Mut. Die Generäle der Han- und Qing-Dynastie erhielten von den Kaisern Helme mit langen Schwanzfedern von Ohrfasanen, um sie zu gleicher Tapferkeit zu inspirieren, wie man sie den Vögeln nachsagte.

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Birds

Blaukronenhäherling

Lebensraumzerstörung und Fang für den Tierhandel hat die Zahl der Blaukronenhäherlinge auf etwa 250 im Freiland schrumpfen lassen. In Zoos leben etwa 150. Es gibt ein internationales Zuchtprogramm für diese charismatischen Vögel, die in Gruppen im Wald auf Nahrungssuche gehen und sich unentwegt unterhalten.

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Birds

Bronze-Truthahn

Als die Spanier 1528 Mexiko eroberten, hielt schon der Aztekenkönig Montezuma zahme Truthähne, um sich mit ihren Federn zu schmücken. Ihr Fleisch wurde nur zu Festtagen gegessen, da sie einen hohen religiösen Wert im Totenkult hatten. Nach der Entdeckung Amerikas wurden sie nach Europa gebracht und vor allem wegen ihres Fleisches gezüchtet. Im Gegensatz zu Indianern finden Europäer Puten auf Grund ihrer roten, nackten Stirn- und Halslappen hässlich.

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Birds

Chinasittich

Mit einem Balztanz versucht das Chinasittich-Männchen die Sympathie des Weibchens zu erringen. Es richtet sich auf und dreht den Kopf scharf nach rechts oder links. Danach folgt ein Scheinputzen des Schnabels und des Gefieders mit dem Fuß. Dabei dreht er sich mehrmals vor dem Weibchen. Hat er damit die Zuneigung des Weibchens gewonnen, wird die Nisthöhle bevorzugt in Pappeln angelegt.

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Chinesische Rotbauchunke

Wie alle Unken benutzt auch die Chinesische Rotbauchunke die orangerote Färbung ihres Bauches, um Fressfeinde abzuschrecken. Ihre Drohung ist ernst zu nehmen, denn bei Gefahr wird von ihr ein milchiges Gift aus hunderten von Drüsen abgegeben. Ein Milligramm davon in eine Maus gespritzt, lässt diese binnen 15 Minuten sterben. Für den Menschen ist das Gift aber hochinteressant.

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Mammal

Chinesischer Muntjak

Der Muntjak ist eine urtümliche Hirschart. Er trägt schon ein kleines Geweih, hat aber noch verlängerte hauerartige, sehr spitze und scharfe Eckzähne im Oberkiefer. Diese werden beim Kampf gegen Rivalen eingesetzt. 5 Jahre alte Hirsche haben ihre Eckzähne oft nicht mehr. Durch das Reiben der Zähne an jungen Bäumen werden sie dünn und brechen. Den Namen Bellhirsch verdanken sie ihrem kurzen, harten und lauten Rufen, das dem Bellen eines Hundes ähnelt. Damit warnen sie vor Gefahr.

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Birds

Chinesisches Bambushuhn

Der charakteristischen Lautäußerungen sind eine lange Reihe dreisilbiger Rufe, die etwa wie gi-ge-roi oder si-mu-kuai klingen und in verschiedenen Varianten sowohl als Balzruf des Männchens, als auch im Duett vorgebracht werden, das vom Männchen eingeleitet wird und sich in der Lautstärke steigert.

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Degu

Degus leben in trockenen Gebieten mit spärlichem Pflanzenwuchs, sind also karge Kost gewöhnt und nicht in der Lage, Zucker zu verarbeiten. Deshalb hat man sie als Modelltiere in der Diabetesforschung eingesetzt. Seit Mitte der 70erJahre wurden die possierlichen, agilen, tagaktiven und sozial lebenden Kleinsäuger schließlich zu beliebten Heimtieren. Bei deren Fütterung sollte man auf Obst und andere zuckerhaltige Nahrung verzichten, um einer Diabeteserkrankung vorzubeugen.

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Dornwald-Taggecko

Offensichtlich geht er feste Paarbindungen ein. Kommt es zum Tod eines Partners, verpaart sich das überlebende Tier in der Regel nicht mehr. Werden ältere Tiere gefangen und wird versucht, sie mit anderen Partnern zu vergesellschaften, kommt es häufig zu Beißereien, die mit dem Tod des einen Tieres enden können. (HENKEL, F. W. & SCHMIDT, W., 2003)

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Edwardsfasan

Der Edwardsfasan gilt in seinem Ursprungsgebiet durch Lebensraumzerstörung und Jagd bereits als ausgerottet. In Menschenobhut leben noch etwa 1000 Vögel. Man hofft ihn eines Tages in seinem Ursprungsgebiet wiederanzusiedeln- wenn die Lebensbedingungen wiederhergestellt sind. Der Naturschutz-Tierpark Görlitz beteiligt sich an dem Internationalen Zuchtprogramm.

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Etruskerspitzmaus

Mit nur 2-3 g Körpergewicht und 5 cm Körperlänge teilt sich die Etruskerspitzmaus zusammen mit der Hummelfledermaus den Titel „kleinstes Säugetier der Welt“. Dabei hat sie eine Reihe Superlative aufzuweisen: Mit bis zu 1300 Herzschlägen und 900 Atemzügen pro Minute ist sie „Spitze“ im Tierreich.

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Birds

Europäische Pfeifente

Pfeifenten sind sehr ruffreudige Enten. Es ist der Ruf des Männchens, die zu dem deutschen Namen der Art geführt hat. Das Männchen leitet seine kurzen, scharfen, zwei bis dreisilbigen pfeifenden wiu-Rufe häufig mit einem krr krkrkrr ein. Die wiu-Rufe sind auch während der Nacht zu hören und sind auffälliger Hinweis auf die Anwesenheit der Art. Fliegende Pfeifenten sind an ihrem hohen, pfeifend klingenden Fluggeräusch zu erkennen, das von den Schwingen erzeugt wird.

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Europäische Zwergmaus

Dank ihrer spezialisierten Pfoten und ihres Greifschwanzes können Zwergmäuse geschickt auf Halmen oder Ästen klettern. Zur Jungenaufzucht errichten sie zwischen den Halmen Kugelnester, die einen Durchmesser von 60 bis 130 Millimetern haben und sich üblicherweise in 1 bis 1,3 Metern Höhe befinden.

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Mammal

Fischotter

Der Speiseplan der Fischotter im Tierpark ist abwechslungsreich. Es gibt Fisch, Leber, Mäuse oder Huhn, Herz oder Pansen. Die Nahrung ihrer frei lebenden Artgenossen sieht anders aus. Die jagen neben Fischen auch Krebse, Lurche und anderes Kleingetier. Wildenten oder Reiher stellen schließlich bei ihnen genauso wie bei den Tierpark-Fischottern in ihrem großen Gehege einen Festtagsschmaus dar. Die fangen nämlich solche Vögel manchmal selbst und wollen dann vom Futter der Pfleger nichts mehr wissen.

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Birds

Gänsegeier

Vor allem in den Vormittagsstunden segelt der stattliche Gänsegeier hoch in der Luft und späht nach Aas. Mit seinem Schnabel reißt er zunächst ein Loch in die Bauchwand, steckt Kopf und Hals tief in das Aas hinein und frisst die inneren Organe. Da der Hals nur spärlich befiedert ist, kann er leicht von Blut und Fleischresten gereinigt werden. Nach der Mahlzeit bleiben von dem Kadaver bleiben nur noch Fell und Knochen übrig. Somit beugen Gänsegeier der Ausbreitung von Krankheiten vor.

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Gelbwangenschildkröte

Die Gelbwangenschildkröte ist eine Wasserschildkröte und gehört wie die Rotwangenschildkröte zur Familie der Neuwelt-Sumpfschildkröten. Die meisten in Zoohandlungen angebotenen Babyschildkröten sind Gelbwangenschmuckschildkröten. Oftmals wissen die Halter über Jahre nicht, dass sie eine ganz andere Schildkrötenart pflegen. Die Bezeichung Gelbwangen Schmuckschildkröte spielt auf den gelben Querstreifen im Gesicht der Tiere an.

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Birds

Goldfasan

Der Goldfasan ist ein Einzelgänger. Nur während der Balzzeit wirbt das Männchen mit gellenden Schreien und einem spektakulären Tanz um das Weibchen. Mit gesträubter Haube und gespreiztem Federkragen, der Schnabel und Hals verdeckt, umspringt der Hahn die Henne. Dann dreht er sich plötzlich um und wiederholt das Schauspiel von der anderen Seite. Dabei hört man vom Hahn einen metallisch klingenden Doppelruf, der wie „chap-chok“ klingt.

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Goldkopf-Scharnierschildkröte

Den etwas technisch klingenden Namen verdankt die durch intensive „Ernte“ vom Aussterben bedrohte Scharnierschildkröte einem simplen Prinzip welches es ihr ermöglicht durch ein Scharnier den Bauchpanzer vorne und hinten nach oben zuklappen um ihn so zu verschließen.

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